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Verkaufsdruck bei Bitcoin lässt nach, JPMorgan signalisiert geringeres Risiko

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Der Verkaufsdruck auf Bitcoin lässt nach, da JPMorgan auf sich stabilisierende ETF-Zuflüsse hinweist und Anzeichen dafür sieht, dass der Markt möglicherweise seinen Tiefpunkt erreicht hat.

Verkaufsdruck bei Bitcoin lässt nach, JPMorgan signalisiert geringeres Risiko

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • JPMorgan zufolge hat der Verkaufsdruck auf Bitcoin deutlich nachgelassen.

  • Die Kapitalflüsse bei Bitcoin-ETFs haben sich von starken Abflüssen zu einem ausgeglichenen Muster verlagert.

  • Daten vom Terminmarkt deuten darauf hin, dass sich der jüngste Rückgang verlangsamen könnte.

  • Investoren sehen diese Veränderung als Zeichen für eine verbesserte Marktstabilität.

Bitcoin könnte in eine ruhigere Phase eintreten. JPMorgan berichtete, dass der Verkaufsdruck am Markt deutlich zurückgegangen ist. Die Bank teilte diese Einschätzung in einer Analystennotiz vom 8. Januar 2026. Der Bericht verweist auf verbesserte Marktdaten und deutet darauf hin, dass der jüngste Rückgang möglicherweise bald endet.

Bitcoin-ETF-Flüsse stabilisieren sich

JPMorgan hob Veränderungen bei den Bitcoin-ETF-Flüssen hervor. Zuvor hatten ETFs starke Abflüsse verzeichnet, da Investoren versuchten, Risiken zu reduzieren. Dieser Trend hat sich nun abgeschwächt. Die Flüsse bewegen sich nun auf ein ausgewogeneres Niveau. Ein- und Auszahlungen scheinen fast gleichauf zu sein. Dies zeigt, dass die Panikverkäufe nachgelassen haben.

Darüber hinaus sind Bitcoin-ETFs wichtig, da sie große Investoren anziehen. Wenn ETFs starke Abflüsse verzeichnen, fallen die Preise in der Regel. Stabilisieren sich die Flüsse, sinkt der Verkaufsdruck normalerweise.

Der Bitcoin-Futures-Markt wirkt stabiler

Die Bank analysierte auch die Bitcoin-Futures. Während der jüngsten Kursrückgänge schlossen viele Trader ihre Positionen schnell, was den Abwärtsdruck erhöhte. Diese Aktivität hat sich nun verlangsamt und die Futures-Positionen wirken stabiler. JPMorgan weist darauf hin, dass dies häufig in der Nähe eines Markttiefs geschieht.

Dies bedeutet nicht, dass die Preise sofort steigen werden. Es deutet lediglich darauf hin, dass starke Rückgänge weniger wahrscheinlich werden.

Der institutionelle Ton ändert sich

JPMorgan war gegenüber Bitcoin stets vorsichtig. In der Vergangenheit warnte die Bank vor hohen Risiken und starker Volatilität. Dieses Mal konzentrierte sie sich auf die Marktstabilität. Es wurde kein Kursziel ausgegeben, dennoch signalisiert der Ton der Bank eine Veränderung.

Viele Investoren sehen in diesem Trend des nachlassenden Verkaufsdrucks ein wachsendes Akzeptanzzeichen der traditionellen Finanzwelt. Große Banken verfolgen Bitcoin nun wie andere wichtige Vermögenswerte.

Die Krypto-Community wird optimistischer

Die Krypto-Community reagierte positiv. Viele Investoren sehen den geringeren Verkaufsdruck als gutes Signal. Einige gehen davon aus, dass Institutionen Bitcoin heimlich akkumulieren. Andere sehen diesen Trend im Zusammenhang mit dem Zyklus nach dem Halving. Das Angebot an Bitcoin wächst nach jedem Halving langsamer. Wenn während dieser Periode wieder Zuflüsse in ETFs erfolgen, könnte die Nachfrage schneller steigen als das Angebot.

Was Investoren beobachten sollten

JPMorgan sagt nicht, dass Bitcoin in einen Bullenmarkt eingetreten ist. Die Bank stellt lediglich fest, dass sich die Bedingungen verbessert haben. Investoren werden weiterhin die ETF-Flüsse und Futures-Daten beobachten, da diese Signale oft zeigen, wohin sich der Markt bewegt.

Derzeit wirkt Bitcoin stabiler als in den vergangenen Wochen. Sollte dieser Trend des nachlassenden Verkaufsdrucks anhalten, könnte der Markt in eine neue Konsolidierungsphase eintreten, bevor die nächste größere Bewegung erfolgt.

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