YZi Labs geht gegen den Vorstand von CEA Industries vor und reicht SEC-Zustimmungserklärung ein
YZi Labs reichte bei der SEC eine Einverständniserklärung gegen CEA ein, in der es gegen eine „Giftpille“ und die Verfestigung der Machtpositionen im Vorstand inmitten eines Streits um die BNB-Finanzabteilung protestierte.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
YZi Labs hat eine vorläufige Erklärung bei der SEC zur Neubesetzung des CEA-Vorstands eingereicht.
Der Vorstand beschloss eine „Giftpille“, die bei einem Beteiligungsgrad von 15 % ausgelöst wird.
YZi Labs behauptet, CEO David Namdar habe erwogen, Reserven zu Solana zu verlagern.
Die Jahrestagung 2025 bleibt weiterhin über den 17. Dezember hinaus verschoben.
YZi Labs hat seinen Konflikt mit CEA Industries verschärft und wirft dem Vorstand des Unternehmens vor, die Rechte der Aktionäre einzuschränken. In einer öffentlichen Stellungnahme auf X kritisierte YZi Labs, dass CEA Industries einen sogenannten Poison-Pill-Plan eingeführt und seine Satzung geändert habe. Nach Angaben des Unternehmens erschweren diese Schritte es den Aktionären, per schriftlicher Zustimmung zu handeln.
YZi Labs argumentiert, dass die Maßnahmen eher den Vorstand schützen als die Investoren. Solche Schritte schwächten die Transparenz und verringerten die Rechenschaftspflicht, erklärte das Unternehmen. Infolgedessen hat YZi Labs eine vorläufige Zustimmungserklärung bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission eingereicht. Ziel sind Änderungen an der Struktur des Vorstands.
Streit im Zusammenhang mit Token-Strategie und Kontrolle des Vorstands
Der Konflikt dreht sich auch um die Digital-Asset-Strategie von CEA Industries. YZi Labs wies Vorwürfe zurück, wonach das Unternehmen keine Alternativen zu seinem aktuellen Token-Fokus geprüft habe. Dabei verwies YZi Labs auf Aussagen von CEA-Industries-CEO David Namdar bei einer Branchenveranstaltung im November 2025. Auf dieser Konferenz soll Namdar erklärt haben, das Unternehmen habe auch andere Krypto-Assets in Betracht gezogen, darunter Solana.
YZi Labs erklärte, dies stehe im Widerspruch zu jüngsten Aussagen des Vorstands. Zudem hätten Investoren Anspruch auf Informationen über langfristige Pläne, insbesondere nach größeren strategischen Kursänderungen. Nach Angaben des Unternehmens hätten Aktionäre CEA Industries auf Basis einer klaren Token-Strategie unterstützt, erhielten nun jedoch widersprüchliche Signale. Gleichzeitig warnte YZi Labs den Vorstand davor, die Hauptversammlung 2025 weiter zu verschieben. Der Termin liege bereits über dem ursprünglich erwarteten Zeitpunkt. Weitere Verzögerungen würden Bedenken hinsichtlich fairer Wahlen und glaubwürdiger Kontrolle aufwerfen, so YZi Labs.
SEC-Antrag zielt auf Erweiterung des Vorstands und neue Direktoren ab
In dem bei der SEC eingereichten Antrag fordert YZi Labs, die Größe des Vorstands zu erhöhen und die von ihr nominierten Direktoren zu wählen. Dieser Schritt solle helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen und die Interessen der Aktionäre zu schützen, erklärte das Unternehmen. Zudem forderte YZi Labs Investoren auf, alle Zustimmungsmaterialien zu prüfen, sobald diese über die SEC verfügbar sind.
YZi Labs ist als Family Office bekannt, das mit Changpeng Zhao verbunden ist, und hat sich in mehreren Governance-Debatten aktiv eingebracht. In diesem Fall erklärte das Unternehmen, es setze zunächst auf Dialog, werde jedoch eingreifen, wenn Vorstände nicht zuhören. CEA Industries hat auf den jüngsten Antrag bislang nicht vollständig reagiert. Das Unternehmen hatte jedoch zuvor erklärt, seine Governance-Praktiken entsprächen den gesetzlichen Standards und dienten dem Schutz des langfristigen Unternehmenswerts.
Was das für Investoren bedeutet
Der Streit verdeutlicht wachsende Governance-Spannungen bei börsennotierten Unternehmen mit Krypto-Bezug. Da immer mehr Firmen Treasury-Modelle mit digitalen Vermögenswerten übernehmen, gewinnt die Kontrolle durch Investoren an Bedeutung. Stellvertreterkämpfe und Zustimmungsverfahren könnten häufiger werden. YZi Labs erklärte, man werde sich weiterhin für offene Abstimmungen und faire Vorstandswahlen einsetzen. Der Ausgang des Konflikts könnte beeinflussen, wie kryptoorientierte Unternehmen künftig Kontrolle, Transparenz und Aktionärsrechte miteinander in Einklang bringen.
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