Nachrichten

Südkorea wird Krypto-Gewinne ab Januar 2027 mit 22% besteuern

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Südkorea finalisiert eine 22% Krypto-Steuer für 2027, während die PPP kämpft, um das Gesetz abzuschaffen. Entdecken Sie das KI-gestützte Tracking-System-Pilotprojekt von 2026.

Südkorea wird Krypto-Gewinne ab Januar 2027 mit 22% besteuern

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Eine kombinierte Steuer von 22% auf jährliche Krypto-Gewinne über 2,5 Millionen Won (1.700 USD) beginnt am 1. Januar 2027.

  • Der Nationale Steuerdienst investiert 3 Milliarden Won in ein KI-System zur Verfolgung der Transaktionsdaten von 2026.

  • Die People Power Party (PPP) hat im April 2026 einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Steuer eingereicht und auf die Ungerechtigkeit im Vergleich zu Aktien hingewiesen.

  • Investoren sind nicht verpflichtet, ihre ersten Krypto-Steuererklärungen bis zur Steuererklärungssaison im Mai 2028 einzureichen.

Südkorea rückt näher an die Besteuerung von Krypto-Gewinnen. Die Steuerbehörde des Landes hat mit den umfassenden Vorbereitungen für eine neue Regelung begonnen, die Anfang 2027 in Kraft treten wird. Im Rahmen dieses Plans unterliegen Gewinne aus dem Krypto-Handel und -Verleih einer Steuer von 22%. Dies umfasst sowohl nationale als auch lokale Steuern. Dieser Schritt betrifft Millionen von Investoren und stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, um digitale Vermögenswerte unter formale Steuervorschriften zu bringen. Dennoch bleiben Fragen offen, ob das System rechtzeitig bereit sein wird.

Steuervorschrift für den Rollout 2027 festgelegt

Der Nationale Steuerdienst Koreas bestätigte, dass Krypto-Einkommen bald unter die Regeln für „sonstige Einkünfte“ fallen wird. Diese Änderung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Nach dem Gesetz müssen Investoren nur dann Steuern zahlen, wenn ihre jährlichen Gewinne 2,5 Millionen koreanische Won überschreiten. Dies ist ungefähr eine kleine Gewinnschwelle, die dazu dient, Gelegenheitsnutzer zu schützen. 

Wenn die Gewinne jedoch diese Grenze überschreiten, unterliegt der voll besteuerte Teil einem Satz von 22%. Dies umfasst 20% Einkommensteuer und eine zusätzliche lokale Steuer von 2%. Die Regelung gilt auch für Einkünfte aus dem Verleih von Krypto, nicht nur für Handelsgewinne. Beamte geben an, dass das Gesetz bereits in Kraft ist. Jetzt liegt der Fokus auf dem Aufbau des Systems, um es durchzusetzen.

Ein System zur Verfolgung von Krypto-Daten aufbauen

Um dies zu ermöglichen, sammelt die Steuerbehörde Daten von lokalen Börsen. Dazu gehören große Plattformen wie Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax. Gleichzeitig baut die Behörde ein neues Tracking-Tool auf. Dieses System wird Krypto-Transaktionsdaten sammeln und analysieren. Es wird helfen, Gewinne zu berechnen und Nutzer während der Steuererklärung zu unterstützen. Der Plan ist klar. Die Tests beginnen später in diesem Jahr. Eine Pilotversion wird vor dem vollständigen Start laufen. Bis Ende 2026 sollte das System bereit sein. Die Beamten möchten auch die Börsendaten direkt mit der nationalen Steuerplattform verbinden. Dies wird die Meldung bei Beginn der Erklärungen erleichtern.

Erste Steuererklärung wird 2028 erwartet

Obwohl die Steuer 2027 beginnt, müssen Investoren nicht sofort ihre Erklärungen abgeben. Die erste vollständige Steuererklärung ist für Mai 2028 geplant. Diese Verzögerung gibt sowohl den Nutzern als auch dem System Zeit, sich anzupassen. Sie ermöglicht es der Regierung auch, ein volles Jahr an Daten zu sammeln, bevor die Rückgaben bearbeitet werden. Die Behörden geben an, dass sie Leitlinien für die Nutzer vorbereiten. Viele Investoren sind sich noch unsicher, wie Krypto-Gewinne berechnet werden. Im Gegensatz zu Aktien können Krypto-Handelsgeschäfte komplex sein. Aus diesem Grund überprüfen die Beamten verschiedene Szenarien. Sie möchten Verwirrung während der ersten Erklärungsperiode vermeiden.

Debatte über den Zeitpunkt geht weiter

Nicht jeder stimmt dem Plan zu. Einige Experten befürchten, dass das System möglicherweise nicht vollständig bereit ist. Andere sagen, unklare Regeln rund um Staking und andere Einkommensarten könnten Probleme verursachen. Es gibt auch eine politische Debatte. Einige Gesetzgeber haben gefordert, die Steuer zu verschieben oder sogar abzuschaffen. Sie argumentieren, dass dies Händler zu ausländischen Plattformen treiben könnte.

Dennoch scheint die Regierung entschlossen. Der Plan zielt auf eine große Nutzerbasis ab. Berichten zufolge halten über 13 Millionen Menschen in Südkorea Krypto-Konten. Für den Moment bleibt der Zeitrahmen bestehen. Südkorea bereitet sich darauf vor, Krypto vollständig in sein Steuersystem zu integrieren. Für Investoren lautet die Botschaft einfach: Die Ära der steuerfreien Gewinne neigt sich dem Ende zu.

Google News Icon

Folgen Sie uns auf Google News

Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.

Folgen