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Tritt Bitcoin in eine neue Bärenmarktphase ein, da langfristige Anleger ihre Käufe einstellen?

Von

Vandit Grover

Vandit Grover

Blinkt ein bärisches Signal für Bitcoin? Lassen Sie uns herausfinden, warum langfristige Inhaber aufgehört haben, bei Kursrückgängen zu kaufen, und was ein LTH SOPR unter 1 für den Preis bedeutet.

Tritt Bitcoin in eine neue Bärenmarktphase ein, da langfristige Anleger ihre Käufe einstellen?

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Langfristige Anleger stellten ihre aggressiven Käufe bei Kursrückgängen ein, was die strukturelle Unterstützung schwächte.

  • Der LTH SOPR-Wert fiel unter 1, was auf einen nach zwei Jahren eingetretenen Verlust hindeutet.

  • Die Kaufaktivitäten bei Kursrückgängen entsprechen dem Niveau, das während des Terra-Crashs beobachtet wurde.

  • Das bärische Signal für Bitcoin unterstreicht die zunehmende Vorsicht erfahrener Investoren.

Bitcoin hat brutale Zyklen schon oft überstanden. Erfahrene Investoren haben ihren Ruf damit aufgebaut, Angst zu kaufen und Euphorie zu verkaufen. Jede tiefere Korrektur der Vergangenheit brachte aggressive Käufe bei Rücksetzern durch langfristige Anleger. Dieses Muster half Bitcoin, sich von Crashs, regulatorischen Schocks und sogar vom Terra-Zusammenbruch zu erholen.

Nun ändert sich dieses Verhalten. Ein neues bärisches Bitcoin-Signal ist aufgetaucht – und es zeigt, dass die stärksten Marktteilnehmer wichtige Kursniveaus nicht mehr mit Überzeugung verteidigen. On-Chain-Daten zeigen, dass Dip-Buying auf ein Niveau gefallen ist, das zuletzt während des Terra-LUNA-Crashs 2022 zu beobachten war. Dieser Wandel verdient Aufmerksamkeit.

Die alarmierendste Entwicklung kommt vom LTH SOPR. Nach fast zwei Jahren über der Marke von 1 ist der Indikator nun darunter gefallen. Das signalisiert, dass langfristige Halter Verluste realisieren, statt Gewinne mitzunehmen. Ein solches Verhalten tritt in gesunden Bullenmärkten selten auf. Oft markiert es eine tiefere strukturelle Verschiebung.

Langfristige Halter verteidigen wichtige Kursniveaus nicht mehr

Langfristige Halter gelten historisch als Rückgrat von Bitcoin. Sie akkumulieren in Phasen der Panik und reduzieren das umlaufende Angebot. Ihre Überzeugung stabilisiert den Markt bei Volatilitätsspitzen.

Während des Terra-LUNA-Zusammenbruchs 2022 griffen diese Investoren entschlossen zu. Sie absorbierten Panikverkäufe und signalisierten Vertrauen in den langfristigen Wert. Dieses Dip-Buying schuf die Grundlage für die spätere Erholung.

Heute stellt sich die Lage anders dar. On-Chain-Kennzahlen zeigen eine schwache Akkumulation durch Wallets, die als langfristige Halter klassifiziert sind. Statt Angebot aufzunehmen, zögern sie. Dieses Zögern bildet ein klares bärisches Bitcoin-Signal.

Wenn erfahrene Investoren zurücktreten, dominieren kurzfristige Trader die Kursbewegung. Das erhöht die Volatilität und schwächt die strukturelle Unterstützung. Märkte sind auf Überzeugung von geduldigem Kapital angewiesen. Fehlt sie, können sich Korrekturen schnell vertiefen.

LTH SOPR fällt nach zwei Jahren Stärke unter 1

Der LTH SOPR misst, ob langfristige Halter mit Gewinn oder Verlust verkaufen. Ein Wert über 1 steht für Gewinnrealisierung, ein Wert unter 1 für Verlustrealisierung.

Fast zwei Jahre lang blieb der LTH SOPR über 1. Dieser Trend spiegelte Stärke und disziplinierte Abgaben auf höheren Kursniveaus wider. Langfristige Halter behielten die Kontrolle und vermieden Panikverkäufe.

Nun ist der LTH SOPR unter 1 gefallen. Das bestätigt, dass erfahrene Investoren unter ihrem Einstandspreis verkaufen. Ein solches Verhalten ist in starken Aufwärtstrends selten zu sehen. Meist bestätigt es ein bärisches Bitcoin-Signal mit weitreichenden Folgen.

Dieser Wandel verändert auch die Marktpsychologie. Wenn langfristige Halter Verluste realisieren, schwindet das Vertrauen im gesamten Ökosystem. Privatanleger nehmen die Veränderung wahr. Institutionelle Investoren passen ihre Risikopositionen an. Die Stimmung wird vorsichtiger.

Dip-Buying schwächt sich auf Terra-Crash-Niveau ab

Dip-Buying prägte lange Zeit die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin. Jeder scharfe Rücksetzer zog sofortige Akkumulation nach sich. Langfristige Halter traten mit aggressiven Kaufgeboten auf.

Aktuelle Daten zeigen Dip-Buying auf einem Niveau, das mit der Phase des Terra-Crashs vergleichbar ist. Dieser Vergleich gibt Anlass zur Sorge. Während des Terra-Zusammenbruchs dominierten Zwangsliquidationen und systemische Angst die Märkte.

Heute liegt kein vergleichbarer systemischer Schock vor. Dennoch zeigen langfristige Halter eine ähnliche Zurückhaltung bei der Akkumulation. Dieses Muster verstärkt das aktuelle bärische Bitcoin-Signal.

Wenn Dip-Buying ausbleibt, wächst der Angebotsüberhang. Verkäufer treffen an wichtigen Niveaus auf weniger Käufer. Der Preis erholt sich nur schwer. Momentum-Trader nutzen die Schwäche aus und verstärken den Abwärtsdruck.

Fazit

Bitcoin steht vor einem kritischen Moment. Langfristige Halter verteidigen den Kurs nicht mehr mit derselben Aggressivität. Der Fall des LTH SOPR unter 1 bestätigt die Verlustrealisierung bei erfahrenen Investoren. Das Dip-Buying bleibt im Vergleich zu früheren Zyklen schwach.

Dieses bärische Bitcoin-Signal garantiert keinen Zusammenbruch. Es verlangt jedoch Respekt von Tradern und Investoren gleichermaßen. Strukturelle Stärke beruht auf der Überzeugung geduldigen Kapitals. Bis diese zurückkehrt, dürfte Vorsicht das Marktbild prägen.

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