Steht eine neue Altseason bevor, während Bitcoin schwächelt?

    Von

    Triparna Baishnab

    Triparna Baishnab

    Altcoins zeigen Widerstandsfähigkeit, während Bitcoin unter 110.000 US-Dollar fällt. Mit Ethereum-ETF-Zuflüssen und stabilen Preisen für Altcoins.

    Steht eine neue Altseason bevor, während Bitcoin schwächelt?

    Kurzzusammenfassung

    Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

    • Altcoins halten ihre Form, selbst wenn Bitcoin fällt, was auf eine mögliche Rotation hindeutet.

    • Zuflüsse in Ethereum-ETFs verstärken das anhaltende institutionelle Interesse an Altcoins.

    • Technische und historische Indikatoren deuten auf eine frühe Bildung der Altseason hin.

    • Volatilität und regulatorische Veränderungen bleiben die Hauptrisikofaktoren.

    Da Bitcoin unter die Marke von 110.000 USD fällt, richten Trader ihren Blick zunehmend auf Altcoins – in der Hoffnung, dass diese wieder an Fahrt aufnehmen und möglicherweise eine Altseason einleiten. Zu den führenden Coins gehören derzeit Solana (nahe 200 USD), Chainlink (25 USD), Cronos, Ondo (0,90 USD) und VeChain (nahe 0,025 USD). Parallel zieht Ethereum starkes ETF-Kapital an, was darauf hindeutet, dass sich Kapitalflüsse zunehmend von Bitcoin abwenden.

    Altcoin-Dominanz entfernt sich von historischen Marken

    Die wachsende Präsenz von Altcoins, insbesondere solcher außerhalb der Top 10, gilt als vielversprechender Indikator für die Marktstimmung. Ihr Marktanteil befindet sich in einer Erholungsphase, wie Charts zeigen, und erinnert an die grünen Kerzenstrukturen, die den Altseasons 2017 und 2021 vorausgingen. Damals erreichten kleinere Altcoins einen Marktanteil von 15 bis 20 Prozent, bevor sie durchstarteten. Der aktuelle Anstieg von unter 10 Prozent deutet auf eine ähnliche Frühphase hin – insbesondere, da die Bitcoin-Dominanz unter die wichtige Schwelle von 58 Prozent gefallen ist.

    Frühere Altseasons setzten jeweils dann ein, wenn Investoren ihre Allokationen von Bitcoin in weniger bekannte Altcoins verschoben – so dokumentiert in einer Studie des National Bureau of Economic Research. Dieses Muster scheint sich erneut abzuzeichnen. Hinzu kommt: Jüngste Zuflüsse in Ethereum-ETFs waren zehnmal höher als jene in Bitcoin. Insgesamt gingen bislang 26 Prozent aller Krypto-ETF-Investitionen in Ethereum, gegenüber 11 Prozent in Bitcoin. Das unterstreicht die These einer strategischen Kapitalrotation hin zu Altcoins.

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    Technische Indikatoren in den Charts zur Altcoin-Dominanz – wie aufwärtsgerichtete Kanäle und Fibonacci-Niveaus – signalisieren ein mögliches Ausbruchsszenario, falls der Trend nicht an der Marke von 710 Prozent stoppt. Gleichzeitig sorgen makroökonomische Faktoren wie die in Aussicht stehenden Zinssenkungen der US-Notenbank für zusätzliche Liquidität an den Kryptomärkten – ein Umfeld, in dem spekulatives Wachstum entstehen kann.

    Risiken, die es zu beachten gilt

    Altcoins außerhalb der Top-Tier-Projekte bleiben hochvolatil und anfällig für starke Kursschwankungen. Pump-and-Dump-Szenarien sowie regulatorische Unsicherheit sind weitere ernsthafte Gegenwinde – insbesondere, wenn Bitcoin eine Trendwende einleitet oder die allgemeine Marktstabilität zurückkehrt. In solchen Zyklen fokussieren sich erfahrene Trader in der Regel für Zeiträume von drei bis sechs Monaten auf Altcoins, um die volle Altseason auszunutzen.

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