Uniswap-Gebührenänderungsvorschlag erreicht Quorum mit 40 Millionen UNI-Stimmen
Der UNIfication-Vorschlag von Uniswap erreichte das Quorum von 40 Millionen UNI, woraufhin 100 Millionen Token verbrannt und Protokolländerungen aktiviert werden, wobei v2 und v3 eingeschaltet werden.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Der UNIfizierungsvorschlag von Uniswap hat offiziell das Quorum von 40 Millionen UNI überschritten.
Mehr als 69 Millionen UNI-Token stimmten für die Zustimmung.
Der Plan sieht eine einmalige Verbrennung von 100 Millionen UNI vor.
Die Protokollgebühren werden verwendet, um UNI programmatisch zu kaufen und zu verbrennen.
Der Uniswap-Governance-Vorschlag mit dem Namen UNIfication hat eine entscheidende Hürde genommen. On-Chain-Daten zeigen, dass der Antrag das erforderliche Quorum von 40 Millionen UNI-Stimmen überschritten hat. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatten mehr als 69 Millionen UNI für den Vorschlag gestimmt. Der Widerstand blieb derweil vernachlässigbar und lag bei unter 1.000 UNI. Die Abstimmung läuft noch bis zum 25. Dezember. Das Quorum ist jedoch bereits erreicht, womit der Vorschlag auf Zustimmungskurs ist – sofern es nicht zu einer größeren Stimmwende kommt.
Governance-Abstimmung zeigt starke Unterstützung der Token-Inhaber
Die Abstimmungsaktivität weist auf eine hohe Beteiligung großer Wallets hin. Mehrere Adressen gaben Stimmen zwischen 8 Millionen und knapp 15 Millionen UNI ab. Diese Konzentration schob den Vorschlag schnell über das Quorum. Gleichzeitig zeigen Governance-Dashboards, dass die „Ja“-Stimmen von Beginn an dominierten.
Die geringe Zahl an Gegenstimmen deutet auf eine breite Einigkeit unter den UNI-Inhabern hin. Damit tritt der Vorschlag nun in seine finale Phase vor der Umsetzung ein. Bei einer Annahme würden die Änderungen den größten Wandel in der Token-Ökonomie von Uniswap seit dem Start von UNI markieren.
Protokollgebühren und UNI-Burn-Mechanismus erklärt
Kern des Vorschlags ist die seit Langem erwartete Aktivierung der Protokollgebühr. Nach der Einführung würde Uniswap einen kleinen Teil der Swap-Gebühren auf Protokollebene einziehen. Bei Uniswap v2 sinken die Gebühren für Liquiditätsanbieter von 0,30 % auf 0,25 %. Die verbleibenden 0,05 % fließen an das Protokoll. Bei Uniswap v3 variieren die Protokollgebühren je nach Pool und bleiben über die Governance anpassbar.
Alle Protokollgebühren würden in ein eigenes On-Chain-System geleitet. Die Gebühren sammeln sich in einem Smart Contract und können nur abgerufen werden, wenn UNI verbrannt wird. Damit wird die Nutzung des Protokolls direkt mit einer Reduzierung des Token-Angebots verknüpft. Zusätzlich sieht der Vorschlag einen einmaligen Burn von 100 Millionen UNI aus der Treasury vor. Damit sollen Gebühren berücksichtigt werden, die das Team in den frühen Wachstumsjahren von Uniswap hätte einnehmen können.
Unichain-Gebühren und MEV-Erfassung in den Burn-Plan integriert
Der Vorschlag erweitert den Burn-Mechanismus zudem über Swaps hinaus. Sequencer-Gebühren von Unichain sollen nach Abzug der notwendigen Kosten und des Anteils von Optimism ebenfalls in denselben UNI-Burn-Prozess fließen. Ein weiterer Baustein ist die Erfassung von MEV. Ein neues Auktionssystem würde es Tradern ermöglichen, auf zeitlich begrenzte Rabatte bei den Protokollgebühren zu bieten. Die erfolgreichen Gebote würden UNI verbrennen. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass dies die Erträge der Liquiditätsanbieter verbessern und gleichzeitig den Wertabfluss an Validatoren reduzieren könnte. Zusammengenommen sollen diese Mechanismen die Anreize für Trader, Liquiditätsanbieter und Token-Inhaber besser aufeinander abstimmen.
Was sich ändert, wenn der Vorschlag angenommen wird
Bei einer Zustimmung würde Uniswap Labs den Fokus vollständig auf das Wachstum des Protokolls legen. Gebühren für Interface, Wallet und API würden auf null gesetzt. Entwicklungsteams der Uniswap Foundation würden unter das Dach von Labs wechseln, während die Governance-Aufsicht bei den UNI-Inhabern verbleibt. Zudem soll ab 2026 ein jährliches Wachstumsbudget von 20 Millionen UNI geschaffen werden, um Entwicklung und Ökosystem-Ausbau zu finanzieren. Kurz gesagt verknüpft der Vorschlag das langfristige Wachstum von Uniswap direkt mit der Angebotsdynamik von UNI. Da das Quorum erreicht ist und die Unterstützung hoch bleibt, hängt das endgültige Ergebnis nun vom verbleibenden Abstimmungszeitraum ab.
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