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WLFI startet Governance-Vorschlag zur Einführung von Token-Staking

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

World Liberty Financial (WLFI) schlägt eine 180-tägige Sperrfrist für das Staking und jährliche Belohnungen von 2 % vor, um die Unternehmensführung wieder stärker auf die langfristigen Token-Inhaber auszurichten.

WLFI startet Governance-Vorschlag zur Einführung von Token-Staking

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der WLFI-Vorschlag sieht eine 180-tägige Staking-Frist für den Erwerb von Stimmrechten im Rahmen der Governance-Aktivitäten vor.

  • Aktive Staker erhalten jährliche Belohnungen in Höhe von 2 % aus der Projektkasse.

  • Nodes, die 10 Millionen WLFI staken, erhalten eine 1:1-Umrechnung von Stablecoins in USD1.

  • Für eine siebentägige Abstimmung ist ein Quorum von 1 Milliarde Token erforderlich.

World Liberty Financial (WLFI) hat einen neuen Governance-Vorschlag vorgestellt. Dieser könnte maßgeblich verändern, wie sich die Community an Entscheidungsprozessen beteiligt. Der Vorschlag mit dem Titel „WLFI Governance Staking System“ wurde im offiziellen Forum des Projekts veröffentlicht. Token-Inhaber sollen darüber abstimmen, ob Staking für freigeschaltete WLFI-Token verpflichtend werden soll, um an der Governance teilzunehmen.

Das mit der Trump-Familie verbundene DeFi-Projekt erklärt, der Schritt solle engagierte Nutzer belohnen und die langfristige Ausrichtung stärken. Die Abstimmung läuft derzeit sieben Tage. Für eine Annahme ist ein Quorum von 1 Milliarde Token sowie eine einfache Mehrheit erforderlich.

Überblick über den Vorschlag und zentrale Ziele

Laut dem Vorschlag besteht das Hauptziel darin, eine aktivere und langfristigere Beteiligung an der Governance zu fördern. WLFI will die Stimmrechte bei Nutzern bündeln, die bereit sind, ihre Token zu sperren, statt bei kurzfristig orientierten Haltern. Nach dem Plan müssen Inhaber freigeschalteter Token diese staken, um abstimmen zu können. Gesperrte Presale-Token behalten ihr Stimmrecht auch ohne Staking.

Das System führt zudem Beteiligungsprämien und eine neue abgestufte Struktur für besonders engagierte Halter ein. WLFI argumentiert, das Modell könne Wert, der sonst an Intermediäre fließt, an die Community zurückführen. Zudem geht das Team davon aus, dass die Änderungen das Ökosystem rund um die USD1-Stablecoin-Strategie stärken könnten.

Zentrale Mechanik und Anforderungen

Wird der Vorschlag angenommen, können Inhaber freigeschalteter WLFI-Token diese mit einer Mindestlaufzeit von 180 Tagen staken. Wer sich gegen das Staking entscheidet, verliert jedoch sein Governance-Stimmrecht. Die Stimmkraft richtet sich nach der gestakten Menge und der verbleibenden Sperrfrist. Das Protokoll verwendet eine Quadratwurzel-Gewichtung, um eine übermäßige Machtkonzentration zu begrenzen.

Staker können eine Basisrendite von rund 2 % APR in WLFI-Token erhalten. Die Vergütung erfolgt jedoch nicht automatisch. Nutzer müssen während der Sperrfrist an mindestens zwei Governance-Abstimmungen teilnehmen, um anspruchsberechtigt zu sein. Die Rendite wird aus der WLFI-Treasury finanziert und kann sich im Zeitverlauf ändern. Zudem erhalten ausschließlich Staker bestimmte USD1-Einzahlungsanreize über WLFI Markets, betrieben von Dolomite.

Node- und Super-Node-Anreize

Der Vorschlag sieht außerdem höherstufige Rollen vor, sogenannte Nodes und Super Nodes. Für eine Node ist ein Staking von mindestens 10 Millionen WLFI erforderlich. Das entspricht beim aktuellen Kurs in etwa 1 Million USD. Diese Teilnehmer erhalten Zugang zu subventionierten 1:1-Stablecoin-Konvertierungen in USD1 über Partner-Market-Maker. Das Programm ist auf die ersten 1.000 qualifizierten Nodes begrenzt und setzt eine KYC-Verifizierung voraus.

Super Nodes müssen mindestens 50 Millionen WLFI staken. Sie erhalten sämtliche Node-Vorteile sowie direkten Zugang zum WLFI-Team und potenzielle Partnerschaftsanreize. WLFI behält sich jedoch das Recht vor, Subventionen jederzeit anzupassen oder einzustellen.

Reaktionen der Community und Ausblick

Die ersten Reaktionen aus der Community fallen gemischt aus. Einige Unterstützer sehen in dem Modell eine Chance, die Qualität der Governance zu verbessern und loyale Halter zu belohnen. Kritiker bemängeln hingegen, dass die Rendite von rund 2 % APR im Vergleich zu anderen DeFi-Angeboten zu niedrig sei. Andere hinterfragen zudem, warum gesperrte Presale-Token ihr Stimmrecht behalten, ohne Staking-Vorteile nutzen zu müssen.

Wird der Vorschlag angenommen, soll die Umsetzung in drei Phasen erfolgen. Zunächst mit grundlegendem Staking, anschließend mit der Aktivierung der Nodes und später mit den Funktionen für Super Nodes. Die laufende Abstimmung entscheidet nun darüber, ob sich das Governance-Modell von WLFI künftig stärker an Staking orientieren wird.

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