Metaplanet-CEO Simon Gerovich skizziert nicht verwässernden Bitcoin-Wachstumsplan
Der CEO von Metaplanet stellte einen Plan zur Ausweitung der Bitcoin-Bestände vor, bei dem nicht verwässernde unbefristete Vorzugsaktien zum Einsatz kommen, um das BTC-/Aktienwachstum anzukurbeln.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Metaplanet plant, zur Finanzierung von Bitcoin-Akquisitionen unbefristete Vorzugsaktien anstelle von Stammaktien auszugeben.
Vorzugsaktien mit einer festen Dividende (maximal 6 %) vermeiden eine Verwässerung der Stammaktien und erhöhen so das Wachstum von Bitcoin pro Aktie (BTC/Aktie).
Die Strategie zielt darauf ab, die steigende Wertsteigerung von Bitcoin gegen die niedrigeren Kapitalkosten der Vorzugsaktien auszunutzen.
Die Aktionäre stimmten am 1. September der Ausgabe von unbefristeten Vorzugsaktien der Klassen A und B zu.
Metaplanet-CEO Simon Gerovich hat einen detaillierten Plan vorgestellt, in dem er erklärt, wie das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände weiter ausbauen will, ohne den Aktionärswert zu verwässern. In seinem jüngsten Beitrag erläuterte Gerovich, wie die Ausgabe von Vorzugsaktien anstelle von Stammaktien die Bilanz von Metaplanet stärken und gleichzeitig das Wachstum des Bitcoin-Werts pro Aktie (BTC/Aktie) fördern kann.
Die Strategie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Metaplanet laut Gerovich in die „nächste Wachstumsphase“ eintritt. Das in Tokio börsennotierte Unternehmen gilt bereits als Japans führende börsennotierte Bitcoin-Holding. Ziel ist es, durch finanzielle Innovationen die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen ihre Treasury-Bestände mit Bitcoin managen.
Vorzugsaktien statt Stammaktien
Gerovich erklärte, dass die Aufnahme von Eigenkapital durch Stammaktien zwar die Bitcoin-Reserven erhöht, aber auch die Gesamtzahl der Aktien ausweitet – was das BTC/Aktien-Wachstum verlangsamt. Vorzugsaktien hingegen ermöglichen Kapitalbeschaffung über feste Dividenden, ohne neue Stammaktien auszugeben. So kann das Unternehmen seine Bestände ausbauen, ohne bestehende Aktionäre zu verwässern.
Der Fokus von Metaplanet liegt laut Gerovich auf der Verbesserung des Marktwerts des Nettovermögens (mNAV) – einer Kennzahl, die widerspiegelt, wie Investoren das Unternehmen im Verhältnis zu seinen Bitcoin-Beständen bewerten. „Unser Ziel“, so Gerovich, „ist es, den Bitcoin-Wert pro Aktie zu erhöhen und gleichzeitig das Kapital effizient einzusetzen.“
Die Logik dahinter ist einfach: Wenn die jährliche Wachstumsrate von Bitcoin über den Kapitalkosten liegt – also über der Dividende der Vorzugsaktien –, steigt der BTC/Aktienwert langfristig durch den Zinseszinseffekt. Gerovich veranschaulichte dies mit einer Formel, die Bitcoin-Wertzuwachs und Dividendenrendite vergleicht. Steigt Bitcoin jährlich um 30 %, während die Dividende 6 % beträgt, ergibt sich nach zehn Jahren ein Bewertungsfaktor von 8,6. Die Ausgabe von 6-%-Vorzugsaktien heute hätte also denselben langfristigen Effekt wie eine Eigenkapitalausgabe bei einem mNAV von 8,6x.
Stärkung des japanischen Bitcoin-Kreditmarkts
Der CEO ordnete diese Strategie in Metaplanets breitere Mission ein, Japans Kreditmärkte durch ertragsorientierte Instrumente auf Bitcoin-Basis zu transformieren. Das Unternehmen verfügt bereits über eine der stärksten Bilanzen des Landes – mit geringer Verschuldung und stetig wachsenden Bitcoin-Reserven. Gerovich sieht Vorzugsaktien als „ein stärkeres Instrument“ zur Kapitalbeschaffung, das zugleich den Aktionärswert schützt.
Zustimmung der Aktionäre und mögliche Börsennotierung
Die Aktionäre von Metaplanet stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 1. September der Einführung von Class-A- und Class-B-Vorzugsaktien ohne Laufzeit zu. Das Registrierungsverfahren ist abgeschlossen, doch bislang wurden noch keine Vorzugsaktien ausgegeben. Die Dividendenrendite ist auf jährlich 6 % begrenzt, die endgültigen Konditionen stehen jedoch noch aus.
Zudem prüft das Unternehmen die Möglichkeit, die Vorzugsaktien künftig an der Börse zu notieren. Gerovich stellte jedoch klar, dass es bislang keine formellen Gespräche mit der Börse gebe und eine Zulassung daher nicht garantiert sei.
Eintritt in eine neue Wachstumsphase
In einem weiteren Beitrag bekräftigte Gerovich, dass Metaplanet „stärker als je zuvor in die nächste Phase eintritt“ – mit klarer Ausrichtung und langfristiger Überzeugung. Zuvor hatte das Unternehmen die Serien 20 bis 22 seiner Aktienoptionsrechte im Rahmen der Kapitaloptimierung vorübergehend ausgesetzt.
Dieser Schritt spiegele laut Gerovich das „unermüdliche Streben“ des Unternehmens wider, seine Bitcoin-Bestände auszubauen und die Ertragsstruktur zu maximieren. Während Metaplanet seine Kapitalstruktur weiter verfeinert, markiert das Vorzugsaktienmodell eine strategische Wende – weg von traditionellen, verwässerungsintensiven Finanzierungsmodellen hin zu einem bitcoinzentrierten Unternehmensfinanzsystem, das auf langfristige Nachhaltigkeit ausgelegt ist.
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