Nachrichten

US-Kryptogesetz könnte Aufsicht von SEC und CFTC verändern

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Ein US-Kryptogesetz rückt der Verabschiedung näher, während sich die Gesetzgeber mit Trump-bezogenen Projekten und Fragen der Stablecoin-Rendite auseinandersetzen.

US-Kryptogesetz könnte Aufsicht von SEC und CFTC verändern

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die Demokraten im Senat drängen auf die Verabschiedung eines wichtigen US-Kryptogesetzes zur Regulierung digitaler Vermögenswerte.

  • Fairshake PAC hat 193 Millionen Dollar für die Einflussnahme auf die Zwischenwahlen gesammelt und damit die Macht der Krypto-Lobbyarbeit unter Beweis gestellt.

  • Zu den wichtigsten Hürden zählen Streitigkeiten über mit Trump verbundene Projekte und die Ablehnung von Stablecoin-Renditen durch die Banken.

  • Der Gesetzentwurf könnte die Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC aufteilen und somit Auswirkungen auf die US-Kryptoregulierung haben.

Der US-Senat rückt der Verabschiedung eines umfassenden Gesetzes zur Marktstruktur von Kryptowährungen näher. Senatsdemokraten hielten zuletzt eine nicht öffentliche Sitzung ab. Mehrheitsführer Chuck Schumer soll dem Vernehmen nach darauf drängen, die Gesetzgebung zügig durch den Senat zu bringen.

Das Gesetz soll klarere Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen und die Aufsicht zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufteilen. In seinem Umfang ähnelt es früheren Vorstößen wie FIT21, die darauf abzielten, Kryptomärkte wirksamer zu regulieren.

Krypto-PACs zeigen politische Schlagkraft

Das Fairshake PAC, ein politisches Aktionskomitee der Kryptoindustrie, baut im Vorfeld der Zwischenwahlen gezielt Einfluss auf. Zudem hat das PAC sein finanzielles Polster zuletzt auf 193 Mio. USD erhöht – nach 190 Mio. USD im Januar 2026.

Branchenexperten sagen, dieses Spendenvolumen könne es mit Zuwendungen aus dem Öl- und Energiesektor aufnehmen. Das unterstreicht die wachsende Macht des Krypto-Lobbyings und den Versuch, in den kommenden Wahlen krypto-freundliche Kandidaten zu unterstützen.

Zentrale Hürden bleiben

Trotz der Fortschritte bestehen weiterhin erhebliche Hindernisse. Abgeordnete ringen mit Streitpunkten rund um die Krypto-Aktivitäten von Präsident Trump, darunter seine Verbindung zu World Liberty Financial. Diese Bedenken haben die Verhandlungen deutlich verkompliziert.

Ein weiterer Knackpunkt betrifft die Renditen von Stablecoins. Berichten zufolge stellen sich einige Banken gegen die von Coinbase angebotenen 3,5–5 % APY und verweisen auf regulatorische und finanzielle Risiken. Gespräche zwischen dem Weißen Haus, Banken und Krypto-Unternehmen laufen, während eine Frist im Februar näher rückt.

Auswirkungen auf die US-Kryptomärkte

Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte es die Regulierung von Kryptowährungen in den USA grundlegend verändern. Durch die Aufteilung der Aufsicht zwischen SEC und CFTC erhoffen sich die Gesetzgeber ein ausgewogeneres System, das Investoren schützt und zugleich Innovation ermöglicht.

Zugleich dürfte die politische Einflussnahme von Krypto-Unternehmen zunehmen, insbesondere über PAC-Spenden. Von der Branche unterstützte Kandidaten könnten sich für günstigere Regeln einsetzen und die Unsicherheit rund um Stablecoin-Renditen und die Aufsicht über digitale Vermögenswerte verringern.

Wie es weitergeht

Schumer und die Senatsdemokraten drängen Berichten zufolge auf eine schnelle Lösung. Entscheidend für die endgültige Verabschiedung wird jedoch sein, die offenen Streitfragen zu Trump-nahen Projekten und die Einwände der Banken auszuräumen.

Vorerst blickt die Krypto-Community aufmerksam nach Washington. Der Ausgang dieses Gesetzes könnte die US-Kryptoregulierung auf Jahre prägen – von der Marktaufsicht bis hin zur Rolle von Stablecoin-Renditen.

Google News Icon

Folgen Sie uns auf Google News

Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.

Folgen