Wintermute behauptet, dass KI-gestützter Handel Kapital aus dem Kryptomarkt abzieht
Wintermute glaubt, dass der KI-Boom das verfügbare Kapital absorbiert hat, was den Ausbruch von Kryptowährungen verzögert, bis sich die Bewertungen im KI-Sektor normalisiert haben.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Wintermute behauptet, KI-Aktien hätten auf Kosten von Kryptowährungen Marktliquidität absorbiert.
Das Unternehmen sagt, dass „die Luft aus dem KI-Handel verschwinden muss“, damit Kryptowährungen wieder besser abschneiden.
KI-Giganten wie Nvidia haben bis 2025 einen Kursanstieg von über 200 % verzeichnet und damit Bitcoin überholt.
Analysten diskutieren darüber, ob eine Sektorrotation die nächste Krypto-Rallye auslösen könnte.
Der Krypto-Market-Maker Wintermute sieht die massive Zunahme von Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) als einen Faktor, der seit Monaten Liquidität aus dem Kryptomarkt zieht. Dadurch werde das Momentum digitaler Assets gebremst.
In einem aktuellen Marktkommentar argumentierte Wintermute, KI „sauge verfügbares Kapital auf Kosten aller anderen Bereiche ab“. Dem Unternehmen zufolge könnte es für Krypto schwierig werden, outperformen, bis „die Luft aus dem KI-Handel entweicht“. Die Aussage trägt zu einer wachsenden Debatte über Sektor-Rotation auf den globalen Märkten bei, da Investoren weiterhin erhebliche Mittel in KI-aktien lenken.
KI-Aktien steigen, während Krypto hinterherhinkt
Im Verlauf des Jahres 2025 haben auf KI fokussierte Unternehmen enorme Renditen erzielt. Aktien wie Nvidia legten um mehr als 200 % zu, getrieben von der anhaltenden Nachfrage nach KI-Chips, Cloud-Infrastruktur und Tools für Unternehmensautomatisierung. Institutionelle Investoren haben ihre Portfolios stark auf KI-Führer ausgerichtet und setzen auf langfristiges strukturelles Wachstum.
Im Vergleich dazu haben Bitcoin und der breitere Kryptomarkt moderate Gewinne verzeichnet. Während digitale Assets weiterhin deutlich über den Tiefpunkten vorheriger Zyklen liegen, konnten sie das Tempo der KI-Aktien nicht halten. Wintermute führt einen Teil dieser Divergenz auf Kapitalallokationstrends zurück.
Als bedeutender Liquiditätsanbieter, der täglich Milliarden US-Dollar im Krypto-Handel bewegt, verfolgt Wintermute Kapitalflüsse und Marktpositionierungen genau. Das Unternehmen deutet an, dass große Kapitalpools in Richtung KI rotiert sind, wodurch weniger frisches Kapital in die Kryptomärkte fließt.
Liquiditätszyklen und Sektor-Rotation
Finanzmärkte bewegen sich häufig in Zyklen. Wenn ein Sektor die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich zieht und starke Renditen liefert, konzentriert sich Kapital dort. Irgendwann dehnen sich die Bewertungen aus und die Risikobereitschaft verschiebt sich.
Wintermutes Analyse deutet darauf hin, dass die nächste starke Rallye im Kryptomarkt von einer Abkühlphase bei KI-Aktien abhängen könnte. Korrigieren KI-Bewertungen oder lässt die Begeisterung der Investoren nach, könnte Kapital wieder in alternative Wachstumssektoren, einschließlich digitaler Assets, zurückfließen.
Einige Marktteilnehmer warnen jedoch, dass eine starke Korrektur bei KI-Aktien breitere Marktvolatilität auslösen könnte. In diesem Szenario könnten sowohl Aktien als auch Krypto kurzfristig unter Druck geraten, bevor sich die Märkte stabilisieren.
Wie geht es weiter für Krypto?
Die Diskussion unterstreicht eine zentrale Realität: Krypto handelt nicht isoliert. Breitere Liquiditätsbedingungen, makroökonomische Trends und die Stimmung der Investoren beeinflussen die Performance maßgeblich.
Wenn die Dominanz der KI nachlässt, könnte Krypto von erneuten Kapitalzuflüssen profitieren. Bis dahin deutet Wintermutes Sichtweise darauf hin, dass der digitale Asset-Markt sich in einer Warteschleife befinden könnte, aufmerksam beobachtend, wann sich der Kapitalfluss wieder zu drehen beginnt.
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