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US-Gesetzgeber führen Death Bets Act ein, um Wettgeschäfte über Kriege zu verbieten

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Rep. Levin und Sen. Schiff haben den Death Bets Act eingeführt, um Verträge auf Wettmärkten über Krieg, Terrorismus und individuelle Todesfälle zu verbieten.

US-Gesetzgeber führen Death Bets Act ein, um Wettgeschäfte über Kriege zu verbieten

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der Death Bets Act zielt darauf ab, Verträge über Krieg, Terrorismus und Tod zu verbieten.

  • Die Gesetzgebung folgt auf Wetten in Höhe von 580 Millionen USD auf Angriffe im Iran und den Tod von Khamenei.

  • Der Gesetzentwurf zielt auf Schlupflöcher ab, die es Insidern ermöglichen, von geheimen Sicherheitsdaten zu profitieren.

  • Die vorgeschlagenen Regeln würden der CFTC die Ermessensfreiheit entziehen, um Wetten im "öffentlichen Interesse" zuzulassen.

Zwei US-Gesetzgeber haben einen neuen Gesetzentwurf eingebracht, der darauf abzielt, Menschen davon abzuhalten, auf gewalttätige globale Ereignisse zu wetten. Der Vorschlag trägt den Namen Death Bets Act. Er würde Wettmärkte verbieten, die Wetten im Zusammenhang mit Krieg, Terrorismus, Attentaten oder dem Tod einer Person anbieten. Der Gesetzentwurf wurde am 10. März von Mike Levin und Adam Schiff eingebracht. Die Gesetzgeber sagen, dass das Ziel darin besteht, zu verhindern, dass Märkte reale Tragödien in finanzielle Wetten verwandeln.

Der vollständige Name des Gesetzentwurfs lautet Discouraging Exploitative Assassination, Tragedy and Harm Betting in Event Trading Systems Act. Unterstützer sagen, dass Wetten auf solche Ereignisse ernsthafte moralische und sicherheitspolitische Bedenken aufwerfen. Sie warnen, dass die Erlaubnis dieser Märkte Anreize für Gewalt oder den Missbrauch sensibler Informationen schaffen könnte.

Wettmärkte haben sich schnell entwickelt

Wettmärkte ermöglichen es Nutzern, auf den Ausgang von realen Ereignissen zu wetten. Menschen setzen Geld darauf, ob etwas eintreten wird. Darüber hinaus ändern sich die Preise basierend auf dem, was die Menge glaubt. Diese Plattformen sind in der Krypto-Welt populär geworden. Viele nutzen Blockchain-Technologie oder digitale Token, um ihre Märkte zu betreiben.

In den letzten Jahren sind die Handelsvolumina gestiegen. Beispielsweise verzeichneten Plattformen wie Polymarket während der US-Wahlen 2024 Milliarden von Dollar an Aktivitäten. Unterstützer sagen, dass diese Märkte helfen, „Crowd Wisdom“ zu sammeln. Theoretisch können große Gruppen von Händlern Ergebnisse besser vorhersagen als Einzelpersonen.

Aber einige Märkte sind weiter gegangen. Nutzer haben Wetten auf Ereignisse wie militärische Konflikte oder Führungswechsel in ausländischen Regierungen platziert. Diese Arten von Wetten haben ethische Fragen aufgeworfen, ob Menschen von gewalttätigen oder tragischen Ereignissen profitieren sollten.

Gesetzgeber sagen, die Risiken sind zu hoch

Der Death Bets Act zielt darauf ab, diese Arten von Märkten vollständig zu stoppen. Er würde für jede Plattform gelten, die von der Commodity Futures Trading Commission reguliert wird. Nach dem Vorschlag könnten Wettplattformen keine Verträge anbieten, die Krieg, Terrorismus, Attentate oder den Tod von Einzelpersonen betreffen.

Senator Schiff sagte, dass solche Märkte gefährliche Anreize schaffen könnten. Er warnte, dass Personen mit Insiderinformationen versuchen könnten, von nationalen Sicherheitsereignissen zu profitieren. Auch Abgeordneter Levin argumentierte, dass Wetten auf Krieg oder Tod in legalen Märkten nicht existieren sollten. Laut den Unterstützern des Gesetzentwurfs sind klare Regeln erforderlich, während die Regulierungsbehörden die Richtlinien für Wettmärkte überprüfen.

Branche steht vor möglichen Veränderungen

Wenn der Death Bets Act Gesetz wird, könnte er die Funktionsweise von Wettmärkten in den USA umgestalten. Plattformen, die diese Arten von Wetten akzeptieren, müssten sie möglicherweise entfernen. Andernfalls könnten sie nach Bundesgesetzen mit Geldstrafen belegt werden. Kritiker argumentieren, dass strenge Gesetze die Aktivitäten auf Offshore-Plattformen verlagern könnten. Es könnten auch dezentralisierte Märkte entstehen, die schwerer zu regulieren sind.

Unterstützer von Wettmärkten argumentieren, dass sie nützliche Informationen über globale Ereignisse bereitstellen können. Sie sagen, dass diese Plattformen oft die öffentlichen Erwartungen in Echtzeit widerspiegeln. Gegner glauben jedoch, dass bestimmte Themen ethische Grenzen überschreiten.

Was passiert als Nächstes?

Der neue Gesetzentwurf wurde gerade eingeführt. Er muss noch die Genehmigung des Kongresses erhalten, bevor er Gesetz wird. Da die US-Regierung politisch gespalten bleibt, könnte es einige Zeit dauern, bis der Vorschlag vorankommt. Dennoch zeigt die Einführung des Death Bets Act wachsende Besorgnis über die Rolle der Wettmärkte in der Krypto- und Finanzwelt. Während diese Plattformen weiterhin expandieren, scheinen die Gesetzgeber zunehmend darauf fokussiert zu sein, klare Grenzen zwischen Innovation und ethischen Grenzen zu ziehen.

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