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Verbot von Stablecoin-Zinsen entwickelt sich zu einem zentralen Thema in der Kryptogesetzgebung

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Ein Verbot von Stablecoin-Zinsen wird für US-Banken zur obersten Priorität, da der Kongress der Verabschiedung neuer Gesetze zur Struktur des Kryptomarktes immer näher kommt.

Verbot von Stablecoin-Zinsen entwickelt sich zu einem zentralen Thema in der Kryptogesetzgebung

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • US-Bankengruppen wollen Renditen, Zinsen und Prämien für Stablecoins verbieten.

  • Banken sagen, dass zinsbringende Stablecoins wie unregulierte Einlagen funktionieren.

  • Der Kongress arbeitet im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026 an Gesetzen zur Struktur des Kryptomarktes.

  • Über 3.200 Banker forderten die Gesetzgeber auf, die Zinssatzbeschränkungen auf Börsen und verbundene Unternehmen auszuweiten.

Die US-Bankenlobby setzt 2026 alles daran, Zinszahlungen auf Stablecoins zu verhindern. Die American Bankers Association (ABA) fordert vom Kongress ein Verbot von Zinsen, Rewards oder sonstigen Renditezahlungen auf Payment-Stablecoins.

Banken argumentieren, dass Stablecoins mit Renditefunktion wie unregulierte Bankeinlagen wirken. Sie warnen, dass dies Billionen Dollar von Community-Banken abziehen könnte. Laut ABA kann diese Entwicklung Probleme beim Kreditgeschäft verursachen – etwa für Hypotheken, kleine Unternehmen und sogar lokale Wirtschaften.

Angst vor Einlagensubstitution

Die ABA betont, dass Payment-Stablecoins nicht direkt mit Bankeinlagen konkurrieren sollten. Bankvertreter warnen, dass renditebringende Stablecoins Nutzer dazu verleiten, Geld aus traditionellen Banken abzuziehen. Dies könnte das Bankensystem schwächen, insbesondere die kleineren Community-Banken.

Aus Sicht der Banken spielen sie eine zentrale Rolle bei der Finanzierung von Wohnungsbaukrediten und dem Wachstum kleiner Unternehmen. Ein Verlust von Einlagen könnte ihre Kreditvergabe beeinträchtigen. Die Lobby rahmt das Thema als Frage der Finanzstabilität, nicht der Innovation.

Druck vor den Zwischenwahlen

Dieser Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem US-Gesetzgeber an umfassenderen Regeln für den Kryptomarkt arbeiten. Der Kongress plant zudem, neue Vorschriften vor den Zwischenwahlen im November 2026 zu verabschieden. Ein diskutierter Entwurf ist der sogenannte Clarity Act, der klarstellen soll, wie digitale Vermögenswerte reguliert werden sollten.

Die Bankenlobby sieht hierin die Chance, strikte Regeln durchzusetzen. Mit frühzeitigem Handeln hoffen die Banken, die zukünftige Nutzung von Stablecoins in den USA zu beeinflussen.

Tausende Banker unterzeichnen Brief

Am 14. Januar 2026 unterzeichneten über 3.200 Banker einen Brief, in dem der Senat zu konsequenterem Handeln aufgefordert wird. Der Brief verlangt Änderungen, die ein Verbot von Stablecoin-Zinsen über die Herausgeber hinaus ausweiten. Auch Krypto-Börsen und verbundene Plattformen sollen erfasst werden.

Die Banker argumentieren, dass Zinszahlungen über indirekte Kanäle das Gesetz schwächen würden. Sie betonen zudem die Notwendigkeit klarer Regeln, die Verbraucher schützen und systemische Risiken reduzieren.

Wachsende Debatte über Stablecoin-Innovation

Krypto-Befürworter warnen, dass ein Verbot von Stablecoin-Zinsen die Innovation verlangsamen könnte. Sie argumentieren, dass Rewards Nutzern helfen, digitale Zahlungen zu nutzen und mit traditionellem Finanzwesen zu konkurrieren. Kritiker des Verbots meinen außerdem, die Regulierung sollte stärker auf Transparenz setzen, statt nur Beschränkungen zu verhängen.

Die Debatte verdeutlicht den größeren Konflikt zwischen Banken und Krypto-Unternehmen. Mit dem näher rückenden Inkrafttreten neuer Gesetze könnte die Zukunft von Stablecoin-Zinsen zu einem der zentralen Themen der US-Kryptopolitik werden.

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