Vitalik Buterin drängt auf den „Walkaway-Test“-Standard für dezentrale Anwendungen
Vitalik Buterin führte den „Walkaway-Test“ ein, einen Standard, der sicherstellen soll, dass dApps auch dann funktionsfähig bleiben, wenn ihre ursprünglichen Entwicklerteams verschwinden.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Apps müssen unabhängig von den ursprünglichen Entwicklern funktionieren, um zu bestehen.
Vitalik lobte Fileverse als dezentrale Alternative zu Google Docs.
Die Vision von Ethereum aus dem Jahr 2014 ist nun durch L2 und ZK-EVM realisierbar.
Nutzer sollten digitale Werkzeuge genauso besitzen wie einen physischen Hammer.
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin bringt die ursprüngliche Vision von Web3 zurück und ruft Entwickler dazu auf, ihre Standards zu erhöhen. In einem Beitrag auf X blickte er auf die Vision von Ethereum aus dem Jahr 2014 zurück. Er erklärte, dass die Tools endlich bereit seien, um echte, dezentrale Anwendungen zu bauen – solche, denen Menschen täglich vertrauen und die sie nutzen können. Seine Botschaft ist einfach: Wenn eine App verschwindet, sollten Nutzer weiterhin ihre Daten besitzen und die Anwendung verwenden können. Dieses Prinzip nennt er den „Walkaway-Test“.
Die ursprüngliche Ethereum-Vision wiederbeleben
Im Jahr 2014 war die Idee hinter Ethereum groß: Der Plan war, ein vollständiges alternatives Web zu schaffen. In dieser Vision sollte Ethereum als Weltcomputer fungieren, während Whisper (heute Waku) die Kommunikation übernahm. Zusätzlich würden Swarm und IPFS die Speicherung von Dateien sicherstellen. Zusammen könnten diese Tools Finanzen, soziale Medien, Governance, Crowdfunding und mehr ermöglichen – alles ohne Zwischenhändler. Vitalik Buterin betonte jedoch, dass Hype-Trends und kurzfristige Narrative die Vision über die Jahre manchmal in den Hintergrund gedrängt hätten. Die Kernidee sei jedoch nie gestorben. Tatsächlich sei die Technologie seitdem nur stärker geworden.
Ethereum ist schneller, günstiger und skalierbar
Vitalik wies darauf hin, wie sehr sich Ethereum verbessert hat. Das Netzwerk ist auf Proof-of-Stake umgestellt, was deutlich weniger Energie verbraucht. Transaktionen sind schneller und günstiger. ZK-EVM und PeerDAS helfen Ethereum, in bisher ungekanntem Maß zu skalieren. Layer-2-Netzwerke sorgen zusätzlich für Geschwindigkeit und Effizienz. Der alte „Sharding“-Traum werde nun Realität. Ethereum sei endlich bereit für die Massenanwendung.
Echte dezentrale Tools sind verfügbar
Buterin hob hervor, dass auch die weiteren Layer gereift seien. Whisper habe sich zu Waku entwickelt, das bereits Apps wie Status und Railway unterstützt. IPFS sei schnell und zuverlässig geworden, und Speicherlösungen würden stetig besser.
In 2014, there was a vision: you can have permissionless, decentralized applications that could support finance, social media, ride sharing, governing organizations, crowdfunding, potentially create an entire alternative web, all on the backs of a suite of technologies.… pic.twitter.com/ihU9qOrXfG
— vitalik.eth (@VitalikButerin) January 14, 2026
Besondere Anerkennung sprach er Fileverse aus, einer dezentralen Version von Google Docs und Sheets. Das Tool nutzt Ethereum und Gnosis für Konten und Berechtigungen sowie dezentrale Speicher- und Messaging-Lösungen für Dokumente.
Der „Walkaway-Test“ erklärt
Vitalik erklärt, dass echte Dezentralisierung bedeutet, dass Nutzer nie gefangen sind. Wenn ein Unternehmen schließt, sollten die Dateien weiterhin existieren. Sie sollten geöffnet und bearbeitet werden können, ohne von einem Server, einem Login oder einer Firma abhängig zu sein.
Fileverse besteht diesen Test. Selbst wenn das Projekt verschwindet, können Nutzer mit Open-Source-Tools auf ihre Dokumente zugreifen. Im Gegensatz dazu stehen zentralisierte Apps, die monatliche Gebühren verlangen, Nutzer tracken und den Zugriff aufgrund von Politik oder Standort blockieren können. Vitalik argumentiert, dass Menschen Tools wie einen Hammer besitzen sollten: Einmal gekauft, gehört es einem.
2026 ist das Jahr zum Bauen
Vitalik erklärte: „2014 waren dezentrale Anwendungen Spielzeuge, hunderte Male schwieriger zu bedienen als Web2.“ Heute nutzt er Fileverse selbst, um Dokumente zu schreiben und zu teilen. Seine Botschaft an Entwickler ist klar: Der Stack ist bereit, die Tools funktionieren, die Hürden sind weg. Jetzt ist die Zeit, echte dezentrale Anwendungen zu bauen – und es richtig zu tun.
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