Über 100 Krypto-Firmen fordern den Kongress auf, DeFi-Entwickler zu schützen
Über 100 Krypto-Unternehmen fordern den Kongress auf, DeFi-Entwickler zu schützen und sicherzustellen, dass Open Source in den USA nicht überreguliert wird.

Mehr als 100 Krypto-Unternehmen haben sich mit einer klaren Botschaft an den US-Kongress gewandt: Offene Softwareentwickler und Anbieter nicht-kustodialer Dienste müssen im kommenden Gesetz zur Marktstruktur ausdrücklich geschützt werden. Die Koalition umfasst über 110 Unterzeichner, darunter Ripple, Uniswap Labs, Coinbase, Kraken, a16z Crypto sowie mehrere Branchenverbände. In ihrem Schreiben betonen sie: Ohne klaren Schutz für Blockchain-DeFi-Entwickler und nicht-kustodiale Dienstleister wird die Branche das Gesetz nicht unterstützen.
Warum Entwickler als Intermediäre Innovation gefährden könnten
Die Sorge ist eindeutig: Wenn Open-Source-DeFi-Entwickler oder Infrastrukturteams als Finanzintermediäre eingestuft würden, könnten sie wie Banken oder Broker reguliert werden. Das würde Innovation ausbremsen und Fachkräfte ins Ausland drängen. Daten belegen diesen Trend bereits. 2021 stammte noch etwa jeder vierte Open-Source-Blockchain-Entwickler aus den USA. Bis 2025 sank dieser Anteil unter derselben Klassifizierung auf 18 Prozent.
Branchenvertreter fordern Klarheit und Schutz
Mehrere Branchenführer betonen, dass Entwickler rechtliche Klarheit und Schutz brauchen – nicht zusätzliche Haftungsrisiken. Gavin Zavatone vom DeFi Education Fund warnte, dass DeFi-Entwickler Gefahr liefen, fälschlicherweise unter Wertpapier- und Rohstoffgesetze zu fallen. Miller Whitehouse-Levine verglich öffentliche Blockchains mit Straßen oder dem Internet: Eine neutrale Infrastruktur dürfe Entwickler nicht für Missbrauch verantwortlich machen. Sandeep Nailwal hob hervor, dass Stablecoins die US-Einflussnahme sogar stärken, da sie die Geldpolitik in Echtzeit weltweit verbreiten.
Hohe Bedeutung für US-Innovation und Marktwachstum
Regulatorische Unsicherheit hat bereits Forscher und Start-ups in andere Märkte abwandern lassen. Klare bundesweite Regeln könnten Compliance-Kosten senken, Konflikte mit einzelstaatlichen Gesetzen vermeiden und Krypto-Firmen einen stabilen Rahmen bieten. Deshalb hat die Position der Koalition Gewicht. Es ist die bislang stärkste Initiative, die Ausgestaltung des finalen Gesetzes im Kongress zu beeinflussen.
Globale Regulierung zeigt Rückstand der USA
Andere Regionen sind weiter. Die EU hat MiCA verabschiedet, Singapur sieht Ausnahmen für technische Anbieter vor, und Dubai hat eine bundesweite Aufsicht geschaffen. Jedes Regelwerk versucht, Innovation mit Schutzmechanismen auszubalancieren. Die USA riskieren, zurückzufallen, wenn ihre Regeln unklar oder zu restriktiv bleiben.
Klar ist: Die Krypto-Unternehmen verlangen keinen Freifahrtschein. Sie fordern lediglich die Anerkennung, dass Open-Source- und nicht-kustodiale DeFi-Entwickler nicht mit Verwahrstellen oder Intermediären gleichgesetzt werden dürfen. Ohne diese Unterscheidung könnte Amerika seinen Vorsprung in der Blockchain-Entwicklung verlieren. Ob der Kongress darauf eingeht, wird entscheiden, ob die USA weiter führend bleiben – oder zusehen müssen, wie Kapital und Talente abwandern.

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