XRP fällt, da US-Israel-Angriffe auf den Iran die Risikobereitschaft am Markt verringern
Der Kurs von XRP fiel am 28. Februar, da gemeinsame Militärschläge und Vergeltungsangriffe mit Raketen eine massive weltweite Risikoaversion auslösten.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
XRP fällt auf 1,29 Dollar, da die globalen Märkte auf die militärische Aktion zwischen den USA und Israel reagieren.
Die Gesamtkapitalisierung des Kryptomarktes sank im Zuge einer plötzlichen Risikoaversion um 70 Milliarden Dollar.
Daten zu Derivaten zeigen, dass gehebelte Long-Positionen im Wert von 515 Millionen Dollar vernichtet wurden.
Die Nachfrage nach sicheren Anlagen treibt goldgedeckte Token inmitten geopolitischer Instabilität um 3 % nach oben.
XRP rutscht am 28. Februar deutlich ab, nachdem neue geopolitische Spannungen die globalen Märkte erschüttert haben. Auslöser waren Berichte über umfangreiche US- und israelische Angriffe auf den Iran. Das schob Investoren rasch in den Risk-off-Modus. XRP notierte laut Marktdaten nahe 1,29 US-Dollar und damit rund 7 % tiefer binnen 24 Stunden.
🚨 JUST IN: U.S. & Israel Launch Major Strikes on Iran — Middle East Tension Surges as $XRP Dips Amid Risk-Off Market Conditions, With Potential Rebound on Macroeconomic Stabilization.
— RippleXity (@RippleXity) February 28, 2026
Der Abverkauf blieb nicht auf XRP beschränkt. Auch BTC, ETH und große Altcoins gaben nach, als Händler auf die wachsende Unsicherheit im Nahen Osten reagierten. Während einige Analysten bei einer Entspannung der Lage einen möglichen Rebound erwarten, bleibt die Stimmung an den Kryptomärkten kurzfristig vorsichtig.
Eskalation im Nahen Osten sorgt für Nervosität
Die Marktunsicherheit nahm zu, nachdem mehrere Berichte auf eine direkte militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran hindeuteten. Regionalen Angaben zufolge reagierten iranische Kräfte mit Angriffen auf US-Militäranlagen in Teilen des Nahen Ostens. Solche geopolitischen Schocks treiben Anleger häufig aus volatilen Anlagen heraus.
Kryptomärkte reagieren besonders schnell, da sie rund um die Uhr handeln und eine hohe Hebelwirkung aufweisen. Mit der Ausbreitung der Angst reduzierten Trader Risiken und verlagerten Kapital in sicherere Häfen wie den US-Dollar und Gold. Auch der Ton in Online-Foren wurde angespannter. Marktbeobachter warnten, dass eine anhaltende Eskalation Risikoanlagen kurzfristig weiter belasten könnte.
XRP fällt im Gleichschritt mit dem breiteren Kryptomarkt
Der Rückgang von XRP spiegelt die allgemeine Schwäche am Kryptomarkt wider und ist weniger auf eine spezifische Entwicklung bei Ripple zurückzuführen. Der Token verlor innerhalb von 24 Stunden rund 7,3 % und näherte sich der Marke von 1,29 US-Dollar. Auch andere große Assets gerieten unter Druck.

Chart: XRP-Preis (USD) auf Coingecko am 28. Februar 2026
ETH verzeichnete zeitweise stärkere prozentuale Verluste, während BTC kurzzeitig nachgab, als Trader gehebelte Positionen abbauten. Liquidationen auf Derivateplattformen verstärkten den Abwärtsdruck. Trotz des Rückgangs hält sich XRP im Vergleich zu tieferen Korrekturen bei früheren geopolitischen Schocks relativ stabil. Einige Analysten sehen die Bewegung bislang als typische Risikoanpassung und nicht als strukturellen Bruch.
Volatilität unterstreicht die Sensibilität von Krypto für globale Ereignisse
Die jüngste Bewegung zeigt erneut, wie empfindlich digitale Vermögenswerte auf makroökonomische Schlagzeilen reagieren. Anders als traditionelle Märkte, die über Nacht schließen, reagiert Krypto sofort auf Eilmeldungen – was die kurzfristige Volatilität oft verstärkt. Historisch haben große geopolitische Ereignisse, etwa der Russland-Ukraine-Konflikt 2022, häufig zweistellige Korrekturen ausgelöst, bevor sich die Märkte später stabilisierten.
Vor diesem Hintergrund beobachten einige Trader genau, ob es zu Panikverkäufen oder lediglich zu einer normalen Neubewertung von Risiken kommt. Derivatedaten deuten darauf hin, dass gehebelte Marktteilnehmer von der abrupten Bewegung auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Fallen Preise schnell, können Zwangsliquidationen den Abwärtstrend beschleunigen.
Wie geht es weiter?
Der nächste Schritt von XRP dürfte vor allem von den makroökonomischen Rahmenbedingungen abhängen – weniger von kryptospezifischen Nachrichten. Entspannt sich die Lage im Nahen Osten, könnte die Risikobereitschaft rasch zurückkehren. Kryptomärkte haben sich nach geopolitischen Schocks in der Vergangenheit häufig schnell erholt. Weitet sich der Konflikt jedoch aus oder hält die Unsicherheit an, dürfte die Volatilität erhöht bleiben. Händler verfolgen nun aufmerksam militärische Updates und die allgemeine Marktstimmung. Vorerst spiegelt der Rücksetzer von XRP eine bekannte Krypto-Realität wider: Steigt die globale Angst, bleiben digitale Vermögenswerte selten lange ruhig.
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