Südkoreanische Zentralbank erlaubt Krypto-Investitionen aus dem Ausland und plant die Ausgabe von Kryptowährungen im Inland
Der Gouverneur der Bank von Korea gab auf der AFF bekannt, dass Einwohner angesichts der steigenden Nachfrage auf dem südkoreanischen Markt nun auch in ausländische Krypto-Assets investieren können.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Südkoreanern ist es nun gestattet, in im Ausland emittierte virtuelle Vermögenswerte zu investieren.
Die Regulierungsbehörden entwickeln ein Lizenzsystem für die Ausgabe von Token durch institutionelle Anleger im Inland.
Für grenzüberschreitende Transaktionen werden vorrangig auf Won lautende Stablecoins verwendet.
Tokenisierte Bankeinlagen sind das bevorzugte Modell für inländische digitale Zahlungen.
Die südkoreanische Zentralbank geht einen vorsichtigen, aber wichtigen Schritt zur Öffnung ihres Kryptomarkts. Gouverneur Lee Chang-yong erklärte, dass die Behörden nun Einwohnern erlauben, in virtuelle Vermögenswerte zu investieren, die im Ausland ausgegeben werden. Diese Neuigkeit teilte er beim Asian Financial Forum in Hongkong.
据香港电台报道,韩国央行行长李昌镛在香港出席亚洲金融论坛时表示,鉴于市场压力,当局已允许韩国居民投资海外发行的虚拟资产;同时,金融监管部门正考虑设立新的注册制度,以容许韩国国内机构发行虚拟资产。李昌镛称,韩元计价稳定币预计主要用于跨境交易,代币化存款则更可能用于国内支付,但强调稳…
— 吴说区块链 (@wublockchain12) January 27, 2026
Gleichzeitig prüfen die Regulierungsbehörden ein neues Registrierungssystem. Dieses könnte es inländischen Institutionen ermöglichen, eigene virtuelle Vermögenswerte auszugeben. Der Schritt spiegelt steigenden Marktdruck und wachsende Nachfrage nach regulierten digitalen Finanzprodukten wider, während die Behörden zugleich auf die finanzielle Stabilität achten.
Südkorea öffnet Tür für ausländische Krypto-Assets
Lee erklärte, die Regierung habe sich entschieden, die Beschränkungen zu lockern, weil der Marktdruck stark gestiegen sei. Südkoreaner können nun in Krypto-Assets investieren, die außerhalb des Landes ausgegeben werden. Dies markiert eine Abkehr von früheren strikten Kontrollen.
Doch Südkorea öffnet die Tür nicht ohne Regeln. Finanzaufsichtsbehörden bereiten einen Rahmen vor, der es lokalen Institutionen erlaubt, virtuelle Vermögenswerte unter Aufsicht auszugeben. Dazu wären Registrierung und strenge Kontrolle nötig. Ziel ist es, Innovationen auf regulierten Pfaden zu lenken, statt sie in unregulierte Bereiche zu drängen.
Lee betonte, dass dieser Ansatz zwei Ziele ausbalanciert: Erstens soll Bürgern der Zugang zu globalen digitalen Assets ermöglicht werden. Zweitens soll die lokale Ausgabe durch Lizenzierung und Monitoring unter Kontrolle bleiben.
Stablecoins und tokenisierte Einlagen haben unterschiedliche Funktionen
Die Zentralbank teilte auch ihre Sicht auf die Rolle digitalen Geldes in Korea. Lee sagte, won-denominierte Stablecoins würden voraussichtlich vor allem für grenzüberschreitende Transaktionen genutzt. Sie könnten Unternehmen helfen, Geld schneller und kostengünstiger über Grenzen hinweg zu bewegen. Für inländische Zahlungen könnten tokenisierte Bankeinlagen eine größere Rolle spielen.
Südkorea verfügt bereits über eines der weltweit fortschrittlichsten Zahlungssysteme. Daher biete ein Retail-CBDC wenig Vorteile für den täglichen Gebrauch. Stattdessen führt die Zentralbank Pilotprojekte für tokenisierte Einlagen und Wholesale-CBDCs durch. Diese Systeme sollen die bestehende zweistufige Bankenstruktur erhalten und gleichzeitig digitale Features hinzufügen. Fokus liegt auf Effizienz und Sicherheit, nicht auf radikaler Veränderung.
Warnungen vor Kapitalabfluss und Regulierung
Trotz dieser Schritte warnte Lee, dass Stablecoins weiterhin stark umstritten seien. Won-basierte Stablecoins könnten genutzt werden, um Kapitalverkehrskontrollen zu umgehen. Das Risiko steige, wenn sie mit Dollar-Stablecoins interagieren.
Lee erklärte, dass Dollar-Stablecoins bereits weit verbreitet und leichter zu transferieren seien als tatsächliche US-Dollar. Bei Wechselkursverschiebungen und steigender Marktsorge könnte Geld schnell in Dollar-Stablecoins fließen, was plötzliche und große Kapitalabflüsse aus Korea auslösen könnte.
Er äußerte zudem Bedenken gegenüber der Ausgabe von Stablecoins durch Nicht-Banken. Das erschwere Regulierung und erhöhe systemische Risiken. Daher sei strengere Aufsicht im digitalen Finanzwesen nötig, nicht weniger.
Südkoreas regulatorischer Fahrplan
Lee sprach sich gegen eine zu starke Lockerung der Finanzregeln aus. Lockerungen könnten kurzfristig Wachstum fördern, langfristig aber Risiken schaffen. Er verwies auf Lehren aus der Finanzkrise 2008 – als Warnung, was passiert, wenn Standards zu stark gesenkt werden.
Südkorea geht nun Schritt für Schritt vor: Auslandsinvestitionen in Krypto werden erlaubt, lokale Ausgaben unter Kontrolle geprüft und Stablecoins genau beobachtet. Dieser Ansatz zeigt Südkoreas Strategie: Innovation fördern, zugleich Währungssystem und Kapitalverkehr schützen. Mit wachsender digitaler Finanzlandschaft in Asien will Korea voranschreiten, ohne Stabilität zu verlieren.
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