Celsius-Gründer Mashinsky lebenslang von Krypto ausgeschlossen
Alex Mashinsky erhält lebenslangen Krypto-Ausschluss und eine 12-jährige Gefängnisstrafe für den 20-Milliarden-Dollar-Zusammenbruch von Celsius. Sehen Sie das endgültige Gerichtsurteil.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Richter John Koeltl verurteilte Mashinsky am 8. Mai 2025 zu 12 Jahren Bundesgefängnis.
Der FTC-Vergleich von 2026 schließt den ehemaligen CEO dauerhaft von allen Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten aus.
Mashinsky wurde angewiesen, 48 Millionen Dollar zu beschlagnahmen und eine zivilrechtliche Strafe von 10 Millionen Dollar an die FTC zu zahlen.
Celsius-Gläubiger haben kürzlich einen Vergleich in Höhe von 299,5 Millionen Dollar von Tether im Rahmen der Abwicklung von 2026 erhalten.
Die Folgen eines der größten Zusammenbrüche im Krypto-Sektor haben nun ein endgültiges Kapitel erreicht. Alexander Mashinsky, der ehemalige CEO von Celsius Network, ist nun dauerhaft von der Krypto-Industrie ausgeschlossen. Ein US-Gericht genehmigte einen Vergleich, der ihn daran hindert, jemals wieder Krypto-bezogene Dienstleistungen anzubieten oder zu bewerben. Das Urteil umfasst auch finanzielle Strafen. Damit wird ein langwieriger Fall im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Plattform im Jahr 2022 abgeschlossen. Dieser hatte Milliarden von Dollar an Kundengeldern blockiert.
Lebenslanger Ausschluss und finanzielle Strafen
Die Entscheidung kam von einem Bundesgericht in New York. Richterin Denise Cote genehmigte den endgültigen Beschluss. Im Rahmen des Vergleichs mit der Federal Trade Commission darf Mashinsky keine Produkte mehr bewerben, vermarkten oder vertreiben, die mit digitalen Vermögenswerten verbunden sind. Dazu gehören Krypto-Kredite, Investitionen oder Handelsdienstleistungen. Er muss außerdem 10 Millionen Dollar zahlen.
CELSIUS FOUNDER MASHINSKY BANNED FOR LIFE FROM CRYPTO
Der Gründer von Celsius, Alexander Mashinsky, wurde dauerhaft von Krypto ausgeschlossen. Der FTC-Vergleich verbietet ihm die Bewerbung, Vermarktung oder Verbreitung von Produkten oder Dienstleistungen, die mit Vermögenswerten verbunden sind.
Richterin Denise Cote unterzeichnete den Beschluss in… pic.twitter.com/EeHcTnqd7F
— BSCN (@BSCNews) 29. April 2026
Bereits geleistete Zahlungen im Rahmen eines strafrechtlichen Einziehungsbefehls können auf diesen Betrag angerechnet werden. Darüber hinaus erließ das Gericht ein massives Urteil in Höhe von 4,72 Milliarden Dollar. Der Großteil davon ist vorerst ausgesetzt. Aber es gibt einen Haken. Wenn Mashinsky seine Finanzen falsch darstellt, können die Aufsichtsbehörden den vollen Betrag wieder in Betracht ziehen. Das bedeutet, dass der Fall abgeschlossen ist, aber strenge Bedingungen bestehen bleiben.
Der Aufstieg und Zusammenbruch von Celsius
Celsius war einst ein großer Name im Krypto-Bereich. Es bot hohe Renditen und vermarktete sich als sicherere Option als Banken. Sein Slogan „Unbank Yourself“ zog Hunderttausende von Nutzern an. In seiner Blütezeit verwaltete die Plattform Milliarden an Vermögenswerten. Viele Nutzer vertrauten ihr ihre Ersparnisse an.
Doch hinter den Kulissen ging das Unternehmen große Risiken ein. Es hatte Engagements in gescheiterten Projekten wie Terra und großen Hedgefonds, die später zusammenbrachen. Im Juni 2022 fror Celsius die Auszahlungen ein. Kurz darauf meldete das Unternehmen Insolvenz an. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 4,7 Milliarden Dollar an Kundengeldern auf der Plattform blockiert. Der Zusammenbruch schockierte den Markt. Er wurde auch zu einem Wendepunkt für strengere Aufsicht im Krypto-Kreditgeschäft.
Betrugsanklagen und Gefängnisstrafe
Die rechtlichen Schritte folgten schnell. US-Behörden, darunter das Justizministerium, beschuldigten Mashinsky, Kunden irreführend informiert zu haben. Die Staatsanwälte sagten, er habe fälschlicherweise behauptet, die Plattform sei sicher und liquide. Außerdem wurde ihm vorgeworfen, den Preis des Tokens von Celsius manipuliert zu haben, während er seine eigenen Bestände verkaufte. 2024 bekannte sich Mashinsky schuldig zu Betrugsanklagen. Ein Jahr später erhielt er eine 12-jährige Gefängnisstrafe. Der neue FTC-Vergleich fügt eine weitere Strafe hinzu. Er stellt sicher, dass er selbst nach Verbüßung seiner Strafe nicht in den Krypto-Bereich zurückkehren kann.
Was das für Krypto bedeutet
Dieser Fall hat die Branche weiterhin stark getroffen. Für die Nutzer war es eine schmerzhafte Erinnerung. Hohe Belohnungen können ernsthafte Risiken verbergen. Der Satz „not your keys, not your coins“ erhielt nach dem Zusammenbruch eine neue Bedeutung. Für die Aufsichtsbehörden hat der Fall die zukünftige Politik geprägt. Er hat die Behörden dazu gedrängt, aggressiver gegen irreführende Krypto-Plattformen vorzugehen. Auch jetzt sind die Bemühungen zur Wiederherstellung für die Nutzer noch im Gange. Viele haben teilweise Auszahlungen erhalten, aber die Verluste bleiben. Mit diesem endgültigen Urteil endet ein Kapitel. Aber die Auswirkungen von Celsius werden wahrscheinlich noch jahrelang in der Branche spürbar sein.
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