West Virginia bringt Gesetzentwurf zur 10%igen staatlichen Bitcoin-Zuteilung ein
Der Senator von West Virginia, Chris Rose, hat den Inflation Protection Act eingebracht, der eine 10%ige staatliche Fondsallokation in BTC und Edelmetalle vorsieht.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Der Senatsentwurf 143 erlaubt eine Allokation von bis zu 10 % in digitalen Vermögenswerten.
Um sich zu qualifizieren, müssen die Vermögenswerte eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von über 750 Milliarden US-Dollar aufweisen.
Bitcoin ist derzeit die einzige Kryptowährung, die die Kriterien des Gesetzesentwurfs erfüllt.
Die Gesetzgebung schreibt institutionelle Verwahrungs- und Multi-Signatur-Sicherheitsprotokolle vor.
West Virginia wagt einen großen Schritt in Richtung digitales Geld. Im Januar brachte der Bundesstaat den Senate Bill 143 ein, auch bekannt als Inflation Protection Act of 2026. Der Gesetzentwurf wurde von Senator Chris Rose eingebracht und wird derzeit im Parlament des Bundesstaates geprüft.
Sollte das Gesetz verabschiedet werden, dürfte West Virginia einen Teil seiner öffentlichen Mittel in Bitcoin, Gold, Edelmetalle und zugelassene Stablecoins investieren. Das Ziel ist klar: Staatliche Gelder vor Inflation und dem Wertverlust von Bargeld schützen. Der Gesetzentwurf befindet sich aktuell noch im Ausschuss. Die Idee selbst sorgt jedoch bereits landesweit für Aufmerksamkeit.
Was das Gesetz tatsächlich erlaubt
Nach Senate Bill 143 dürfte das Board of Treasury Investments von West Virginia bis zu 10 % der öffentlichen Mittel in zugelassene Vermögenswerte investieren. Dazu zählen Bitcoin, Gold, Silber, Platin, zugelassene Stablecoins und regulierte Krypto-ETFs. Es gibt jedoch eine strenge Vorgabe. Jeder digitale Vermögenswert muss im vergangenen Jahr eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von mindestens 750 Mrd. USD aufweisen. Derzeit erfüllt nur Bitcoin diese Bedingung, mit einer Marktkapitalisierung von über 1,5 Bio. USD.
Das Gesetz sieht außerdem vor, dass der Staat nicht verkaufen muss, wenn der Bitcoin-Anteil über 10 % des Fonds steigt. Er darf lediglich keine weiteren Käufe tätigen, bis der Anteil wieder sinkt. Sicherheit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Vorgeschrieben sind:
- Verwahrung auf institutionellem Niveau
- Sichere Aufbewahrung privater Schlüssel
- Multi-Signatur-Schutz
- Regulierte Verwahrstellen oder ETFs
Einige Fassungen des Gesetzentwurfs erlauben sogar Staking und Lending, um zusätzliche Erträge zu erzielen – sofern der Staat Eigentümer der Vermögenswerte bleibt.
Warum Bundesstaaten sich Bitcoin zuwenden
West Virginia ist kein Einzelfall. In den USA behandeln immer mehr Bundesstaaten Bitcoin wie digitales Gold. Texas, Wyoming, Arizona und New Hampshire haben ähnliche Gesetze bereits verabschiedet oder vorgeschlagen. Sie sehen Bitcoin als langfristige Absicherung gegen Inflation und die wachsende Staatsverschuldung. Diese führt zu einem sinkenden Dollarwert und steigenden Zinskosten.
Da die US-Staatsverschuldung inzwischen bei über 35 Bio. USD liegt, suchen viele Bundesstaaten nach einem Plan B. Bitcoins begrenztes Angebot macht ihn als Wertaufbewahrungsmittel attraktiv. Gold erfüllt diese Rolle seit Jahrtausenden. Bitcoin übernimmt sie nun im digitalen Zeitalter.
Befürworter vs. Kritiker
Befürworter bezeichnen das Gesetz als kluge Finanzplanung. Sie glauben, dass Bitcoin Steuergelder langfristig schützen und die Staatsfinanzen modernisieren kann. Zudem könne es West Virginia als zukunftsorientierten Bundesstaat positionieren.
Kritiker zeigen sich zurückhaltender. Sie verweisen auf die starken Preisschwankungen von Bitcoin und warnen vor Risiken für öffentliche Gelder. Einige sind der Ansicht, staatliche Mittel sollten in Anleihen und traditionellen Anlagen bleiben. Dennoch räumen selbst Kritiker ein: Bitcoin ist längst kein Experiment mehr. Er wird inzwischen auf höchster Regierungsebene diskutiert.
Wie geht es weiter?
Der Gesetzentwurf wird nun im Ausschuss geprüft. Bei Zustimmung folgt eine Abstimmung im gesamten Parlament des Bundesstaates. Anschließend wäre die Unterschrift des Gouverneurs nötig. Eine Verabschiedung ist nicht garantiert. Doch schon der Vorstoß sendet ein klares Signal. West Virginia macht deutlich, dass Bitcoin nicht mehr nur etwas für Trader und Tech-Enthusiasten ist. Er könnte bald Teil des öffentlichen Finanzsystems der USA werden – und das wäre ein tiefgreifender Wandel.
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