Kyle Samani erklärt Web3 für tot – Nur DeFi und DePIN bleiben übrig
Der Mitbegründer von Multicoin Capital, Kyle Samani, behauptet, Web3 sei tot und argumentiert, dass nur die Sektoren DeFi und DePIN für die Zukunft von Krypto relevant bleiben.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Multicoin Capital's Kyle Samani erklärte Web3 für tot und verwies auf einen Wandel hin zu Sektoren mit messbarer Nützlichkeit.
StarkWare-CEO Eli Ben-Sasson hob eine Identitätskrise hervor, da traditionelle Banken frühe Krypto-Anwender ersetzen.
Samani entfachte eine weitere Debatte, indem er die dezentrale Derivate-Plattform Hyperliquid mit Binance verglich.
Der öffentliche Konflikt hebt wachsende Spaltungen darüber hervor, ob die institutionelle Akzeptanz die ursprüngliche Vision von Krypto untergräbt.
Die Debatte über die Zukunft von Krypto nahm in dieser Woche eine scharfe Wendung. Kyle Samani, Mitbegründer von Multicoin Capital, erklärte, dass „Web3 tot ist.“ Er argumentierte, dass nur dezentrale Finanzen und dezentrale physische Infrastruktur-Netzwerke noch von Bedeutung sind.
Multicoin Co-founder Kyle Samani: Web3 Is Dead, Only DeFi and DePIN Remain
Forward Industries Chairman and Multicoin co-founder Kyle Samani commented, “Web3 is dead. All we have is DeFi and DePIN.”
Earlier, StarkWare CEO and Zcash/StarkWare co-founder Eli Ben-Sasson said crypto… pic.twitter.com/Tj2A7As34i
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) June 1, 2026
Seine Kommentare kamen als Reaktion auf Äußerungen von StarkWare-CEO Eli Ben-Sasson. Der StarkWare-Gründer sagte, die Krypto-Industrie scheine eine Identitätskrise zu durchleben. Laut Ben-Sasson verlassen viele frühe Krypto-Unterstützer die Szene, während traditionelle Finanzinstitute endlich den Sektor annehmen. Der Austausch ist schnell zu einem der am meisten diskutierten Themen in Web3-Nachrichten geworden. Dies hebt die wachsenden Spaltungen darüber hervor, wohin die Branche steuert.
Krypto-Führungskräfte debattieren über die Zukunft der Branche
Ben-Sasson äußerte erstmals Bedenken über die sich verändernde Identität von Krypto in einem Post auf X. Er stellte fest, dass Krypto sich ursprünglich gegen traditionelle Finanzen positionierte. Doch Banken, Vermögensverwalter und große Institutionen werden nun zu wichtigen Akteuren auf dem Markt. Dieser Wandel hat Spannungen innerhalb der Branche geschaffen. Viele langjährige Unterstützer betrachteten Krypto als Alternative zu traditionellen Finanzsystemen. Heute wird die institutionelle Akzeptanz oft als Zeichen des Erfolgs gefeiert.
Als Antwort auf den Post lieferte Samani eine klare Einschätzung. „Web3 ist tot,“ schrieb er. „Alles, was wir haben, sind DeFi und DePIN.“ Die Aussage deutet darauf hin, dass viele der breiteren Web3-Erzählungen an Schwung verloren haben. Stattdessen glaubt Samani, dass Investoren und Entwickler sich auf Sektoren konzentrieren, die messbare Nützlichkeit und Einnahmen generieren.
Warum DeFi und DePIN weiterhin Aufmerksamkeit erregen
DeFi bleibt einer der größten Sektoren im Krypto-Bereich. Es ermöglicht Nutzern, ohne traditionelle Vermittler zu leihen, zu verleihen, zu handeln und Erträge zu erzielen. Inzwischen verbinden DePIN-Projekte Blockchain-Anreize mit realer Infrastruktur. Diese Netzwerke unterstützen Dienstleistungen wie drahtlose Abdeckung, Datenspeicherung und Rechenressourcen.
Beide Sektoren haben trotz breiterer Marktzyklen Kapital angezogen. Infolgedessen sehen viele Investoren sie als praktische Blockchain-Anwendungen und nicht als spekulative Konzepte. Die neuesten Kommentare des Multicoin Capital-Executives spiegeln einen breiteren Trend wider. Marktteilnehmer priorisieren zunehmend Produkte mit klaren Geschäftsmodellen und aktiven Nutzern.
Samani hinterfragt auch Hyperliquid
Samani entfachte kürzlich eine weitere Debatte über Hyperliquid. Er argumentierte, dass die Plattform „genauso verdächtig wie Binance“ erscheine. Er behauptete, dass viele zuvor gegen Binance erhobene Bedenken auch auf Hyperliquid zutreffen. Die Bemerkungen stießen auf sofortige Gegenreaktionen. Mike Dudas, ein Investor bei 6MV, wies den Vergleich zurück. Er argumentierte, dass Hyperliquid anders als zentrale Börsen operiert. Dudas verwies auf die On-Chain-Transparenz der Plattform und ihre wirtschaftliche Struktur, die auf Token-Inhaber fokussiert ist. Die Meinungsverschiedenheit hebt die wachsende Kontrolle über Krypto-Plattformen hervor, da die Regulierungsbehörden die Aufsicht über die Branche erhöhen.
Was das für die Krypto-Märkte bedeutet
Die Diskussion kommt in einer Zeit des großen Wandels für die Branche. Spot-Krypto-ETFs ziehen weiterhin institutionelles Kapital an. Die regulatorische Klarheit verbessert sich in mehreren Regionen. Gleichzeitig werden viele frühe Krypto-Erzählungen in Frage gestellt. Für einige Beobachter spiegeln Samani’s Kommentare die Reifung des Marktes wider.
Für andere signalisieren sie eine verengte Sicht darauf, was Blockchain-Technologie erreichen kann. So oder so ist es unwahrscheinlich, dass die Debatte bald verstummt. Da die Nachrichten über den Krypto-Markt weiterhin auf Akzeptanz und Regulierung fokussiert sind. Die Zukunft von Web3 könnte davon abhängen, ob neue Anwendungsfälle über DeFi und DePIN hinaus entstehen. Für den Moment glaubt Samani, dass dies die einzigen Sektoren sind, die noch bestehen.
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