Virale Behauptung über mit Trump in Verbindung stehende Krypto-Leerverkäufe im Wert von 150 Millionen Dollar widerlegt
Die im Internet kursierenden Behauptungen, ein mit Trump verbundener Händler habe Krypto-Short-Positionen im Wert von 150 Millionen Dollar eröffnet, erwiesen sich als übertrieben und unbestätigt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
In viralen Beiträgen wird behauptet, ein „Trump-Insider“ habe Leerverkäufe im Wert von 150 Millionen Dollar eröffnet.
Die On-Chain-Analyse zeigt keine verifizierte Verbindung zu Donald Trump.
Die meisten Short-Positionen wurden zuvor mit minimalem Gewinn geschlossen.
Rumors griff auf eine ähnliche Erzählung über einen „Wal“ im Oktober 2025 zurück.
Ein viraler Beitrag vom 6. Februar behauptet, ein Trader sei „eng mit Donald Trump verbunden“ und habe Short-Positionen im Umfang von 150 Mio. USD im gesamten Kryptomarkt eröffnet. Der Post verbreitete sich schnell auf X, viele Nutzer warnten vor einem bevorstehenden Crash. Einige Beiträge behaupteten sogar, derselbe Trader habe während des Einbruchs im Oktober 2025 150 Mio. USD verdient.
Spätere On-Chain-Analysen zeigten jedoch, dass die Geschichte größtenteils übertrieben war. Zwar existierten entsprechende Wallet-Aktivitäten, doch für eine Verbindung zu Trump gab es keinen verifizierten Beleg. Zudem hatte der Trader die meisten Positionen bereits zuvor geschlossen – mit lediglich geringen Gewinnen oder Verlusten.
Virale Posts befeuern Panik-Narrative
Ausgangspunkt waren mehrere virale Beiträge, die einen großen Whale zeigten, der Bitcoin, Ethereum und andere Token shortete. Der gesamte Nominalwert der Positionen soll bei rund 150 Mio. USD gelegen haben. Da dieselbe Wallet bereits während des Crashs im Oktober 2025 aktiv war, bezeichneten einige Accounts sie als „Trump-Insider-Whale“.
🚨BREAKING:
— Crypto Jargon (@Crypto_Jargon) February 6, 2026
A trader closely linked to Trump has opened $150M in short positions across the market.
This same entity made $150M+ during October’s crash in just a few hours.
Not a prediction but positioning like this is worth paying attention to. pic.twitter.com/AqZ1sLsUO3
Das Narrativ verbreitete sich rasant. Viele Trader gingen davon aus, der Whale verfüge über spezielles politisches Insiderwissen oder eine Vorabinformation. Keiner der Beiträge lieferte jedoch belastbare Belege für eine Verbindung zu Trump oder seiner Regierung. Die angebliche Verknüpfung schien vielmehr auf Spekulationen und wiederaufgewärmten Gerüchten aus früheren Marktphasen zu beruhen.
On-Chain-Daten zeichnen ein anderes Bild
Daten von On-Chain-Analyseplattformen vermittelten ein deutlich ruhigeres Bild. Den Trackern zufolge hatte die Wallet die meisten Short-Positionen bereits Stunden vor dem viralen Hype geschlossen. Statt hoher Gewinne verbuchte der Trader lediglich kleine Profite oder geringe Verluste.
Die Aktivität wirkte eher wie kurzfristiges Scalping als eine große, richtungsweisende Wette. Einige Berichte deuteten zudem darauf hin, dass die Wallet mit dem Trader Garret Jin in Verbindung stehen könnte. Dieser wies jedoch jegliches Insiderwissen oder Fehlverhalten zurück. Eine offizielle Bestätigung, die Wallet mit ihm oder einer politischen Figur zu verknüpfen, gab es nicht.
Kein Beweis für eine Trump-Verbindung
Die zentrale Behauptung der viralen Posts war die angebliche Nähe zu Trump. Doch es existierten keinerlei überprüfbare Beweise dafür. Weder Dokumente noch Aussagen oder Blockchain-Daten belegten eine direkte Verbindung. Analysten betonten, dass solche Gerüchte besonders in volatilen Marktphasen häufig auftreten. Wenn große Trades stattfinden, entstehen in sozialen Netzwerken oft dramatische Geschichten, die sich schneller verbreiten als die Fakten. In diesem Fall schien das Narrativ vom „Trump-Insider“ aus früheren Spekulationen während des Crashs im Oktober zu stammen – und wurde beim erneuten Öffnen von Positionen wieder aufgegriffen.
Whale-Aktivitäten erhöhen dennoch die Volatilität
Auch ohne den politischen Trump-Bezug können große, gehebelte Trades den Markt bewegen. Whale-Positionen erhöhen häufig die kurzfristige Volatilität, insbesondere auf Derivateplattformen. Analysten betonen jedoch, dass nicht jeder große Trade einen Crash signalisiert. Viele Whales eröffnen und schließen Positionen schnell, um kleine Kursbewegungen mitzunehmen. Diese Episode zeigt erneut, wie schnell sich Gerüchte im Kryptomarkt verbreiten können. Aus einem einzelnen Wallet-Trade wurde binnen Stunden ein globales Narrativ – am Ende erzählten die Daten jedoch eine deutlich unspektakulärere Geschichte.
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