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Südkorea will Bitcoin-Spot-ETFs im Rahmen des Wachstumsplans 2026 genehmigen

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Das südkoreanische Finanzministerium stellte am 9. Januar einen Wachstumsplan für 2026 vor, der die Zulassung von Bitcoin-ETFs und die Digitalisierung von 25 % der nationalen Gelder bis 2030 vorsieht.

Südkorea will Bitcoin-Spot-ETFs im Rahmen des Wachstumsplans 2026 genehmigen

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Südkorea wird Bitcoin-Spot-ETFs im Rahmen der Strategie 2026 genehmigen.

  • Emittenten von Stablecoins müssen 100%ige Reserven vorhalten und über eine Lizenz der FSC verfügen.

  • Die Regierung strebt an, bis 2030 25 % der Staatskassengelder zu digitalisieren.

  • Nach dem Wahlsieg von Präsident Lee Jae-myung im Jahr 2025 sind regulatorische Änderungen zu erwarten.

Südkorea bereitet sich darauf vor, einen großen Schritt in die Krypto-Welt zu machen. Die Regierung hat angekündigt, noch in diesem Jahr Bitcoin-Spot-ETFs genehmigen zu wollen. Dies ist Teil der neuen Wirtschafts- und Wachstumsstrategie bis 2026. Zuerst berichtete News1 darüber, später wurde die Information von Wu Blockchain auf X geteilt.

Dieser Schritt würde es koreanischen Anlegern ermöglichen, Bitcoin über reguläre Börsen zu kaufen, ähnlich wie Aktien. Bislang war dies in Südkorea nicht erlaubt, da digitale Vermögenswerte nicht als offizielle ETF-Assets galten. Das soll sich nun ändern.

Bitcoin-Spot-ETFs kommen nach Südkorea

Am 9. Januar veröffentlichte die südkoreanische Regierung ihre Wirtschafts- und Wachstumsstrategie 2026. In dem Bericht planen die Behörden die Einführung von Spot-ETFs für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin. Die Finanzdienstleistungskommission wird den Prozess anführen. Sie will die Regeln im Rahmen des Kapitalmarktgesetzes überprüfen und den Markt auf Krypto-ETFs vorbereiten. Auch die Korea Exchange erklärte, ihre Systeme seien bereit, dieses neue Produkt zu unterstützen.

Die Regierung betonte, sie beobachte genau, wie Bitcoin-ETFs bereits in den USA und in Hongkong gehandelt werden. Da diese Märkte aktiv sind und wachsen, will Südkorea einen ähnlichen Weg einschlagen. Bei einer Genehmigung könnten koreanische Anleger über regulierte Fonds in Bitcoin investieren, statt Krypto-Börsen zu nutzen.

Neue Regeln für Stablecoins

Parallel dazu arbeitet die Regierung an einem neuen Gesetz für Stablecoins. Dieses soll Teil der zweiten Phase der Regulierung digitaler Vermögenswerte sein. Der neue Rahmen umfasst:

Lizenzvorschriften für Stablecoin-Emittenten

Eine 100%ige Reservepflicht

Klare Rücktauschrechte für Nutzer

Regeln für grenzüberschreitende Transfers

Das bedeutet, dass Stablecoins vollständig durch reale Vermögenswerte wie Bankeinlagen oder Staatsanleihen gedeckt sein müssen. Nutzer sollen zudem ein gesetzlich verankertes Recht haben, ihre Stablecoins in echtes Geld umzutauschen. Ziel ist es, Stablecoins sicherer und verlässlicher zu machen.

Digitalisierung staatlicher Gelder bis 2030

Südkorea plant darüber hinaus ein noch größeres Vorhaben. Bis 2030 sollen rund 25 % der staatlichen Haushaltsmittel in digitales Geld umgewandelt werden. Dabei handelt es sich um sogenannte „Deposit Tokens“. In der Praxis sollen sie für staatliche Zahlungen und Abrechnungen eingesetzt werden.

Um dies zu ermöglichen, plant die Regierung Änderungen an mehreren Gesetzen, darunter das Gesetz über die Bank of Korea und das Gesetz zur Verwaltung der Staatskasse. Zudem sollen digitale Wallets für öffentliche Zahlungen eingeführt werden. Dadurch könnten staatliche Stellen und Unternehmen blockchainbasierte Zahlungsmittel im Tagesgeschäft nutzen.

Warum das wichtig ist

Südkorea zählt bereits heute zu den Ländern mit der höchsten Krypto-Adoption weltweit. Laut früheren Berichten handeln mehr als 10 % der Bevölkerung aktiv mit Kryptowährungen. Mit der Genehmigung von Bitcoin-ETFs und dem Aufbau eines Stablecoin-Regulierungsrahmens verfolgt das Land mehrere Ziele:

Mehr internationale Investoren anziehen

Lokales Kapital im Land halten

Die Fintech-Branche stärken

Eine führende Rolle im Bereich digitaler Finanzdienstleistungen in Asien übernehmen

Der Schritt folgt zudem einem globalen Trend. Die USA genehmigten Bitcoin-ETFs im Jahr 2024, Hongkong folgte 2025. Nun ist Südkorea bereit, sich anzuschließen.

Wie es weitergeht

Die Gesetzesentwürfe durchlaufen nun das parlamentarische Verfahren. Bei einer Genehmigung könnten Bitcoin-Spot-ETFs noch vor Ende 2026 an den Start gehen. Für Krypto-Anleger in Südkorea würde sich damit ein Zugang zu sichereren und vertrauenswürdigeren Anlagemöglichkeiten in Bitcoin eröffnen. Für den globalen Kryptomarkt ist dies ein weiteres starkes Signal, dass digitale Vermögenswerte zunehmend Teil der etablierten Finanzwelt werden.

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Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
吴说区块链
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