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Die neue 85%-Regel der SEC – Was bedeutet das für XRP ETFs?

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Die SEC überprüft die 85%-Regel von NYSE Arca für Krypto-ETFs und definiert XRP als qualifizierten Vermögenswert für institutionelle Portfolios im Jahr 2026.

Die neue 85%-Regel der SEC – Was bedeutet das für XRP ETFs?

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • NYSE Arca reichte am 22. April 2026 einen Vorschlag ein, der verlangt, dass ETFs 85% des NAV in verifizierten Vermögenswerten halten.

  • XRP, Bitcoin, Ethereum und Solana qualifizieren sich als Vermögenswerte mit sechs Monaten reguliertem Futures-Handel.

  • Derivate und OTC-Optionen würden nach dem Bruttoschuldenwert berechnet, um versteckte Hebelwirkungen zu verhindern.

  • Die 85/15-Aufteilung zielt darauf ab, Marktmanipulation zu reduzieren und den Weg für Genehmigungen von Spot-XRP-ETFs zu vereinfachen.

Ein neuer Vorschlag könnte die Krypto-ETFs in den USA leise umgestalten. Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) überprüft eine Regel, die sich direkt darauf auswirken könnte, wie XRP ETFs aufgebaut und genehmigt werden.

Im Mittelpunkt steht eine einfache Idee. Halten Sie die meisten Mittel an reale Krypto-Assets gebunden. Alles andere einschränken. Wenn genehmigt, könnte diese Regel zukünftige XRP ETFs strukturierter und leichter überwacht machen. Sie könnte jedoch auch die Flexibilität für Emittenten verringern.

Was die 85%-Regel tatsächlich besagt

Der Vorschlag stammt von NYSE Arca. Er schlägt vor, dass mindestens 85% eines Krypto-ETFs in genehmigte digitale Vermögenswerte investiert werden müssen. Dazu gehören große Namen wie Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP. Nur 15% des Fonds können für andere Vermögenswerte verwendet werden. Dazu gehören Derivate oder nicht qualifizierte Token. Das Ziel ist klar. Machen Sie die ETF-Bestände transparenter und leichter nachverfolgbar. Dies verringert auch die Wahrscheinlichkeit, dass komplexe Strukturen Risiken verbergen.

Wie XRP in die Regel passt

Für XRP könnte dieser Vorschlag ein positiver Schritt sein. XRP ist im Rahmen als qualifizierter Vermögenswert aufgeführt. Das bedeutet, dass ein ETF, der sich hauptsächlich auf XRP konzentriert, die 85%-Schwelle erfüllen kann. Dies schafft einen klareren Weg für XRP-basierte Fonds. In der Vergangenheit verlangsamte regulatorische Unsicherheit die Diskussionen über XRP ETFs. Jetzt könnte eine definierte Struktur die Genehmigungen einfacher machen. Gleichzeitig setzt die Regel Druck auf die Gestaltung dieser ETFs. Es geht nicht mehr nur darum, XRP einzubeziehen. Der Fonds muss eine starke, direkte Exposition gegenüber XRP zeigen.

Strengere Regeln bringen neue Herausforderungen

Der Vorschlag hat nicht nur Vorteile. ETF-Emittenten haben weniger Spielraum für Experimente. Fonds, die stark auf Futures, Optionen oder komplexe Strategien angewiesen sind, könnten Schwierigkeiten haben, die 85%-Regel zu erfüllen. Selbst Diversifikation wird schwieriger. Zu viele nicht genehmigte Vermögenswerte hinzuzufügen, könnte den Fonds über die Grenze hinausdrängen. Daher ist die Struktur jetzt ebenso wichtig wie das Asset selbst. Emittenten müssen Innovation mit Compliance in Einklang bringen. Und das ist nicht immer einfach.

Warum die SEC in diese Richtung geht

Die US-SEC konzentriert sich auf den Schutz der Anleger. Durch die Durchsetzung eines hohen Prozentsatzes an realen Vermögenswerten möchte die Behörde Manipulationsrisiken verringern. Sie möchte auch, dass ETFs die tatsächliche Marktexposition widerspiegeln, nicht nur synthetische Positionen. Dies steht im Einklang mit einem breiteren Trend. Die Regulierungsbehörden drängen auf einfachere und klarere Finanzprodukte. Krypto-ETFs sind da keine Ausnahme.

Was kommt als Nächstes für XRP ETFs

Die Regel wird noch überprüft. Nichts ist bisher endgültig. Aber wenn sie genehmigt wird, könnte sie die nächste Phase der Entwicklung von XRP ETFs definieren. Zukünftige Fonds müssten sauberer, direkter und leichter verständlich sein. Für XRP könnte das eine stärkere Legitimität auf traditionellen Märkten bedeuten. Während es die Anforderungen für die Genehmigung erhöht. Kurz gesagt, die Tür könnte sich weiter öffnen, aber nur für ETFs, die die Regeln genau befolgen.

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