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Südkorea: Partei plant Abschaffung des Krypto-Steuerplans

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Die regierende PPP Südkoreas schlägt vor, die 22% Krypto-Steuer abzuschaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Marktes zu steigern und Kapitalabfluss zu verhindern.

Südkorea: Partei plant Abschaffung des Krypto-Steuerplans

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die PPP führt einen Änderungsantrag zum Einkommensteuergesetz ein, um die 22%-Abgabe auf Krypto-Gewinne über 2,5 Millionen Won abzuschaffen.

  • Die Partei argumentiert, dass die Steuer im Vergleich zu inländischen Aktien unfair ist, die 2024 eine breitere Steuer auf Finanzinvestitionen abgeschafft haben.

  • Befürworter führen Risiken der "doppelten Besteuerung" und Durchsetzungsprobleme bei der Verfolgung der Anschaffungskosten auf ausländischen Handelsplattformen an.

  • Der Nationale Steuerdienst (NTS) entwickelt weiterhin ein KI-gestütztes Verfolgungssystem, trotz des politischen Drucks zur Abschaffung.

Die People Power Party (PPP) Südkoreas nimmt eine klare Haltung zu Krypto-Steuern ein. Die Partei hat nun offiziell einen Plan verabschiedet, um die vorgeschlagene Krypto-Einkommensteuer des Landes abzuschaffen. Die Steuer, die bereits verschoben wurde, sollte einen Satz von 22 % auf Krypto-Gewinne anwenden. Sie sollte 2027 in Kraft treten. Doch die PPP möchte sie nun vollständig entfernen, anstatt sie erneut zu verschieben.

Die Mitglieder der Partei sagen, dass das aktuelle System nicht bereit ist. Sie glauben, dass dem Land die Werkzeuge und das Verständnis fehlen, um Krypto-Assets richtig zu besteuern. Daher argumentieren sie, dass eine Vorverlagerung der Steuer mehr Schaden als Nutzen bringen könnte.

Bedenken hinsichtlich Fairness und junger Investoren

Die PPP äußert auch Bedenken hinsichtlich der Fairness. Sie weisen darauf hin, dass Südkorea kürzlich eine Steuer auf Finanzinvestitionen wie Aktien abgeschafft hat. Eine Besteuerung nur auf Krypto könnte ein ungleiches System schaffen. Einfach ausgedrückt würde es Krypto-Investoren anders behandeln als Aktieninvestoren.

Die Partei hob auch die Auswirkungen auf junge Menschen hervor. Viele junge Investoren in Südkorea nutzen Krypto als Mittel zum Vermögensaufbau. Gesetzgeber warnen, dass eine frühzeitige Besteuerung diesen Prozess verlangsamen könnte. Dies könnte die Teilnahme entmutigen und das finanzielle Wachstum für jüngere Nutzer einschränken. Aus diesem Grund sagt die PPP, dass der Fokus darauf liegen sollte, Investoren zu unterstützen, nicht zusätzlichen Druck auszuüben.

Angst vor Kapitalabfluss ins Ausland

Ein weiteres großes Anliegen ist der Kapitalabfluss. Die PPP glaubt, dass strenge Krypto-Steuern Investoren dazu drängen könnten, ihre Gelder auf ausländische Handelsplattformen zu verlagern. Berichte deuten darauf hin, dass bereits Milliarden von Dollar aus dem Land abgezogen wurden, um bessere Bedingungen zu finden. Einige Schätzungen belaufen sich auf bis zu 110 Milliarden USD.

Wenn die Regierung die Steuer einführt, könnte sich dieser Trend noch verstärken. Investoren könnten Plattformen außerhalb Südkoreas wählen, um höhere Kosten zu vermeiden. Infolgedessen könnten lokale Handelsplattformen an Aktivität verlieren. Dies würde den heimischen Krypto-Markt im Laufe der Zeit schwächen. Aus Sicht der Partei könnte die Abschaffung der Steuer dazu beitragen, Kapital im Land zu halten.

Gesetzesentwurf steht vor ungewisser Zukunft

Selbst mit starker Unterstützung der PPP ist der Vorschlag noch nicht final. Die regierende Demokratische Partei hält weiterhin die Mehrheit in der Nationalversammlung. Derzeit überprüfen sie nur den Plan. Es gibt noch keine endgültige Entscheidung oder Abstimmung.

Das bedeutet, dass die Zukunft des Gesetzesentwurfs ungewiss bleibt. Er benötigt die Genehmigung der Gesetzgeber, bevor er Gesetz wird. Dennoch wächst der Druck. Das Thema hat landesweit Debatten ausgelöst, insbesondere unter Krypto-Nutzern.

Was bedeutet das für den Krypto-Markt in Südkorea?

Wenn die Steuer abgeschafft wird, könnte dies das Vertrauen in den lokalen Markt stärken. Mehr Investoren könnten in Südkorea bleiben, anstatt Gelder ins Ausland zu verlagern. Es könnte auch neue Nutzer anziehen, die sich über zukünftige Steuern Sorgen gemacht haben.

Wenn der Gesetzesentwurf jedoch scheitert, wird die Debatte voraussichtlich weitergehen. Krypto-Regulierung bleibt ein zentrales Thema im Finanzsystem Südkoreas. Für den Moment ist eines klar: Das Land entscheidet weiterhin, wie es Innovation und Regulierung in Einklang bringen kann. Darüber hinaus vermittelt es den Eindruck von „wir werden es später herausfinden“. Aber mit Milliarden von Dollar auf dem Spiel.

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