Nachrichten

Vitalik Buterin skizziert Ethereums Fahrplan für die nächsten 100 Jahre

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Vitalik Buterin stellte eine 100-jährige Ethereum-Roadmap vor und führte den „Walkaway-Test“ ein, um das Überleben des Netzwerks auch ohne aktive Entwickler zu gewährleisten.

Vitalik Buterin skizziert Ethereums Fahrplan für die nächsten 100 Jahre

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Ethereum muss einen „Walkaway-Test“ bestehen, um ohne Eingreifen der Entwickler zu funktionieren.

  • Die Roadmap zielt auf 100 Jahre kryptografische Sicherheit durch quantenresistente Upgrades ab.

  • Die Integration von PeerDAS und ZK-EVM zielt darauf ab, das „Blockchain-Trilemma“ dauerhaft zu lösen.

  • Die Modernisierungsmaßnahmen im Jahr 2026 werden sich auf die Erhöhung der Gasgrenzwerte und den dezentralen Blockbau konzentrieren.

Vitalik Buterin hat eine langfristige Vision für die Zukunft von Ethereum vorgestellt. In einem Beitrag auf X erklärte er heute, was Ethereum werden muss, um zu überleben und in den nächsten 100 Jahren relevant zu bleiben. Seine Kernidee ist einfach. Ethereum soll auch dann funktionieren, wenn seine Entwickler eines Tages verschwinden. Das Netzwerk muss stark genug sein, um eigenständig zu laufen. Vitalik nennt das den „Walkaway-Test“. Wenn alle, die Ethereum heute entwickeln, weggehen würden, sollte das System weiterhin sicher funktionieren.

Ethereum muss ein Werkzeug sein, kein Service

Vitalik sagt, Ethereum sollte eher wie ein Hammer sein, den man besitzt. Kauft man einen Hammer, funktioniert er für immer. Man ist nicht auf ein Unternehmen angewiesen, das ihn ständig aktualisiert. Genauso sollten auf ETH aufgebaute Anwendungen nicht aufhören zu funktionieren, wenn ein Unternehmen schließt oder gehackt wird. Nutzer sollen die Kontrolle über ihr Geld und ihre Daten behalten. Damit das möglich ist, muss ETH selbst stark und unabhängig sein. Vitalik Buterin schrieb: „Ethereum selbst muss den Walkaway-Test bestehen.“ Das bedeutet, Ethereum sollte nicht von ständigen Entwickler-Updates abhängen, um nützlich zu bleiben.

Ethereum muss für die nächsten 100 Jahre gerüstet sein

Vitalik nannte mehrere große Ziele, die ETH in den kommenden Jahren erreichen muss. Erstens muss ETH quantenresistent werden. Das bedeutet, dass künftige Quantencomputer seine Sicherheit nicht brechen können. Er sagte: „Das Ethereum-Protokoll ist in seinem heutigen Zustand kryptografisch für hundert Jahre sicher.“

Zweitens müsse „das Protokoll die Eigenschaften besitzen, die es erlauben, im Laufe der Zeit auf viele Tausend TPS zu skalieren, insbesondere durch ZK-EVM-Validierung und Daten-Sampling über PeerDAS“. Diese Upgrades helfen ETH, deutlich mehr Aktivität zu verarbeiten, ohne langsamer zu werden. Zusätzlich braucht das Netzwerk ein langfristiges Datensystem. Mit wachsendem Netzwerk müssen Daten so gespeichert werden, dass Computer nicht überlastet werden und die Synchronisation nicht zu langsam wird.

Viertens muss Ethereum sein Account-System aktualisieren. Dadurch werden alte Signaturregeln entfernt und Wallets flexibler und leistungsfähiger. Fünftens muss ETH sein Gas-System absichern, damit Angreifer das Netzwerk nicht ausbremsen können. Sechstens muss Ethereums Proof-of-Stake-Modell über viele Jahrzehnte dezentral und fair bleiben. Schließlich muss sich das Netzwerk gegen eine Zentralisierung beim Block-Building schützen. So soll keine einzelne Gruppe kontrollieren können, welche Transaktionen aufgenommen werden.

Weniger Forks, mehr Stabilität

Vitalik Buterin will, dass Ethereum einen Punkt erreicht, an dem die meisten Upgrades einfache Parameteränderungen sind. Das bedeutet weniger riskante Hard Forks und reibungslosere Updates. Er ist überzeugt, dass ETH jedes Jahr mindestens ein großes Upgrade-Ziel erreichen sollte. Sein Fokus ist klar. Ethereum einmal richtig bauen und es über Generationen hinweg tragfähig machen.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Vitalik schloss seine Botschaft selbstbewusst. Konkret will er, dass Ethereum zu einer echten Grundlage für Finanzsysteme, Identität, Governance und soziale Strukturen wird. Er stellt sich ein Netzwerk vor, dem Menschen über Jahrzehnte vertrauen können. Wie er es formulierte: „Ethereum goes hard. This is the gwei.“ Zudem gehe es bei Ethereums Zukunft nicht nur um Wachstum, sondern um das Überleben.

Google News Icon

Folgen Sie uns auf Google News

Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.

Folgen