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Peter Schiff warnt: Trumps Äußerung könnte Bitcoin-Ausverkauf auslösen

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Peter Schiff warnt davor, dass die Aussichten für BTC im Jahr 2026 fragil sind, und deutet an, dass ein einziger Beitrag von Präsident Trump einen Rückgang auf das Niveau von 20.000 US-Dollar auslösen könnte.

Peter Schiff warnt: Trumps Äußerung könnte Bitcoin-Ausverkauf auslösen

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Peter Schiff behauptet, ein Beitrag von Trump könnte einen massiven Bitcoin-Crash auslösen.

  • Ein Befürworter von Gold argumentiert, dass der Bitcoin-Preis stark von der politischen Stimmung abhängt.

  • Die Kommentare erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Bitcoin-Kurs vor Trumps Rede zur Lage der Nation auf 66.300 US-Dollar erholt hat.

  • Kritiker halten Schiffs Behauptung, es handle sich um ein „Ponzi-System“, für überholt und verweisen auf die institutionelle Übernahme des Konzepts.

Der langjährige Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hat eine neue Debatte ausgelöst. Er behauptete, ein einzelner Social-Media-Post von Donald Trump könne Bitcoin zum Absturz bringen. Der erfahrene Goldbefürworter teilte diese Ansicht am 25. Februar auf X. Seiner Meinung nach wird der Kryptomarkt nach wie vor stark von der Stimmung getrieben.

Schiff deutete an, dass die Reaktion heftig ausfallen könnte, sollte Trump Bitcoin öffentlich als „Ponzi“ bezeichnen. Seine Äußerungen verbreiteten sich rasch in der Krypto-Community. Damit flammte der seit Langem schwelende Konflikt zwischen Bitcoin-Befürwortern und traditionellen Goldanhängern erneut auf.

Peter Schiffs hypothetisches Szenario

In seinem Beitrag forderte Peter Schiff seine Follower auf, sich vorzustellen, Trump würde auf Truth Social schreiben, Bitcoin sei ein Ponzi-System. Er implizierte, eine solche Botschaft könnte einen starken Ausverkauf auslösen. Schiff hat Bitcoin wiederholt als fragil und blasenartig bezeichnet. Dieses Mal bekräftigte er seine Haltung erneut.

„Bitcoin ist nach oben geschossen. Ich frage mich, ob Trumps Krypto-Bros es geschafft haben, einen Bitcoin-Verweis in die Rede zur Lage der Nation einzubauen. Wenn Bitcoin gar nicht erwähnt wird, erwarte ich einen Abverkauf. Wird es erwähnt, dürfte es dennoch zu Verkäufen kommen, da Trump-Insider, die vor der Rede gekauft haben, die Nachricht verkaufen.“ — Peter Schiff (@PeterSchiff), 25. Februar 2026

In weiteren Kommentaren betonte er, dass von Hype getriebene Märkte schnell drehen können. Laut Schiff macht die starke Abhängigkeit von der Stimmung Bitcoin anfällig für Kritik prominenter Persönlichkeiten. Sein übergeordnetes Argument bleibt unverändert. Er glaubt, dass viele Investoren Bitcoin als „digitales Gold“ betrachten, ohne die Risiken vollständig zu verstehen. Seit Langem warnt Schiff, negative Narrative einflussreicher Akteure könnten aus seiner Sicht strukturelle Schwächen offenlegen.

Timing und größerer Kontext

Die Kommentare fielen in eine Phase erhöhter Aufmerksamkeit rund um Donald Trump und die Krypto-Politik. Zuletzt nahm die Spekulation darüber zu, wie politische Botschaften die Märkte für digitale Vermögenswerte beeinflussen könnten. Bitcoin bewegte sich in den vergangenen Wochen überwiegend im mittleren Bereich von 60.000 US-Dollar. Das signalisiert Volatilität, aber auch Widerstandsfähigkeit.

Wichtig ist, dass das aktuelle Umfeld anders aussieht als in früheren Krypto-Zyklen. Die institutionelle Adoption hat zugenommen, ebenso die politischen Signale aus den USA im Jahr 2025. Dazu zählt auch die Anordnung zur Strategic Bitcoin Reserve, die zur Stabilisierung der Marktstimmung beitrug. Vor diesem Hintergrund argumentieren einige Analysten, der Markt sei weniger fragil als früher. Peter Schiff hingegen prognostiziert weiterhin deutliche Abwärtsbewegungen. Ähnliche Warnungen hat er in den vergangenen Jahren mehrfach ausgesprochen.

Reaktionen aus Community und Markt

Die Reaktionen im Netz fielen deutlich gespalten aus. Viele Krypto-Nutzer wiesen Peter Schiffs Kommentare als überholte Angst-, Unsicherheits- und Zweifel-Rhetorik zurück. Einige verspotteten die Vorstellung, ein einzelner Social-Media-Post könne Bitcoin im Jahr 2026 „töten“. Andere verwiesen darauf, dass Bitcoin bereits zahlreiche prominente Kritiken überstanden habe.

Eine kleinere Gruppe stimmte jedoch zu, dass die Stimmung weiterhin eine Rolle bei kurzfristigen Kursbewegungen spielt. Sie merkten an, dass Kryptomärkte schnell auf politische Schlagzeilen reagieren können – selbst wenn die Effekte nicht lange anhalten. Bislang blieb die Diskussion überwiegend auf Krypto-Kreise und Social-Media-Threads beschränkt. Eine breite Berichterstattung in den Mainstream-Medien blieb aus.

Was das über die Bitcoin-Stimmung aussagt

Der Schlagabtausch verdeutlicht eine tiefer liegende Debatte, die nicht abreißt. Kritiker wie Peter Schiff sehen Bitcoin weiterhin als weitgehend spekulativ und narrativ getrieben. Befürworter argumentieren dagegen, der Vermögenswert habe sich zu einem global anerkannten Wertaufbewahrungsmittel mit wachsender institutioneller Unterstützung entwickelt.

In der Realität dürften beide Kräfte wirken. Politische Kommentare können kurzfristig weiterhin Preise bewegen. Die zunehmende Akzeptanz von Bitcoin legt jedoch nahe, dass ein einzelner Post kaum nachhaltigen Schaden anrichten dürfte. Ob sich Peter Schiffs Warnung als relevant erweist oder nicht: Die Episode zeigt, dass die Krypto-Stimmung nach wie vor sehr sensibel auf einflussreiche Stimmen reagiert.

Geschrieben von:
Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
BSCN,Peter Schiff
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