Tom Lee verteidigt Bitmines ETH-Strategie nach Buchverlusten in Höhe von 6,6 Milliarden US-Dollar
Tom Lee verteidigte den nicht realisierten Ethereum-Verlust des Unternehmens in Höhe von 6,6 Milliarden US-Dollar und verwies auf die rekordhohe Netzwerk-Nutzenfunktion, obwohl er 4,28 Millionen ETH mit Verlust hielt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Bitmine steht vor einem Buchverlust von 6,6 Milliarden Dollar bei einem Bestand von 4,28 Millionen ETH.
Tom Lee bezeichnet den massiven nicht realisierten Verlust als ein strategisches "Merkmal".
Das Unternehmen erwarb während des jüngsten Markteinbruchs zusätzliche 41.788 ETH.
Bitmine kontrolliert nun 3,55 % des gesamten im Umlauf befindlichen Ethereum-Angebots.
Bitmine steht erneut in den Schlagzeilen, nachdem Berichte über einen erheblichen unrealisieren Verlust bei den Ethereum-Beständen des Unternehmens aufkamen. Da der ETH-Kurs weiter auf niedrigem Niveau verharrt, weist Bitmine derzeit einen Buchverlust von fast 6,6 Mrd. US-Dollar aus. Das sorgte für Kritik in sozialen Netzwerken. Einige Trader behaupteten, Bitmine werde seine ETH später verkaufen und damit zusätzlichen Abwärtsdruck auf den Preis ausüben.
Als Reaktion verteidigte Tom Lee die Strategie des Unternehmens. Viele Kritiker würden den Kern dessen verfehlen, was eine Ethereum-Treasury leisten solle. Bitmine sei darauf ausgelegt, die Kursentwicklung von ETH nachzuvollziehen und langfristig besser abzuschneiden. In fallenden Märkten seien Verluste normal. Lee bezeichnete dies als „ein Feature, kein Bug“.
„Unrealisierte Verluste sind normal“, sagt Lee
Tom Lee erklärte, Bitmine funktioniere ähnlich wie ein Indexfonds. Das Unternehmen begleite ETH durch verschiedene Marktzyklen. Fallen die Kryptopreise, folgt auch Ethereum – mit entsprechenden unrealisieren Verlusten in der Bilanz. Das bedeute jedoch nicht, dass die Strategie gescheitert sei. Lee zog den Vergleich zu Index-ETFs am Aktienmarkt: Wenn der S&P 500 fällt, verzeichnen auch ETFs Verluste, ohne dass Investoren sie als „defekt“ bezeichnen. Dieselbe Logik müsse auch für eine ETH-Treasury gelten.
Bitmine versuche laut Lee nicht, den Markt zu timen. Ziel sei es, ETH zu halten und den Wert über lange Zeiträume zu steigern. Kurzfristige Verluste seien daher einkalkuliert. Zudem ist Lee überzeugt, dass Ethereum künftig eine zentrale Rolle im Finanzsystem spielen wird.
Kritik von Tradern
Die Aussagen folgten auf Vorwürfe eines Traders, Bitmine sei lediglich „Exit-Liquidität“ für frühe ETH-Investoren. Seiner Ansicht nach würden die ETH-Bestände von Bitmine später verkauft und damit künftige Kursgewinne begrenzen. Der hohe Verlust sei ein Beleg für die Schwäche der Strategie. Diese Sichtweise verbreitete sich schnell online. Viele Kommentatoren verwiesen auf die Zahl von 6,6 Mrd. US-Dollar und sprachen von schlechtem Timing. Andere stellten infrage, warum Bitmine weiter kaufte, als die Preise hoch waren.
Unterstützer von Tom Lee widersprachen. Der Verlust existiere nur auf dem Papier und werde erst realisiert, wenn das Unternehmen verkaufe. Genau so funktionierten langfristige Strategien: Man kaufe in unterschiedlichen Marktphasen und warte, bis sich komplette Zyklen entfalten.
Marktlage erhöht den Druck
Der breite Kryptomarkt bleibt angeschlagen, was Treasury-Strategien auf dem Papier schlechter aussehen lässt. Bitmine hält fast vier Millionen ETH und ist damit besonders anfällig für Kursschwankungen. Einige Investoren erinnerten zudem an frühere, optimistische ETH-Prognosen von Lee, die sich nicht erfüllt hatten. Das befeuerte die Debatte weiter. Kritiker nutzten dies, um seine Zuversicht erneut infrage zu stellen. Lee blieb jedoch standhaft. Abschwünge seien immer ein Test der Überzeugung. Er ist überzeugt, dass sich ETH erholen und langfristig steigen wird. Die heutigen Verluste würden in Zukunft gering erscheinen, wenn die Adoption weiter voranschreite.
Was das für ETH und Treasury-Modelle bedeutet
Der Fall zeigt die Risiken von Krypto-Treasury-Modellen. In bullischen Phasen steigen sie schnell, in bärischen Märkten fallen sie jedoch ebenso deutlich. Der Verlust von Bitmine bedeutet nicht das Ende von ETH, verdeutlicht aber, wie schmerzhaft Marktzyklen sein können. Die Debatte hält an. Einige sehen Bitmine als Beweis für langfristiges Vertrauen in Ethereum, andere als Warnsignal. Wie es weitergeht, hängt vom ETH-Preis und der Geduld der Investoren ab.
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