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CZ dementiert Behauptungen, Binance sei 2020 auf BitMEX gehandelt worden

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Changpeng Zhao bezeichnete Behauptungen, die Börse habe während des Crashs von BitMEX im Jahr 2020 einen Gewinn von 60.000 BTC erzielt, als Fake News.

CZ dementiert Behauptungen, Binance sei 2020 auf BitMEX gehandelt worden

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • CZ bestreitet, dass Binance jemals auf BitMEX gehandelt oder Nutzer abgesichert hat.

  • In einem viralen Beitrag wurde behauptet, Binance habe während des Börsencrashs 2020 einen Gewinn von 60.000 BTC erzielt.

  • Zhao argumentiert, dass die täglichen Auszahlungslimits von BitMEX diese Behauptung unmöglich machen.

  • Der Gründer der Nachrichtenbörse fordert faktenbasierte Berichterstattung, um „Fake News“ zu stoppen.

Binance-Mitgründer Changpeng Zhao (CZ) hat eine virale Behauptung zurückgewiesen. Es geht um angebliche Aktivitäten der Börse während des Marktcrashs im Jahr 2020. Am 13. Februar reagierte CZ auf einen weit verbreiteten Beitrag, der Binance vorwarf, auf BitMEX mehr als 60.000 BTC verdient zu haben. Der Vorwurf lautete, Binance habe vor dem Crash im März 2020 Nutzerpositionen abgesichert. Zudem habe die Börse den größten Abzug und Gewinn in der Geschichte von BitMEX verzeichnet.

Zhao bezeichnete die Geschichte als „Fake News“ und erklärte, es gebe keinerlei Beweise. Zudem betonte er, Binance habe zu keinem Zeitpunkt auf BitMEX gehandelt. Seine Antwort verbreitete sich rasch in den sozialen Krypto-Medien, wo der ursprüngliche Vorwurf bereits viel Aufmerksamkeit erhalten hatte.

Die virale Behauptung über 60.000 BTC Gewinn

Auslöser der Kontroverse war ein Beitrag des Accounts @ThinkingUSD. Darin hieß es, Binance sei während des Crashs vom 12. März 2020 der profitabelste Trader auf BitMEX gewesen. Die Börse habe demnach mehr als 60.000 BTC verdient, indem sie Kundenpositionen abgesichert habe.

Weiter wurde behauptet, diese Aktivität habe zur größten Auszahlung samt Gewinn geführt, die jemals auf der Plattform verzeichnet worden sei. Die Aussage verbreitete sich schnell, zahlreiche Nutzer teilten sie in verschiedenen Krypto-Communities. Bezug genommen wurde auf den sogenannten „Black Thursday“-Crash. An diesem Tag im März 2020 brach der Bitcoin-Kurs innerhalb weniger Stunden massiv ein. Die Bewegung löste umfangreiche Liquidationen auf Handelsplattformen mit Hebelwirkung aus, insbesondere auf BitMEX.

CZs direkte Zurückweisung

CZ reagierte umgehend auf die Anschuldigungen auf X. Er schrieb: „Fake News. Sie denken sich jetzt einfach irgendetwas aus.“ Zudem erklärte er, es tue ihm leid für Menschen, die solchen Behauptungen ohne Beweise Glauben schenken. Gleichzeitig stellte er klar: Binance habe zu keiner Zeit auf BitMEX gehandelt. In seiner Antwort markierte er den BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes und deutete an, dieser könne bestätigen, dass der Vorwurf falsch sei.

Zhao verwies außerdem auf den Auszahlungsprozess von BitMEX. Die Börse verarbeite Abhebungen nur einmal täglich. Ein einzelner, außergewöhnlich großer Abzug wäre daher sehr auffällig und leicht zu überprüfen. Aus technischer Sicht ergebe die Geschichte deshalb keinen Sinn, argumentierte er.

Gemischte Reaktionen in den Krypto-Netzwerken

Die Debatte verbreitete sich schnell auf Krypto-Twitter. Einige Nutzer stellten sich hinter CZ und bezeichneten den Vorwurf als unbegründete FUD. Sie verwiesen darauf, dass es weder On-Chain-Beweise noch historische Daten gebe, die die Geschichte stützten. Andere spekulierten allgemein über das Verhalten von Börsen während Crashs und fragten, ob große Plattformen Positionen an anderer Stelle absichern könnten. Die meisten Reaktionen konzentrierten sich jedoch auf den fehlenden Nachweis für die ursprüngliche Behauptung. Ähnliche Vorwürfe kursieren in der Krypto-Szene seit Jahren. Große Börsen sehen sich immer wieder Gerüchten ausgesetzt, sie würden gegen ihre Nutzer handeln oder sich unfaire Vorteile verschaffen. Viele dieser Anschuldigungen bleiben unbelegt.

Anhaltende Vertrauensfragen in der Branche

Der Fall verdeutlicht ein bekanntes Problem im Kryptomarkt. Gerüchte verbreiten sich schnell, insbesondere wenn sie große Börsen oder spektakuläre Zahlen betreffen. Bislang gibt es keine überprüfbaren Daten, die die Behauptung über 60.000 BTC stützen. CZs öffentliche Zurückweisung hat den Fokus wieder auf die Notwendigkeit belastbarer Beweise gelenkt. Vorerst bleibt die Geschichte eine Kontroverse in den sozialen Medien – und kein bestätigtes Ereignis.

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