US-Gesetzgeber drängen auf Reform der Krypto-Staking-Steuern vor Ablauf der Frist 2026
US-Gesetzgeber drängen die US-Steuerbehörde IRS zu einer Reform der Staking-Besteuerung und warnen davor, dass die derzeitigen Regelungen zu einer Doppelbesteuerung führen und die Innovation im Blockchain-Bereich behindern.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Gesetzgeber drängen auf eine Reform der Krypto-Staking-Steuern vor 2026.
Nach den aktuellen IRS-Regeln werden Staking-Prämien sowohl bei Erhalt als auch beim Verkauf besteuert.
Abgeordnete beider Parteien im Repräsentantenhaus wollen, dass Prämien nur beim Verkauf besteuert werden.
Die Richtlinie zielt darauf ab, Privatkunden und die Blockchain-Innovation in den USA zu schützen.
US-Gesetzgeber beschleunigen den Prozess zur Reform der Besteuerung von Krypto-Staking bis zum Jahr 2026. Eine parteiübergreifende Gruppe von 18 Mitgliedern des Repräsentantenhauses unter der Führung von Mike Carey hat bereits eine Änderung bei der steuerlichen Behandlung von Staking-Belohnungen beantragt. Nach Ansicht der Abgeordneten belohnt das derzeitige System die Teilnehmer an Proof-of-Stake-Netzwerken nicht angemessen.
Der zentrale Streitpunkt: Doppelbesteuerung
Der Streit dreht sich um eine IRS-Regelung aus dem Jahr 2023, nach der Staking-Belohnungen als gewöhnliches Einkommen besteuert werden, sobald Nutzer diese erhalten. Nach Ansicht der Gesetzgeber kommt dies einer Doppelbesteuerung gleich. Diese Struktur unterscheidet sich von der Behandlung traditioneller Vermögenswerte und fördert keine langfristige Teilnahme.
Stattdessen sollte die Praxis eher der Behandlung anderer neu geschaffener Vermögenswerte ähneln. Dies entspricht auch den früheren Forderungen von Minern nach klaren steuerlichen Regeln, bevor geschürfte Token überhaupt verkauft werden.
In dem Schreiben warnen die Abgeordneten, dass die derzeitige Steuerpolitik Privatanleger benachteiligt und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Bereich der Blockchain-Innovation schwächt. Proof-of-Stake-Netzwerke sind für ihre Sicherheit auf eine breite Beteiligung angewiesen. Nach Ansicht der Gesetzgeber führen restriktive Steuerregeln dazu, dass Entwickler und Validatoren ins Ausland abwandern, was das heimische Krypto-Ökosystem schwächt.
Parallele Gesetzesinitiativen gewinnen an Dynamik
Unterdessen haben die Abgeordneten Max Miller und Steven Horsford einen Entwurf für den Digital Asset PARITY Act vorgelegt. Der Vorschlag sieht eine fünfjährige Steuerstundung für Staking- und Mining-Belohnungen vor. Zudem enthält er eine Freigrenze von 200 US-Dollar für Transaktionen mit Stablecoins, um alltägliche Krypto-Zahlungen zu erleichtern, ohne die IRS zusätzlich zu belasten.
Mit Blick auf das Jahr 2026 signalisieren die Gesetzgeber zunehmende Dringlichkeit. Ohne eine Reform könnten Millionen von Krypto-Nutzern einer höheren Steuerlast ausgesetzt sein, die nach Ansicht der Abgeordneten in keinem Verhältnis zur wirtschaftlichen Realität steht. Der parteiübergreifende Ton deutet darauf hin, dass eine Steuerreform zu den ersten bedeutenden Krypto-Regulierungen gehören könnte, die im US-Kongress verabschiedet werden.
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