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US-Gesetzentwurf zur Kryptomarktstruktur sieht sich neuen Spekulationen über dessen Verabschiedung im Mai ausgesetzt

Am 20. Februar kursierten in den sozialen Medien Spekulationen, dass der US CLARITY Act bis Mai verabschiedet werden könnte, wodurch die Marktmanipulation möglicherweise um 70 % reduziert würde.

US-Gesetzentwurf zur Kryptomarktstruktur sieht sich neuen Spekulationen über dessen Verabschiedung im Mai ausgesetzt

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • In den sozialen Medien kursieren Behauptungen, die auf eine Verabschiedung des Kryptogesetzes im Mai 2026 hindeuten.

  • Es wird spekuliert, dass das Gesetz die Marktmanipulation um 70 % reduzieren könnte.

  • Das Weiße Haus drängt die Banken, sich auf Stablecoin-Belohnungen zu einigen und den Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarktes bis zum 1. März voranzutreiben.

  • Das Weiße Haus veranstaltete am 19. Februar ein drittes „konstruktives“ Treffen.

Eine neue Welle der Spekulation breitet sich seit einem viralen Beitrag vom 20. Februar in den Krypto-sozialen Medien aus. Beliebte Krypto-Accounts behaupteten, ein US-Gesetz zur Marktstruktur für Kryptowährungen könne noch vor Ende Mai verabschiedet werden. Zudem solle es die Marktmanipulation um 70 % reduzieren. Die Beiträge verbreiteten sich rasch und sammelten innerhalb weniger Stunden Hunderte Likes sowie starke Interaktionen. Auch wenn die Behauptung bei Tradern für Aufsehen sorgte, ist sie bislang nicht bestätigt. Dennoch spiegelt der Zeitpunkt die wachsende Aufmerksamkeit für reale gesetzgeberische Bewegung in Washington wider.

Ursprung des Gerüchts und warum es im Trend liegt

Der jüngste Hype geht auf reichweitenstarke Accounts zurück, die für schnelle Marktkommentare bekannt sind. Der betreffende Account hatte bereits zuvor ähnliche optimistische Einschätzungen zum Fortschritt der US-Krypto-Regulierung geteilt. Diese Vorgeschichte ist relevant, da sie eher auf ein Muster bullischer Interpretation als auf offizielle Leitlinien hindeutet.

Das Gerücht entstand jedoch nicht aus dem Nichts. In den vergangenen Wochen hat sich der Schwung rund um die Krypto-Gesetzgebung spürbar verstärkt. Treffen im Weißen Haus zu Stablecoin-Regeln zeigten gewisse Fortschritte. Gleichzeitig haben Wettmärkte die Wahrscheinlichkeit für umfassende Krypto-Gesetzgebung in den USA im Jahr 2026 zuletzt in den Bereich von 80 % gehoben. Dieses Umfeld sorgte dafür, dass der Zeitplan für Mai in Trading-Kreisen schnell Anklang fand.

Was das Marktstruktur-Gesetz tatsächlich erreichen soll

Im Zentrum der Spekulation steht der breitere US-Vorstoß zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte, der häufig mit dem CLARITY-Act-Rahmenwerk verknüpft wird. Das Ziel ist theoretisch simpel: Gesetzgeber wollen die Zuständigkeiten klar zwischen der Commodity Futures Trading Commission und der Securities and Exchange Commission aufteilen. Befürworter argumentieren, dass klarere Regeln Wash Trading, Spoofing und andere Formen der Manipulation reduzieren könnten.

Zudem soll eine definierte Aufsicht den derzeitigen Ansatz der „Regulierung durch Durchsetzung“ ersetzen, der viele Unternehmen frustriert. Dennoch bleiben zentrale Hürden bestehen. Das Repräsentantenhaus hatte bereits 2025 Marktstruktur-Gesetzgebung vorangebracht, doch im Senat stockte der Fortschritt aufgrund von Streitpunkten – insbesondere bei Regeln zu Stablecoin-Erträgen. Vertreter des Weißen Hauses versuchen, einen Kompromiss zu vermitteln, bevor das umfassendere Gesetz weiter vorankommen kann. Derzeit drängt das White House Banken dazu, Stablecoin-Anreize zu akzeptieren und das Krypto-Marktstruktur-Gesetz bis zum 1. März voranzubringen.

Reaktionen der Community zeigen gespaltene Stimmung

Krypto-Trader reagierten schnell, aber uneinheitlich. Viele Antworten stuften das Gerücht als ausgesprochen bullisch ein. Einige Nutzer bezeichneten es als möglichen Wendepunkt für die institutionelle Adoption. Andere verwiesen auf steigende Quoten auf Prognoseplattformen als unterstützenden Hinweis. Gleichzeitig meldete sich Skepsis zu Wort. Mehrere Kommentatoren merkten an, dass die Behauptung einer Reduktion der Manipulation um 70 % durch keine offizielle Studie belegt sei. Andere warnten, dass sich gesetzgeberische Zeitpläne in Washington häufig verzögern – insbesondere in einem Wahljahr. Insgesamt überwog eine hoffnungsvolle, aber vorsichtige Stimmung, nicht blinde Euphorie.

Warum so viel auf dem Spiel steht

Sollte der Kongress letztlich ein umfassendes Marktstruktur-Gesetz verabschieden, könnten die Auswirkungen erheblich sein. Klare Zuständigkeitsregeln könnten mehr institutionelles Kapital freisetzen und die regulatorische Unsicherheit verringern, die seit Jahren über der Branche schwebt. Gleichzeitig wirkt die online kursierende Zahl von „70 % weniger Manipulation“ spekulativ und ist nicht durch formale Forschung untermauert. Eine Verabschiedung im Mai bleibt möglich, aber keineswegs garantiert. Klar ist jedoch: Washington bewegt sich – langsam, aber stetig. Ob dieser Schwung bis zum späten Frühjahr in geltendes Recht mündet, ist die Frage, die der Kryptomarkt nun aufmerksam verfolgt.

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