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Unternehmen in Las Vegas setzen auf Bitcoin, um die Gebühren für Kartenzahlungen deutlich zu senken

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Die Händler in Las Vegas setzen verstärkt auf BTC-Zahlungen über das gebührenfreie Programm von Square und das Lightning Network.

Unternehmen in Las Vegas setzen auf Bitcoin, um die Gebühren für Kartenzahlungen deutlich zu senken

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Square ermöglichte gebührenfreie Bitcoin-Zahlungen für 4 Millionen US-Händler.

  • Steak ’n Shake hat seine strategische Reserve um 10 Millionen Dollar in BTC aufgestockt.

  • Die Fast-Food-Kette wird ab dem 1. März 2026 stündliche Bitcoin-Boni anbieten.

  • Lokale Cafés in Las Vegas berichten von steigenden Umsätzen durch technikaffine Touristen, die Kryptowährungen nutzen.

Las Vegas entwickelt sich 2026 zunehmend zu einem Zentrum für Bitcoin-Zahlungen. Laut einem Bericht von FOX5 akzeptieren immer mehr Geschäfte in der Stadt BTC für alltägliche Einkäufe. Dazu zählen nationale Ketten wie Steak ’n Shake, aber auch kleine Cafés, Saftbars und sogar medizinische Praxen.

Geschäftsinhaber geben an, dass der Schritt ihnen hilft, neue Kunden zu gewinnen und Betriebskosten zu senken. Statt Kryptowährungen nur als Anlage zu betrachten, setzen diese Händler Bitcoin jetzt an der Kasse ein. Der Trend zeigt, wie Bitcoin in den USA langsam vom Spekulationsobjekt zur realen Zahlungsmethode wird.

Warum Unternehmen auf Bitcoin umstellen

Für viele Händler ist der Hauptgrund die Kostenersparnis. Kreditkartengebühren liegen meist zwischen 2,5 % und 3,5 % pro Transaktion; über die Zeit summiert sich das. Bitcoin-Zahlungen können deutlich günstiger sein, vor allem über schnelle Netzwerke und einfache QR-Code-Lösungen. Geschäftsinhaber berichten außerdem, dass BTC neue Kundengruppen anzieht. Krypto-Nutzer suchen gezielt nach Orten, die digitale Zahlungen akzeptieren. Einige Cafés verzeichnen täglich dutzende BTC-Transaktionen.

Im Cane Juice Bar and Cafe im Südwesten von Las Vegas berichten die Mitarbeitenden, dass Bitcoin Menschen anzieht, die sonst vielleicht nicht auf das Lokal aufmerksam geworden wären. Kunden kommen gezielt, um mit Krypto zu bezahlen, was Sichtbarkeit und Umsatz steigert. Für größere Marken vermittelt BTC zudem ein technologieaffines Image. Steak ’n Shake verzeichnete nach Einführung von Bitcoin-Zahlungen starkes Wachstum. Die Kette erklärte, dass der Schritt half, sich von der Konkurrenz abzuheben und jüngere, digital-affine Kunden anzusprechen.

Squares Null-Gebühren-Programm treibt die Adoption voran

Einen großen Anstoß für diesen Trend liefert Square. Ende 2025 ermöglichte Square rund 4 Millionen US-Händlern die Annahme von Bitcoin und strich die Transaktionsgebühren für Zahlungen über 2026. Für Unternehmen fallen aktuell 0 % Gebühren an. Ab 2027 plant Square jedoch, etwa 1 % zu berechnen. Dieses Angebot macht Bitcoin deutlich günstiger als Kreditkarten.

Die Abwicklung ist einfach: An der Kasse wird ein QR-Code angezeigt, den der Kunde mit einer Wallet-App wie Cash App scannt. Die Zahlung wird innerhalb von Sekunden bestätigt, spezielle Hardware ist nicht nötig. Da Square bereits Millionen von Shops bedient, verbreitete sich die Funktion schnell. Las-Vegas-Händler gehörten zu den ersten, die sie nutzten.

Große Ketten und kleine Geschäfte steigen ein

Steak ’n Shake führte im Mai 2025 Bitcoin-Zahlungen über das Lightning Network ein. Später begann die Kette sogar, BTC in der Bilanz zu halten, und testete die Bezahlung einzelner Mitarbeiter in Bitcoin. Auf lokaler Ebene akzeptiert das Cane Juice Bar nun BTC für frische Säfte und Speisen. Auch medizinische Praxen und Kinder-Spielzentren ziehen nach.

Berater, die Unternehmen bei der Einrichtung von Krypto-Zahlungen unterstützen, berichten, dass die Liste stetig wächst. Von Cafés bis zu Kliniken ist BTC längst nicht mehr auf Nischen-Tech-Shops beschränkt. Karten, die bitcoinfreundliche Standorte anzeigen, listen inzwischen dutzende Orte im Las Vegas Valley.

Bitcoin wandelt sich vom Anlageobjekt zum Zahlungsmittel

Der Trend weist auf eine größere Veränderung hin: Bitcoin ist nicht mehr nur ein Wertaufbewahrungsmittel, sondern wird zunehmend ausgegeben. Niedrigere Gebühren machen ihn für Händler attraktiv, einfache Handhabung für Kunden. Las Vegas könnte von diesem Wandel erheblich profitieren.

Krypto-freundliche Geschäfte ziehen Technik-Touristen und digitale Nomaden an. Das kann lokale Unternehmen unterstützen und die Besucherfrequenz erhöhen. Setzt sich das Muster fort und bleiben die Preisschwankungen moderat, könnten weitere US-Städte folgen. In Las Vegas ist die Botschaft klar: Bitcoin ist nicht mehr nur für Wallets. Es gehört auch an die Kassen.

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