Übersoldene Bitcoin-Indikatoren deuten auf möglichen Markt-Rebound hin
Bitcoin zeigt Anzeichen einer Erholung, da die On-Chain-MVRV-Daten überverkaufte Niveaus anzeigen, während die institutionellen Zuflüsse im August 2025 2,5 Milliarden US-Dollar übersteigen.

Die jüngsten Marktentwicklungen bei Bitcoin haben das Interesse von Analysten geweckt, da zentrale On-Chain-Indikatoren darauf hindeuten, dass die Kryptowährung überverkauft ist. Analysten erinnern daran, dass ein ähnliches Signal zuletzt im April 2024 vor dem Halving-Ereignis auftrat – kurz darauf stieg Bitcoin vom Niveau um 63.000 USD auf neue Rekordhöhen. Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 109.000 USD, nur 4 Prozent unter dem Allzeithoch von 113.500 USD. Marktteilnehmer ziehen deshalb zunehmend die Möglichkeit eines kurzfristigen Anstiegs in Betracht.
Marktumfeld und Volatilitätsausblick
Der MVRV-Indikator wird genutzt, um die Gewinn- oder Verlustsituation von kurzfristigen Haltern im Vergleich zu historischen Werten zu bestimmen. Sobald die Kennzahl in den überverkauften Bereich rutscht, kommt es oft zur Kapitulation: Schwache Hände verkaufen, während stärkere Investoren einsteigen.

Quelle: X-Post von @rovercrc
Volatilität bleibt ein zentrales Merkmal. Die implizite 30-Tage-Volatilität von Bitcoin liegt aktuell bei 45 – ein Hinweis auf mögliche starke Ausschläge in beide Richtungen. Historische Daten zeigen, dass in sechs von sieben Fällen seit 2021 überverkaufte MVRV-Werte zu Kursanstiegen führten, auch wenn nicht alle zu nachhaltigen Ausbrüchen wurden.
Institutionelle Nachfrage nimmt zu
Die institutionelle Beteiligung an Bitcoin wächst weiter: Allein im August 2025 beliefen sich die Zuflüsse auf mehr als 2,5 Mrd. USD – die jüngste Schlagzeile am Markt.
Diese Zuflüsse unterstreichen das steigende Vertrauen im traditionellen Finanzsektor, der digitale Vermögenswerte zunehmend in Form von börsengehandelten Produkten, Verwahrungsangeboten und strategischen Reserven akzeptiert. Analysten gehen davon aus, dass diese Entwicklung potenzielle Kursrückgänge abfedern und Erholungen beschleunigen könnte.

Quelle: X-Post von @rovercrc
Trotz bullischer Signale bleiben regulatorische Bedenken bestehen. Behörden in den USA und Europa beobachten die Handelsaktivitäten genau – insbesondere gehebelte Positionen und automatisierte, signalbasierte Strategien. Frühere Untersuchungen zeigen, dass datengetriebene Modelle passive Investments zwar um bis zu 15 Prozent pro Jahr übertreffen können, jedoch gerade in hochvolatilen Phasen fehlerhafte Signale liefern. Hinzu kommen makroökonomische Unsicherheiten wie Zinspolitik und globale Liquiditätsveränderungen, die nach wie vor eine entscheidende Rolle für die Marktstimmung im Kryptosektor spielen.
Ausblick für Bitcoin und Marktstimmung
Bitcoin befindet sich weiterhin in einem historisch bullischen Zyklus, rund 16 Monate nach dem letzten Halving. Frühere Zyklen verzeichneten Preissteigerungen von 200 bis 300 Prozent über den jeweiligen Zeitraum. Allerdings könnten zunehmende Marktreife und die wachsende Rolle institutioneller Investoren künftige Rallyes dämpfen.
Trader und Investoren verfolgen gespannt, ob sich Bitcoin im Bereich um 110.000 USD stabilisieren kann. Sollten die On-Chain-Daten zutreffen und die institutionelle Nachfrage anhalten, könnte ein Anstieg auf neue Allzeithochs folgen.

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