Südkorea verabschiedet STO-Rahmenwerk mit aktualisiertem Kapitalmarktgesetz
Die koreanische Nationalversammlung verabschiedete am 15. Januar Änderungen des Gesetzes über elektronische Wertpapiere, wodurch STOs und Bruchteilseigentum legalisiert wurden.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Gesetzliche Änderungen integrieren die Blockchain-Technologie offiziell in elektronische Wertpapiere.
Qualifizierte Unternehmen können nun direkt Security-Token ausgeben.
Ein neues Kontoverwaltungssystem überwacht verteilte Ledger-Register.
Das Gesetz tritt für Wertpapiere aus Anlageverträgen sofort in Kraft.
Südkorea macht einen großen Schritt in Richtung digitale Finanzwirtschaft. Am 15. Januar verabschiedete die Nationalversammlung des Landes wichtige Änderungen des Capital Markets Act und des Electronic Securities Act. Mit diesen Änderungen werden Security Token Offerings (STOs) offiziell in das Rechtssystem integriert.
Einfach gesagt bedeutet das: Blockchain-basierte Wertpapiere sind in Südkorea nun vollständig legal und reguliert. Unternehmen, die bestimmte Vorgaben erfüllen, können digitale Wertpapiere direkt auf der Blockchain ausgeben. Die Meldung wurde zunächst von der Yonhap News Agency veröffentlicht und anschließend von Wu Blockchain geteilt. Mit diesem Schritt gehört Südkorea zu den fortschrittlichsten Ländern Asiens im Bereich tokenisierter Finanzprodukte.
Was sind Security Token Offerings?
Security Token Offerings sind eine neue Möglichkeit, digitale Versionen von realen Vermögenswerten über die Blockchain auszugeben. Diese Token können unter anderem folgende Assets repräsentieren: Immobilien, Unternehmensanteile, Anleihen und Investmentfonds. Anstatt Papierdokumente oder langsame Banksysteme zu nutzen, wandeln Unternehmen diese Vermögenswerte in digitale Token um, die auf der Blockchain existieren. Investoren können kleine Anteile an teuren Assets erwerben. Experten sprechen dabei von „fractional ownership“. Dies macht Investitionen einfacher, schneller und für Privatanleger zugänglicher.
Was hat sich im Gesetz geändert?
Die neuen Gesetzesänderungen machen blockchain-basierte Wertpapiere vollständig legal im südkoreanischen Finanzsystem. Die neuen Regeln ermöglichen:
- Digitale Wertpapiere sind nun offiziell gesetzlich anerkannt
- Qualifizierte Unternehmen können Security Tokens direkt ausgeben
- Ein neues System zur Verwaltung von Emittentenkonten wurde geschaffen
- Blockchain ist nun Teil des nationalen Finanzrahmens
Bisher wurden STOs nur in Pilotprogrammen und unter speziellen Richtlinien getestet. Nun sind sie Teil des Hauptfinanzrechts. Dies beseitigt viele Unsicherheiten für Unternehmen und Investoren.
Jahre der Vorbereitung zahlen sich aus
Südkorea bereitet sich seit über drei Jahren auf diesen Moment vor. Seit 2023 arbeitet die Financial Services Commission (FSC) an den STO-Regeln, testet Systeme und baut die rechtliche Struktur auf. Banken, Broker und Tech-Firmen führten bereits Testprojekte mit tokenisierten Anleihen und Immobilien durch. Erste Pilotprojekte zeigten:
- 20–30 % schnellere Abwicklungszeiten
- Geringere Betriebskosten
- Besseren Zugang für Kleinanleger
Mit dem Gesetz können diese Projekte nun auf den gesamten Markt ausgeweitet werden.
Warum das für die Wirtschaft wichtig ist
Dieses neue System könnte die Art und Weise verändern, wie Menschen in Südkorea investieren. STOs teilen teure Assets in kleine Anteile, sodass mehr Menschen mit weniger Kapital investieren können. Die Token ermöglichen schnelleren und transparenteren Handel, während Transaktionen nahezu sofort abgewickelt werden. Südkorea wird dadurch für globale Investoren attraktiver, die moderne digitale Märkte suchen. Experten gehen davon aus, dass Südkorea zu einem führenden Zentrum für Asset-Tokenisierung in Asien werden könnte – vor Ländern wie Japan und Singapur.
Wie geht es weiter?
Mit der Verabschiedung des Gesetzes werden Finanzfirmen echte STO-Plattformen starten. Ab 2026 ist mit tokenisierten Immobilien, Anleihen und Fonds auf dem Markt zu rechnen. Herausforderungen wie Cybersicherheit, Anlegerschutz und Marktaufklärung bleiben bestehen. Doch die rechtliche Grundlage ist nun stark. Südkorea sendet eine klare Botschaft: Digitale Finanzen sind nicht mehr die Zukunft – sie sind die Gegenwart.
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