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Trump kündigt Zinsobergrenze von 10 % für Kreditkarten ab Januar 2026 an

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Präsident Donald Trump kündigt eine einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen an, um den Schuldendruck auf die Verbraucher zu verringern.

Trump kündigt Zinsobergrenze von 10 % für Kreditkarten ab Januar 2026 an

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Trump schlägt eine einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen vor

  • Die Politik zielt auf steigende Verbraucherschulden und hohe Kreditkosten ab.

  • Für die Umsetzung ist die Zustimmung des Kongresses erforderlich.

  • Kritiker warnen vor eingeschränktem Kreditzugang für risikoreiche Kreditnehmer

Das Weiße Haus teilte mit, dass Präsident Donald Trump einen maximalen Zinssatz von 10 % für Kreditkarten für die Dauer eines Jahres festlegen will. Die Maßnahme soll am 20. Januar 2026 in Kraft treten. Sie richtet sich gegen Kreditkartenzinsen, die häufig über 20 % liegen. Solch hohe Zinsen haben Haushalte stark belastet. Die Ankündigung positioniert die Obergrenze als Entlastungsmaßnahme für Verbraucher. Ziel ist es, die Schuldenlast zu verringern. Zugleich soll die finanzielle Tragfähigkeit in einer Phase wirtschaftlicher Neuordnung verbessert werden. Der Vorschlag hat bereits eine intensive Debatte an den Finanzmärkten und in der politischen Arena ausgelöst.

Gesetzgeberische Zustimmung für Trump erforderlich

Trotz der Bedeutung der Ankündigung kann die Maßnahme nicht ohne den Kongress umgesetzt werden. Die Regulierung von Zinssätzen gehört nicht zu den einseitigen Befugnissen eines Präsidenten. Für eine Zinsobergrenze wäre neue Gesetzgebung erforderlich. Ähnliche Vorschläge gab es bereits, darunter parteiübergreifende Initiativen und frühere Gesetzentwürfe mit einer 10-%-Grenze. Die Abgeordneten müssen über den Ausgleich zwischen Verbraucherschutz und Marktfreiheit beraten. Der Erfolg hängt von der Unterstützung im Kongress ab. Der Zeitplan bleibt unvorhersehbar, selbst nach der Ankündigung des Inkrafttretens.

Wirtschaftliche Effekte und Branchenrisiken

Befürworter argumentieren, dass die Obergrenze den Verbrauchern sofortige Entlastung bringen würde. Sinkende Zinsen könnten das Wachstum revolvierender Schulden verlangsamen. Auch Zahlungsausfälle könnten zurückgehen. Kritiker warnen jedoch vor unbeabsichtigten Folgen. Kreditkartenanbieter könnten die Vergabekriterien verschärfen. Es besteht das Risiko, dass Subprime- und Hochrisikokunden schlechteren Zugang zu Krediten erhalten. Kreditgeber könnten Verluste durch höhere Gebühren oder geringere Prämien ausgleichen. Nach Einschätzung von Finanzinstituten würde der Kreditmarkt insgesamt unter Druck geraten, da während der Phase der Zinsobergrenze die Profitabilität neu austariert werden müsste.

Kurzfristige Maßnahme mit langfristigen Folgen

Der Vorschlag ist als befristete Maßnahme für ein Jahr angelegt. Er ist eher als Test denn als dauerhafte Reform zu verstehen. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte es weitere Diskussionen über Verbraucherkreditgesetze beeinflussen. Zudem könnte es einen Präzedenzfall für umfassendere finanzielle Eingriffe schaffen. Mit Blick auf Januar 2026 werden die Märkte die Aktivitäten des Kongresses genau verfolgen. Das Ergebnis könnte zu neuen Dynamiken im US-Kreditmarkt führen.

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