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Binance-CEO nennt WSJ-Bericht faktisch ungenau

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Binance wehrt sich entschieden. Co-CEO Richard Teng gab am 22. Mai 2026 eine scharfe Gegendarstellung zu einem Bericht des Wall Street Journal über Iran.

Binance-CEO nennt WSJ-Bericht faktisch ungenau

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Binance wehrt sich entschieden gegen WSJ-Bericht.

  • Co-CEO Richard Teng bezeichnete den Bericht als faktisch ungenau.

  • Bericht behauptet, dass 850 Millionen USD über Binance für militärische Operationen bewegt wurden.

  • Teng erklärt, dass Binance keine Transaktionen mit sanktionierten Personen erlaubt hat.

  • Die Compliance-Berichte von Binance signalisierten wiederholt Warnsignale.

Binance wehrt sich entschieden. Co-CEO Richard Teng gab am 22. Mai 2026 eine scharfe Gegendarstellung zu einem Bericht des Wall Street Journal, der behauptet, dass mit Iran verbundenen Netzwerke über zwei Jahre hinweg etwa 850 Millionen USD über die Handelsplattform bewegt haben, um militärisch verbundene Operationen zu finanzieren. Teng bezeichnete den Bericht als grundsätzlich ungenau. Er erklärte, dass Binance niemals Transaktionen mit sanktionierten Personen erlaubt habe, was der zentralen Erzählung des WSJ direkt widerspricht. Die heutigen Nachrichten über Binance stellen die größte Krypto-Börse der Welt in den Mittelpunkt eines geopolitischen und regulatorischen Konflikts mit hohen Einsätzen.

Was das WSJ tatsächlich behauptete

Die WSJ-Untersuchung konzentriert sich auf Babak Zanjani, einen iranischen Finanzier, der sich selbst als „Antisanktion“-Betreiber beschreibt. Laut dem Bericht nutzte Zanjani’s Netzwerk ein einzelnes Binance-Handelskonto, um über zwei Jahre hinweg 850 Millionen USD zu verarbeiten. Er soll Finanzierungswege für iranische Militärkräfte aufrechterhalten haben. Der Artikel behauptet, dass die Aktivitäten bis zuletzt im Dezember 2025 andauerten, trotz interner Compliance-Berichte von Binance, die wiederholt Warnsignale signalisierten. Der WSJ-Bericht baut auf früheren Berichterstattungen aus dem Februar 2026 auf, die über 1 Milliarde USD an Überweisungen und Compliance-Bedenken auf Mitarbeiterebene innerhalb der Börse behaupteten.

Tengs Punkt-für-Punkt-Gegendarstellung

Teng antwortete mit drei spezifischen faktischen Behauptungen. Erstens fanden alle genannten Transaktionen statt, bevor die beteiligten Personen sanktioniert wurden. Das bedeutet, dass Binance zum Zeitpunkt der Aktivitäten nicht gegen das Sanktionsrecht verstoßen hat. Zweitens untersuchte Binance diese Probleme proaktiv intern, bevor das WSJ überhaupt Kontakt aufnahm. Drittens erklärte Teng, dass Binance diese Fakten direkt an das WSJ übermittelt habe und das Medium sich entschieden habe, sie nicht in seiner Berichterstattung zu berücksichtigen.

Seine Aussage war direkt. „Binance hat keine Transaktionen mit sanktionierten Personen auf seiner Plattform erlaubt“, schrieb Teng. „Binance hat eine Null-Toleranz-Politik gegenüber illegalen Aktivitäten und hat ein branchenführendes Compliance-Programm aufgebaut und betreibt es, das weiterhin wächst.“

Teng bestätigte auch, dass Binance weiterhin eng mit US-amerikanischen und globalen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet, um Finanzkriminalität zu bekämpfen. Das stellt die Börse als kooperativen Akteur dar, nicht als ausweichend.

Warum diese Geschichte über Binance hinaus wichtig ist

Die Nachrichten über den Iran und die Durchsetzung von Krypto-Sanktionen treffen zu einem sensiblen geopolitischen Zeitpunkt aufeinander. Das OFAC des US-Finanzministeriums hat zuvor Zanjani und verwandte Börsen, einschließlich Zedcex und Zedxion, für die Verarbeitung von mit der IRGC verbundenen Geldern benannt. Die breitere Erzählung, dass Krypto Sanktionen in großem Maßstab umgeht, ist eine, die Regulierungsbehörden in Washington seit Jahren aufbauen.

Das Risiko für Investoren und Entwickler einschätzen

Für BNB-Inhaber und Beobachter von Binance-News schaffen anhaltend negative Schlagzeilen ein echtes kurzfristiges Volatilitätsrisiko. Tengs compliance-orientierte Antwort und die Verteidigung des Zeitpunkts vor den Sanktionen stellen jedoch eine glaubwürdige rechtliche Haltung dar. Der Vergleich mit dem DOJ von 2023 etablierte einen Rahmen für die Compliance-Überwachung, den Binance ausdrücklich als Beweis für institutionelle Verbesserungen anführt.

Für Entwickler der BNB Chain ist das Risiko eines Reputationsschadens real, aber nicht strukturell. Die Infrastruktur und Liquidität von Binance bleiben unübertroffen. Die regulatorische Klarheit über den Compliance-Kurs der Börse ist für die langfristige Gesundheit des Ökosystems wichtiger als jeder einzelne Nachrichtenzyklus. Das WSJ und Binance sind nun in einen öffentlichen Streit über Fakten verwickelt. Blockchain-Daten sind prüfbar. Die Lösung dieses Streits wird sich in Gerichten, Büros von Regulierungsbehörden und durch On-Chain-Analysen abspielen, nicht nur in Schlagzeilen.

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