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US-Kryptogesetz erweitert CFTC-Befugnisse über digitale Vermögenswerte

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Ein US-Kryptogesetz erweitert die Befugnisse der CFTC in Bezug auf digitale Vermögenswerte und sieht eine Anhörung im Senat zum Gesetzesentwurf für den 27. Januar vor, was auf vorsichtige Marktbeobachtung stößt.

US-Kryptogesetz erweitert CFTC-Befugnisse über digitale Vermögenswerte

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der US-Senat hat einen aktualisierten Gesetzentwurf zu Kryptowährungen veröffentlicht.

  • Die Zuständigkeit der CFTC für digitale Vermögenswerte würde sich erweitern

  • Die Anhörung zum Ausschuss ist für den 27. Januar angesetzt.

  • Die parteiübergreifende Unterstützung bleibt ungewiss.

Der US-Senat hat eine neue Version seines Gesetzesentwurfs zur Struktur des Kryptomarkts veröffentlicht. Das Update rückt die Regulierung digitaler Assets wieder in den Fokus. Die Ankündigung erfolgte am 21. Januar 2026 und wurde breit in den Krypto-Netzwerken geteilt.

Der Gesetzentwurf trägt den Titel Digital Commodity Intermediaries Act und wurde vom Landwirtschaftsausschuss des Senats eingebracht. Gesetzgeber betonen, dass das Ziel klarere Regeln für die Kryptoindustrie schaffen soll.

CFTC erhält deutlich erweiterte Befugnisse

Eine der größten Änderungen im Entwurf ist die Ausweitung der Befugnisse der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Die Behörde soll mehr Kontrolle über digitale Rohstoffe wie Bitcoin erhalten.

Laut Vorschlag müssten Krypto-Plattformen, die mit Rohstoffen handeln, bei der CFTC registriert werden. Der Entwurf legt außerdem Standards für Börsen, Broker und Verwahrer fest. Befürworter sagen, dies könne Verwirrung reduzieren und das Vertrauen in den Markt stärken.

Der Entwurf versucht, digitale Rohstoffe klar von Wertpapieren abzugrenzen. Dieses Thema sorgt seit Jahren für Debatten zwischen Regulierungsbehörden. Gesetzgeber sind der Ansicht, dass klarere Definitionen die rechtliche Unsicherheit für Krypto-Unternehmen in den USA verringern können.

Geplante Anhörung am 27. Januar

Der Landwirtschaftsausschuss des Senats hat für den 27. Januar 2026 eine Anhörung angesetzt. In diesem Treffen sollen Senatoren den Entwurf prüfen und mögliche Änderungen vorschlagen.

Derzeit fehlt dem Gesetzentwurf jedoch breite Unterstützung seitens der Demokraten. Dies könnte den Fortschritt verzögern oder zu weiteren Überarbeitungen führen. Gespräche über parteiübergreifende Lösungen laufen weiterhin, sodass die endgültige Version abweichen könnte.

Trotzdem betonen Gesetzgeber, dass die Anhörung einen wichtigen Schritt darstellt. Sie signalisiert, dass die Regulierung von Kryptowährungen in Washington weiterhin Priorität hat.

Markt reagiert mit vorsichtigem Optimismus

Der Kryptomarkt reagierte ruhig auf die Ankündigung. Bitcoin stieg nach der Meldung um rund 1,2 %. Analysten werten die Bewegung als vorsichtigen Optimismus statt als Begeisterung.

Investoren scheinen von den Bemühungen um klarere Regeln ermutigt. Gleichzeitig bleibt Unsicherheit bestehen, ob der Entwurf in seiner aktuellen Form verabschiedet wird.

Warum der Entwurf wichtig ist

Wenn er verabschiedet wird, könnte der Gesetzentwurf die Funktionsweise der Kryptomärkte in den USA entscheidend prägen. Klarere Regeln könnten mehr institutionelle Investoren anziehen und gleichzeitig Nutzer vor Betrug und Marktmissbrauch schützen.

Dennoch bleiben viele Fragen offen. Politische Uneinigkeiten könnten den Fortschritt verzögern. Das Ergebnis der Anhörung am 27. Januar wird genau beobachtet werden.

Vorerst sendet der aktualisierte Entwurf eine klare Botschaft: Die Regulierung von Kryptowährungen schreitet voran, auch wenn der Weg weiterhin unsicher bleibt.

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