Südkorea legt Kapitalanforderung von 3,5 Millionen US-Dollar für Stablecoin-Emittenten fest
Die Demokratische Partei Südkoreas hat das Gesetz über digitale Vermögenswerte verabschiedet, das ein Mindestkapital von 5 Milliarden Won für alle lokalen Emittenten von Stablecoins vorschreibt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Emittenten von Stablecoins müssen über ein gesetzliches Kapital von 5 Milliarden Won verfügen.
Ein neuer Rat für virtuelle Vermögenswerte wird sich mit Hackerangriffen und Systemkrisen befassen.
Der Gesetzentwurf gleicht die Regulierung von Stablecoins an die bestehenden Gesetze für elektronisches Geld an.
Die Umsetzung zielt darauf ab, die Abhängigkeit von an den US-Dollar gekoppelten Token bis Anfang 2027 zu verringern.
Südkorea kommt neuen klaren Regeln für digitale Vermögenswerte näher. Die regierende Demokratische Partei hat einen neuen Gesetzentwurf namens „Digital Asset Basic Law“ finalisiert. Die Partei plant, diesen noch vor dem Lunar New Year-Feiertag einzureichen. Das Gesetz konzentriert sich auf Stablecoins und Marktsicherheit. Eine Regel sticht besonders hervor: Stablecoin-Emittenten müssen über ein Kapital von mindestens 5 Milliarden Won verfügen. Das entspricht etwa 3,5 Millionen US-Dollar. Gesetzgeber betonen, dass dies die Zuverlässigkeit der Emittenten erhöhen und die Nutzer schützen soll.
Neue Kapitalregel für Stablecoin-Emittenten
Dem Entwurf zufolge muss jedes Unternehmen, das Stablecoins ausgibt, diese Kapitalanforderung erfüllen. Das Niveau entspricht den Regeln, die derzeit für E-Geld-Firmen in Südkorea gelten. Gesetzgeber erklären, Stablecoins funktionierten wie digitales Bargeld. Deshalb seien ähnliche Sicherheitsvorkehrungen notwendig. Ziel ist es, schwache Unternehmen daran zu hindern, Token ohne ausreichende finanzielle Absicherung auszugeben.
According to Daily Economic News, South Korea's Democratic Party has finalized the virtual asset market bill as the "Digital Asset Basic Law," planning to submit it for deliberation before the Lunar New Year holiday. Stablecoin issuers must have minimum statutory capital of at…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) January 28, 2026
Diese Regel soll auch plötzliche Ausfälle verhindern. Fällt ein Emittent aus, könnten Nutzer Geld verlieren. Mit höherem Kapital sollten Unternehmen Verluste besser abfedern und Risiken kontrollieren können. Die Regierung hofft, dass nur ernsthafte und gut finanzierte Akteure in den Markt eintreten.
Virtueller Asset-Ausschuss soll Krisen managen
Der Gesetzentwurf sieht außerdem die Einrichtung eines neuen Gremiums namens „Virtual Asset Committee“ vor. Vorsitzender wird der Leiter der Financial Services Commission sein. Weitere Mitglieder sind der stellvertretende Gouverneur der Bank of Korea und ein Vize-Minister des Wirtschafts- und Finanzministeriums.
Dieses Team soll in Krisensituationen schnell reagieren. Es soll auf Hacks, Systemausfälle und starke Markterschütterungen reagieren. Bisher arbeiteten die Behörden langsam und getrennt. Die Regierung will nun ein gemeinsames Team einsetzen. Beamte erklären, dies werde helfen, Schäden auf den Kryptomärkten zu begrenzen.
Stablecoins, CBDCs und Kontrollrisiken
Die Bank of Korea äußert weiterhin Bedenken. Gouverneur Lee Chang-yong warnte, dass Stablecoins Geldströme über Grenzen hinweg zu einfach machen könnten. Dies könnte die Kapitalverkehrskontrollen schwächen. Das Risiko steigt, wenn Won-basierte Stablecoins mit US-Dollar-Stablecoins verbunden werden. In diesem Fall könnte in Stresszeiten schnell Geld aus dem Land fließen.
Deshalb lockert das neue Gesetz die Kontrolle nicht vollständig. Es behält ein Registrierungs- und Genehmigungssystem bei. Risikoreiche Bereiche benötigen direkte Autorisierung, weniger risikobehaftete nur Registrierung. So entsteht ein Zwei-Stufen-System. Die Regierung erklärt, dies ermögliche Innovation, schütze aber gleichzeitig die Nutzer.
Bedeutung für Südkoreas Kryptomarkt
Der Gesetzentwurf zeigt, dass Südkorea Ordnung statt Chaos im Kryptobereich will. Stablecoins werden nicht verboten. Stattdessen gibt es klare Regeln. Die Kapitalanforderung könnte kleine oder schwache Projekte verdrängen. Gleichzeitig könnten größere Unternehmen und Banken angezogen werden.
Das Gesetz unterstützt zudem langfristige Planung. Behörden wollen, dass digitale Vermögenswerte unter Aufsicht wachsen. Sie wollen Crashs wie in den vergangenen Jahren vermeiden. Für Nutzer könnte dies sicherere Stablecoins bedeuten. Für Unternehmen bedeutet es höhere Markteintrittskosten.
Wird das „Digital Asset Basic Law“ verabschiedet, markiert es eine neue Phase in Südkoreas Kryptopolitik. Das Land bewegt sich von lockerer Richtliniengebung zu klarer Struktur. Stablecoins stehen vor höheren Hürden, erhalten aber auch rechtlichen Status. Dieses Gleichgewicht könnte prägen, wie die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens künftig digitales Geld handhabt.
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