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Venezuela plant Bitcoin-Reservefonds mit Öleinnahmen

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Venezuela schlägt vor, die Öleinnahmen in Bitcoin umzuwandeln, um eine sichere Krypto-Reserve zu schaffen und ausländische Investitionen anzuziehen.

Venezuela plant Bitcoin-Reservefonds mit Öleinnahmen

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • María Corina Machado schlägt vor, Venezuelas Öl gegen Bitcoin zu verkaufen.

  • Der Plan könnte eine nationale Krypto-Reserve von über 100 Milliarden Dollar aufbauen.

  • Die Bitcoin-Akzeptanz in El Salvador dient als Paradebeispiel.

  • Die US-Sanktionen und die Skepsis der Öffentlichkeit bleiben große Herausforderungen.

María Corina Machado, Venezuelas führende Oppositionspolitikerin und Nobelpreisträgerin für den Frieden 2025, hat einen ambitionierten Wirtschaftsplan vorgeschlagen. Sie will, dass Venezuela sein Öl gegen Bitcoin verkauft und eine große nationale Reserve aufbaut. Der Plan soll den Wohlstand des Landes schützen und die Wirtschaft modernisieren. Allerdings steht er vor erheblichen politischen und finanziellen Herausforderungen.

https://twitter.com/vivek4real_/status/2025115050487197767?s=46

Venezuelas Bitcoin-Vorschlag

Machado ist überzeugt, dass Venezuela digitale Vermögenswerte nutzen muss, um sich von Jahren wirtschaftlicher Instabilität zu erholen. Das Land verfügt über rund 300 Milliarden Barrel Öl. Der Verkauf von Öl gegen Bitcoin statt ausschließlich gegen US-Dollar könnte Venezuela helfen, eine sichere Reserve aufzubauen. Experten schätzen, dass dieser Ansatz Bitcoin im Wert von über 100 Mrd. USD generieren könnte. Machado sagt, eine Krypto-Reserve würde Vermögen vor Inflation schützen und ausländische Investitionen anziehen.

Lehren aus El Salvador

Die Idee folgt dem Beispiel El Salvadors, das Bitcoin 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat. Seitdem ist der Wert der Bitcoin-Bestände des Landes zeitweise gestiegen. Befürworter sagen, Venezuela könnte ähnlich profitieren. Krypto-Enthusiasten sprechen von einem Beginn eines „Bitcoin-Wettrüstens“. Digitale Reserven, so das Argument, könnten Ländern mehr finanzielle Unabhängigkeit und Stabilität verschaffen.

Wirtschaftliche und politische Herausforderungen

Trotz des Potenzials bleiben Hürden. US-Sanktionen schränken Venezuelas Ölexporte weiterhin ein. Diese Regeln könnten den Tausch von Öl gegen Bitcoin erschweren. Zudem vertrauen nicht alle Venezolaner drastischen Wirtschaftsreformen. Die öffentliche Meinung ist gespalten, viele fürchten eine neue Krise, falls Maßnahmen zu schnell umgesetzt werden. Um den Plan umzusetzen, benötigt Machado breite Unterstützung von Abgeordneten, Investoren und der Bevölkerung.

Eine Vision für Venezuelas Zukunft

Machados Vorschlag spiegelt eine langfristige Vision für ein Venezuela nach Maduro wider. Sie will eine moderne Wirtschaft schaffen, in deren Zentrum digitale Vermögenswerte stehen. Gelingt das Vorhaben, könnte der Verkauf von Öl gegen Bitcoin die Reserven des Landes stärken, Investitionen anziehen und die wirtschaftliche Stabilität erhöhen. So ehrgeizig der Plan ist, zeigt er doch, wie Venezuelas nächste Führung die Staatsfinanzen im Zeitalter der Kryptowährungen neu denken könnte.

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