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WLFI-Investition zeigt Beteiligung der VAE an der aufstrebenden DeFi-Plattform

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Durch die Investition von WLFI sinkt der Anteil der Familie Trump am Unternehmen auf 38 %, während die königliche Familie von Abu Dhabi zwei Sitze im Vorstand der DeFi-Plattform erhält.

WLFI-Investition zeigt Beteiligung der VAE an der aufstrebenden DeFi-Plattform

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der königliche Scheich Tahnoon von Abu Dhabi erwarb 49 % der World Liberty Financial (WLFI) für 500 Millionen Dollar.

  • Der Anteil der Familie Trump am Unternehmen sank von 75 % auf 38 %, und Tahnoon erhielt zwei Sitze im Aufsichtsrat.

  • Der Deal wirft potenzielle verfassungsrechtliche Bedenken in den USA im Hinblick auf die Vergütungsklausel auf.

  • WLFI ist mit breiteren Krypto-Investitionen in den VAE verbunden, darunter eine Beteiligung von angeblich 2 Milliarden Dollar an Binance.

Sheikh Tahnoon bin Zayed Al Nahyan, ein Mitglied der Herrscherfamilie von Abu Dhabi, hat 49 % von World Liberty Financial (WLFI) übernommen, einer DeFi-Plattform, die von Präsident Donald Trump unterstützt wird. Das Wall Street Journal berichtet, dass der Deal einen Wert von 500 Millionen USD hat.

Die Investmentfirma aus Abu Dhabi zahlte die erste Rate von 250 Millionen USD. Davon gingen 187 Millionen USD direkt an Trump-nahe Unternehmen.

WLFI-Deal und Änderungen im Vorstand

Die Vereinbarung wurde am 16. Januar 2025 unterzeichnet, nur wenige Tage vor Trumps Amtseinführung. Tahnoon sicherte sich im Rahmen des Deals zwei Sitze im Vorstand. Gleichzeitig sank der Anteil der Trump-Familie von 75 % auf 38 %.

Tahnoon verfolgt zudem das Ziel, durch diese Investition Zugang zu US-KI-Technologie zu erhalten. Analysten sehen in dem Deal eine Stärkung der Beziehungen zwischen den USA und den VAE im Bereich KI und Krypto.

Mögliche verfassungsrechtliche Bedenken

Juristen äußerten Bedenken in Bezug auf die sogenannte Emoluments-Klausel, die ausländischen Einfluss auf Familiengeschäfte des Präsidenten verhindern soll. Zwar war Trump zum Zeitpunkt des Abschlusses des Deals nicht mehr im Amt, doch Größe und Timing der Investition erregten Aufmerksamkeit.

Der Deal verdeutlicht zudem, wie internationale Investments mit aufkommenden Finanztechnologien wie DeFi interagieren. Investoren, Regulierungsbehörden und politische Entscheidungsträger stehen nun vor neuen Herausforderungen bei der Überwachung grenzüberschreitender Eigentumsverhältnisse.

Größere Bedeutung für DeFi und Krypto

WLFI wurde 2024 gegründet und zog schnell hochkarätige Investoren an. Die Plattform ist zudem mit größeren Krypto-Investments der VAE verbunden. Berichten zufolge investierten die VAE etwa 2 Milliarden USD in Binance unter Nutzung des WLFI-Stablecoins.

Analysten gehen davon aus, dass Tahnoons Investment das Wachstum von WLFI beschleunigen könnte. Gleichzeitig könnte es die Aufmerksamkeit der US-Regulierungsbehörden erhöhen. Der Deal zeigt, wie Private-Equity-Investoren, staatlich verknüpfte Akteure und aufkommende Technologien global zusammenwirken.

Ausblick für WLFI

Der Abu-Dhabi–WLFI-Deal verdeutlicht das wachsende internationale Interesse an DeFi-Plattformen mit US-Bezug. Beobachter werden genau verfolgen, wie US-Behörden auf große ausländische Beteiligungen an sensiblen Finanzprojekten reagieren.

Das Ergebnis könnte Präzedenzfälle für zukünftige grenzüberschreitende Investments in Krypto und KI setzen. Insgesamt zeigt der Deal sowohl Chancen als auch Risiken, wenn vermögende Investoren und Staaten in aufkommende digitale Finanzmärkte investieren.

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