Visa wird Krypto-Kreditkarten in über 100 Ländern einführen
Visa plant eine umfassende globale Expansion seines Kryptokartenprogramms und will bis 2026 Stablecoin-Zahlungen in über 100 Ländern ermöglichen.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Visa plant, bis Ende 2026 in über 100 Ländern Stablecoin-Kreditkarten einzuführen.
Das Programm basiert auf der Bridge-Infrastruktur von Stripe.
Mit diesen Karten können Stablecoins wie USD Coin ohne das Risiko von Preisschwankungen ausgegeben werden.
Dieser Schritt könnte die breite Akzeptanz von Kryptowährungen durch Visas Händlernetzwerk mit 175 Millionen Nutzern beschleunigen.
Visa macht einen großen Schritt in der Krypto-Welt. Der globale Zahlungsriese hat angekündigt, seine an Stablecoins geknüpften Kreditkarten bis Ende 2026 auf mehr als 100 Länder auszuweiten. Das Programm entsteht in Partnerschaft mit der Krypto-Infrastrukturplattform Bridge von Stripe. Es ist bereits in 18 Ländern live und funktioniert an rund 175 Millionen Händlerstandorten weltweit. Dieser Schritt zeigt, wie Visa digitale Vermögenswerte schrittweise mit dem Alltag im Zahlungsverkehr verbindet.
Visa weitet Zugang zu Stablecoin-Karten weltweit aus
Visas neue Karten ermöglichen es Nutzern, Stablecoins wie USD Coin (USDC) auszugeben. Stablecoins sind digitale Token, die an traditionelle Währungen wie den US-Dollar gekoppelt sind. Das bedeutet, dass ihr Wert nicht so stark schwankt wie bei anderen Kryptowährungen.
Zahlt jemand mit der Karte, wird der Stablecoin sofort in lokale Währung umgewandelt. Der Händler erhält ganz normales Geld – wie bei jeder anderen Kartenzahlung. Zudem muss er sich nicht mit Kursschwankungen von Kryptowährungen auseinandersetzen. Das macht das System einfach und sicher für Unternehmen.
Visa zufolge könnte der Rollout innerhalb von zwei Jahren mehr als 100 Länder erreichen. Diese Größenordnung ist erheblich. Nur wenige Unternehmen verfügen über eine globale Reichweite wie Visa. Das macht die Ankündigung für den gesamten Kryptomarkt relevant.
Wie Visa Krypto mit dem Alltag verbindet
Viele Nutzer im Netz brachten die Nachricht mit Bitcoin in Verbindung. Der Fokus liegt jedoch nicht direkt auf Bitcoin. Stattdessen steht das Programm im Zeichen von Stablecoins. Ziel ist es, digitale Dollar im Alltag leicht nutzbar zu machen.
Visa verarbeitet jährlich Zahlungen im Wert von rund 16 Billionen US-Dollar. Durch die Integration von Stablecoins in sein System öffnet das Unternehmen die Tür für eine breitere Nutzung von blockchainbasiertem Geld. Nutzer können ihre Mittel On-Chain halten und dennoch Lebensmittel, Transport oder Einkäufe per einfachem Kartentippen bezahlen.
Zugleich umgeht dieser Ansatz das Problem der Krypto-Volatilität. Er schafft Vertrauen. Nutzer müssen keine komplexen Krypto-Systeme verstehen, um teilzunehmen.
Warum das für die Krypto-Adoption wichtig ist
Die Expansion zeigt, dass Visa einen realen Mehrwert in der Blockchain-Technologie sieht. Es geht nicht um Hype, sondern um konkrete Anwendung. Indem Visa bestehende Zahlungssysteme nutzt, rücken digitale Vermögenswerte näher an den Alltag.
Stablecoins könnten dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Eine stärkere Infrastruktur kann jedoch langfristig auch den breiteren Kryptomarkt stützen. Je mehr Menschen sich daran gewöhnen, digitale Dollar auszugeben, desto normaler wird die Nutzung von Blockchain-Geld.
Visas globales Netzwerk verleiht dem Vorhaben erhebliches Gewicht. Gelingt der Rollout, könnte dies einer der größten Schritte hin zu Krypto-Zahlungen im Mainstream sein.
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