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Simon Gerovich sagt, dass die Bitcoin-Einführung mutige Managementteams erfordert

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Metaplanet-CEO Simon Gerovich kritisierte die Trägheit der Unternehmen und erklärte, dass viele Vorstände Bitcoin ignorieren, anstatt über dessen Treasury-Potenzial zu diskutieren.

Simon Gerovich sagt, dass die Bitcoin-Einführung mutige Managementteams erfordert

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Simon Gerovich merkte an, dass die meisten Unternehmen Bitcoin nie auf Managementebene diskutieren.

  • Metaplanet hält derzeit 35.102 BTC nach aggressiven Käufen in den Jahren 2025 und 2026.

  • Das Unternehmen strebt bis 2027 einen Bestand von 210.000 BTC an, um 1 % des Gesamtangebots zu besitzen.

  • Gerovich betonte, dass eine mutige Führung jahrelange Marktmissverständnisse aushalten müsse.

CEO von Metaplanet Simon Gerovich teilt eine Wahrheit über die Bitcoin-Adoption in Unternehmen.
Er sagte: „Die Kluft zwischen Unternehmen, die Bitcoin halten, und denen, die es nicht tun, hat nichts mit der Überzeugung vom Asset zu tun.“ Er fügte hinzu, dass Bitcoin in den meisten Firmen schlicht nie thematisiert wird. Es wird nicht in Vorstandsetagen diskutiert, nicht nach Analyse verworfen – sondern ignoriert.

Gerovich sagte, dass die wenigen Managementteams, die Bitcoin tatsächlich ernst nehmen, eine schwierige Grenze überschreiten. Sie akzeptieren, dass die Märkte sie möglicherweise jahrelang missverstehen, während sie einen langfristigen Plan umsetzen. Diese Denkweise sei selten. Deshalb bauen heute weltweit nur eine Handvoll Unternehmen Bitcoin-Treasuries auf. Metaplanet gehört zu diesen wenigen.

Metaplanets mutige Bitcoin-Strategie

Metaplanet ist zum größten börsennotierten Bitcoin-Halter Asiens geworden. Anfang 2026 hielt das Unternehmen rund 35.102 BTC. Damit zählt es zu den größten Unternehmenshaltern weltweit. Ende 2025 sorgte Metaplanet für Schlagzeilen, als es in einem einzigen Kauf mehr als 4.200 BTC im Wert von rund 451 Mio. USD erwarb. Das Unternehmen hat seine Bitcoin-Bestände kontinuierlich und transparent ausgebaut. Selbst in Phasen schwacher Märkte und negativer Marktstimmung.

Simon Gerovich hat das langfristige Ziel des Unternehmens klar formuliert. Metaplanet will bis Ende 2026 rund 100.000 BTC halten. Bis 2027 sollen es sogar bis zu 210.000 BTC werden. Das entspräche fast 1 % des gesamten Bitcoin-Angebots. Das ist kein kurzfristiger Trade, sondern eine unternehmensweite Strategie.

Warum die meisten Unternehmen nicht einmal über Bitcoin sprechen

Simon Gerovich glaubt, dass die größte Hürde nicht Angst, sondern Trägheit ist. Die meisten Unternehmen folgen alten Mustern. Sie konzentrieren sich auf Aktienrückkäufe, Dividenden und klassisches Cash-Management. Bitcoin passt nicht in dieses Denkschema. Also taucht es gar nicht erst in Gesprächen auf.

Für Managementteams kann schon der Vorschlag, sich mit Bitcoin zu befassen, riskant wirken. Aufsichtsräte fürchten Schlagzeilen. Führungskräfte sorgen sich, verantwortlich gemacht zu werden, wenn der Preis fällt. Investoren hinterfragen die Volatilität. Nur wenige Entscheider sind bereit, jahrelange Kritik und Zweifel auszuhalten und dennoch an einer langfristigen Vision festzuhalten. Das ist laut Gerovich die eigentliche Bewährungsprobe.

Auf dem Weg der frühen Pioniere

Metaplanet folgt einem Pfad, der in den USA zuerst von MicroStrategy bekannt gemacht wurde. Als MicroStrategy 2020 begann, Bitcoin zu kaufen, verspotteten viele Investoren diesen Schritt. Heute gilt das Unternehmen als Pionier, und die Aktie hat über die Zeit massive Renditen erzielt.

Gerovich sieht Bitcoin als langfristigen Schutz vor Währungsabwertung und steigender globaler Verschuldung. Zudem betrachtet er Bitcoin als digitales Kapital, das Unternehmensbilanzen über Jahrzehnte stärken kann. Metaplanet hat sogar zusätzliche Erträge durch Bitcoin-bezogene Strategien erzielt, ohne seine Kernbestände zu verkaufen. Das zeigt, dass Bitcoin sowohl Reserve-Asset als auch Finanzinstrument sein kann.

Eine kleine Gruppe führt einen großen Wandel an

Derzeit sind weltweit nur wenige Unternehmen mutig genug, Bitcoin-Treasuries aufzubauen. Doch das könnte sich ändern. Mit klareren Regulierungen und mehr Erfolgsgeschichten könnten immer mehr Führungskräfte beginnen, das Gespräch über Bitcoin zu führen. Dann könnten frühe Akteure wie Metaplanet als Visionäre gelten. Für Simon Gerovich bleibt die Botschaft einfach: Echte Innovation erfordert Mut. Manchmal muss eine Führungskraft bereit sein, zunächst missverstanden zu werden, bevor die Welt ihr Recht gibt.

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