SEC-Vorsitzender Atkins beantwortet Fragen zur Krypto-Aufsicht
Die SEC reagiert auf Kritik, nachdem sie die Maßnahmen gegen Justin Sun eingestellt hat, während die Debatten um den Clarity Act und die Krypto-Regulierung zunehmen.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins wurde zu dem ruhenden Fall um Justin Sun befragt.
Abgeordnete äußerten Bedenken hinsichtlich der mutmaßlichen Investitionen von Sun in Krypto-Unternehmen mit Verbindungen zu Trump.
Atkins lehnte es ab, Einzelheiten des Falls öffentlich zu erörtern, bot aber eine vertrauliche Unterrichtung an.
Die SEC und die CFTC arbeiten gemeinsam an der Präzisierung der Regulierung digitaler Vermögenswerte durch den Clarity Act.
SEC-Vorsitzender Paul Atkins sah sich am 12. Februar 2026 bei einer Anhörung im US-Kongress mit scharfen Fragen konfrontiert. Abgeordnete wollten wissen, warum die Behörde Durchsetzungsmaßnahmen gegen Tron-Gründer Justin Sun vorerst ausgesetzt hat.
Das Thema hat eine politische Dimension bekommen. Justin Sun hat mehr als 75 Mio. USD in Krypto-Projekte investiert, die mit der Trump-Familie in Verbindung stehen. Eines dieser Projekte ist World Liberty Financial. Zudem trat Sun öffentlich gemeinsam mit Eric Trump auf. Diese Verbindungen weckten bei demokratischen Abgeordneten Bedenken.
Sie stellten infrage, ob die Entscheidung der SEC politisch beeinflusst war. Einige Abgeordnete deuteten an, dass finanzielle Verflechtungen zu Interessenkonflikten führen könnten. Sie verlangten klare Antworten darauf, warum das Verfahren pausiert wurde.
Atkins lehnt Stellungnahme zu Details ab
Vorsitzender Atkins äußerte sich nicht zu dem konkreten Fall. Er erklärte, regulatorische Vorgaben hinderten ihn daran, über laufende oder ausgesetzte Durchsetzungsverfahren öffentlich zu sprechen. Er bot jedoch an, den Abgeordneten in einem vertraulichen Rahmen eine nicht öffentliche Unterrichtung zu geben.
Atkins betonte, dass die SEC bei Durchsetzungsentscheidungen rechtliche Verfahren einhalte. Diese Entscheidungen beruhten auf Fakten und Recht, nicht auf politischem Druck. Ob und wann das Verfahren gegen Sun fortgesetzt wird, ließ er offen.
Fokus auf den Clarity Act
Während der Anhörung sprach Atkins auch allgemein über die Krypto-Regulierung. Er sagte, die SEC arbeite eng mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zusammen. Beide Behörden unterstützten Initiativen im Rahmen des vorgeschlagenen Clarity Act.
Der Clarity Act soll digitale Vermögenswerte klar definieren. Er würde digitale Rohstoffe von digitalen Wertpapieren trennen. Dadurch könnte ein Teil der Aufsicht von der SEC auf die CFTC übergehen. Befürworter sehen darin einen Weg, Verwirrung im Kryptomarkt zu reduzieren.
Klare Regeln könnten Unternehmen helfen zu verstehen, welche Behörde für sie zuständig ist. Viele Krypto-Firmen fordern seit Jahren bessere Leitlinien. Kritiker warnen jedoch, dass eine Verlagerung der Aufsicht den Anlegerschutz schwächen könnte.
Ein veränderter Ansatz bei Krypto
Der ausgesetzte Fall gegen Justin Sun steht für einen größeren Wandel der US-Krypto-Politik im Jahr 2026. Die aktuelle Regierung zeigt sich offener für eine Zusammenarbeit mit der Branche. Das ist ein Bruch mit den Vorjahren, in denen Durchsetzungsmaßnahmen deutlich aggressiver waren.
Befürworter argumentieren, ein ausgewogener Ansatz fördere Innovationen in den USA. Kritiker halten dagegen, Regulierungsbehörden müssten unabhängig bleiben und politischen Einfluss vermeiden.
Vorerst bleiben Fragen offen. Der Kongress beobachtet die Entwicklung genau. Die Zukunft der US-Krypto-Regulierung dürfte davon abhängen, wie diese Bedenken ausgeräumt werden.
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