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Südkorea strebt bis zum Jahresende Pro-BTC-Gesetze an

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Südkorea erkennt Bitcoin als wichtiges Anlageinstrument an und strebt bis zum Jahresende Pro-BTC-Gesetze an, um die Akzeptanz auf dem asiatischen Kryptomarkt zu fördern.

Südkorea strebt bis zum Jahresende Pro-BTC-Gesetze an

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die südkoreanische Regierung erkennt Bitcoin offiziell als wichtiges Anlageinstrument an.

  • Präsident Lee Jae-myung treibt seit Juni 2025 einen pro-kryptopolitischen Kurswechsel voran.

  • Pro-BTC-Gesetze werden vor dem 31. Dezember 2025 erwartet, mit beschleunigtem Gesetzgebungsprozess.

  • Lokale Börsen wie Upbit und Bithumb melden einen Anstieg des Handelsvolumens um 25 %.

In Südkorea wird Bitcoin nun offiziell als eines der bedeutenden Anlageinstrumente anerkannt. Dies ist Teil der pro-krypto­freundlichen Initiative von Präsident Lee Jae-myung, der seit seinem Amtsantritt im Juni 2025 zunehmend an Einfluss gewinnt. Erst eine Woche zuvor hatte die Regierung das Verbot für Krypto-Unternehmen aufgehoben, die den Status als Venture-Business anstreben. Dieser Status verschafft Steuerbefreiungen und Zugang zu staatlicher Finanzhilfe.

Gesetze erwartet vor Jahresende 2025

Nach Angaben der Regierung soll bis spätestens 31. Dezember 2025 ein pro-Bitcoin-Gesetz verabschiedet werden. Der Zeitplan gilt als ambitioniert, aber nicht unmöglich. Mit rund 98 Tagen bis Jahresende könnten die Abgeordneten vorbereitete Gesetzesentwürfe aufgreifen oder Sondersitzungen einberufen, um die Regelungen noch rechtzeitig zu verabschieden. Erwartet wird, dass das neue Gesetz klare Vorgaben zu Verwahrung, Handel, Besteuerung und Anlegerschutz enthalten wird.

Reaktionen und steigende Adoption

Die Ankündigung belebte sofort den Markt im Inland. Das Handelsvolumen an Krypto-Börsen wie Upbit und Bithumb stieg in der vergangenen Woche um mehr als ein Viertel. Auch der Bitcoin-Preis erholte sich und legte um rund 15 Prozent zu – auf etwa 68.000 US-Dollar am 24. September 2025. Laut Analysten könnten die pro-BTC-Gesetze noch vor Jahresende in Kraft treten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin in Richtung der Marke von 80.000 US-Dollar testet. Auch der sogenannte Kimchi Premium – also die Tendenz, dass BTC in Südkorea höher gehandelt wird als in anderen Regionen – könnte mit steigender Inlandsnachfrage erneut auftreten.

Integration in den Finanzmarkt

Südkorea verleiht Bitcoin innerhalb der traditionellen Finanzwelt neue Glaubwürdigkeit, indem es ihn in die gleiche Anlagekategorie wie Aktien und Anleihen einordnet. Damit wird der Weg frei für:

  • Regulierte Bitcoin-ETFs unter Aufsicht der Financial Services Commission
  • Steuererleichterungen bei bestimmten BTC-bezogenen Aktivitäten
  • Transparentere Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren

Dieser Schritt erinnert an Japans Entscheidung im Jahr 2017, Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel zu legalisieren. Doch Südkorea geht darüber hinaus, indem es Bitcoin langfristig nicht als Zahlungsmittel, sondern als Finanzanlage einordnet.

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