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Trump gibt zu, dass die Wahl des Fed-Vorsitzenden ein Fehler war, und peilt einen anderen Weg an

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Präsident Trump bezeichnete die Ernennung von Jerome Powell zum Fed-Chef als Fehler und deutete künftige Kursänderungen an. Lesen Sie hier mehr.

Trump gibt zu, dass die Wahl des Fed-Vorsitzenden ein Fehler war, und peilt einen anderen Weg an

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • • Trump sagt, die Ernennung von Jerome Powell sei ein großer Fehler gewesen.

  • • Er behauptet, Kevin Warsh hätte 2017 ausgewählt werden sollen.

  • • Die Erklärung lässt die langjährige Kritik an den Zinserhöhungen der Fed wieder aufleben.

  • • Signale für eine mögliche zukünftige Hinwendung zu einer lockeren Geldpolitik

Präsident Trump hat eine alte Debatte neu entfacht. In einem Interview mit Fox Business am 10. Februar 2026 erklärte er, dass er bei der Ernennung des Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve einen großen Fehler gemacht habe. Statt Jerome Powell hätte er Kevin Warsh auswählen sollen. Die Aussage war direkt. Ungefiltert. Und sie sorgte umgehend für Aufmerksamkeit an den Märkten. Trump begründete seine Entscheidung damit, dass sie nicht mit seiner wirtschaftspolitischen Vision übereingestimmt habe. Er betonte Wachstum. Er betonte Dynamik. Was er damit meinte: Die Fed habe diese Ziele nicht ausreichend gefördert.

Warum Kevin Warsh weiterhin relevant ist

Kevin Warsh war kein Randkandidat. Er war von 2006 bis 2011 Gouverneur der Federal Reserve. In dieser Zeit wirkte er während der globalen Finanzkrise mit und etablierte sich als ausgewiesener Inflationsfalke. Zugleich zeigte er sich, wenn nötig, offen für unkonventionelle Instrumente. Im Jahr 2017 galt Warsh als ernsthafter Kandidat. Am Ende wurde er Zweiter. Trumps jüngste Aussagen deuten auf ein gewisses Bedauern hin. Sie verweisen zugleich auf unerledigte politische Vorhaben.

Powell, Zinserhöhungen und politischer Konflikt

Trumps Frustration über Powell ist nicht neu. Im Jahr 2018 erhöhte die Fed die Zinsen mehrfach. Trump kritisierte diese Schritte öffentlich. Er argumentierte, sie bremsten das Wachstum und schadeten der Wettbewerbsfähigkeit. Diese Spannungen ließen sich nie vollständig ausräumen. Selbst nach der geldpolitischen Lockerung während der Corona-Zeit kehrte kein echtes Vertrauen zurück. Die neue Aussage belebt diesen Konflikt erneut und rückt ihn wieder in den Fokus.

Powells Amtszeit läuft bis 2028. Trumps Bemerkungen sind klare Andeutungen. Er signalisiert, dass er bei einer Gelegenheit einen anderen Kurs einschlagen würde. Einen, der niedrigere Zinsen begünstigt. Einen, der stärker auf Vermögenswachstum setzt. Ein solcher Kurswechsel hätte Gewicht. Er würde Erwartungen neu definieren. Er würde Kapitalströme verändern. Die Märkte hören bereits genau hin.

Märkte und Bitcoin-Implikationen

Risikoreiche Anlageklassen werden maßgeblich von der Geldpolitik beeinflusst. Eine lockerere Politik erhöht die Liquidität. Liquidität ist der Treibstoff für Spekulation. Die Geschichte zeigt das deutlich. In den Jahren 2020 und 2021 ging eine aggressive Lockerung mit einem Bitcoin-Anstieg von rund 300 Prozent einher. Marktteilnehmer haben diesen Zyklus nicht vergessen. Entsprechend entfalten solche Aussagen Wirkung. Sie beeinflussen die langfristige Positionierung. Sie beleben makroökonomische Narrative rund um Geldschöpfung und knappe Vermögenswerte neu.

Dies ist nicht nur ein Ausdruck von Reue. Es ist ein Signal und zeigt, wie sich geldpolitische Richtungen unterscheiden könnten. Zugleich verstärkt es die Unsicherheit. Für Trader schafft Unsicherheit Chancen. Für langfristige Investoren ist sie ein strategischer Faktor. In jedem Fall steht die Fed wieder im Rampenlicht.

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