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Schiff Bitcoin-Warnung: BTC verkaufen, da Silber an Wert gewinnt

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Schiffs Bitcoin-Warnung entfacht die Debatte neu, indem er Investoren auffordert, BTC gegen Silber zu tauschen, und einen Bitcoin-Rückgang angesichts steigender Metallpreise prognostiziert.

Schiff Bitcoin-Warnung: BTC verkaufen, da Silber an Wert gewinnt

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Schiff warnt erneut vor Bitcoin und wirbt für Silber.

  • Er prognostiziert einen Kursverfall des Bitcoins und einen Silberpreis von 100 Dollar pro Unze.

  • Edelmetalle steigen aufgrund von Inflation und Dollar-Schwäche.

  • Bitcoin bleibt trotz pessimistischer Prognosen über 95.000 US-Dollar.

Der Ökonom und langjährige Bitcoin-Kritiker Peter Schiff hat Investoren erneut dazu aufgerufen, Bitcoin zu verkaufen und stattdessen in Silber zu investieren. Er behauptet, Bitcoin werde zusammenbrechen, während die Silberpreise auf 100 USD pro Unze steigen könnten. Diese Ansicht teilte Schiff in einem Beitrag vom 19. Januar, der schnell Aufmerksamkeit in der Kryptoszene erregte.

Schiff kritisiert Bitcoin seit über einem Jahrzehnt. Häufig argumentiert er, dass digitale Assets keinen realen Wert hätten. Stattdessen unterstützt er traditionelle sichere Anlageformen wie Gold und Silber. Diese aktuelle Aussage setzt diese langjährige Haltung fort.

Schiff verknüpft Bitcoin-Risiko mit Silberanstieg

Laut Schiff signalisiert die jüngste Kursentwicklung von Silber Probleme für Bitcoin. Er geht davon aus, dass steigende Inflation, ein schwacher Dollar und wirtschaftliche Unsicherheiten Investoren zu physischen Werten treiben werden. Daher könne Silber bald 100 USD pro Unze erreichen.

Viele Marktbeobachter bleiben jedoch skeptisch. Schiff hat in der Vergangenheit ähnliche Vorhersagen gemacht. Seit 2011 sagt er wiederholt den Zusammenbruch von Bitcoin voraus. Dennoch ist Bitcoin trotz starker Schwankungen weiter gewachsen.

Marktdaten erzählen eine andere Geschichte

In den letzten fünf Jahren sind die Silberpreise laut Kitco-Daten um rund 280 % gestiegen. Zwar ist dieses Wachstum bemerkenswert, liegt aber noch weit unter Schiffs Ziel von 100 USD. Im Vergleich dazu hat Bitcoin im gleichen Zeitraum fast 1.200 % zugelegt.

Am 20. Januar 2026 liegt der Silberpreis über 95 USD pro Unze. Gold notiert ebenfalls über 4.700 USD pro Unze. Schiff verweist auf diese Werte als Beleg dafür, dass Investoren das Vertrauen in Fiat-Währungen verlieren.

Unterdessen handelt Bitcoin weiterhin über 95.000 USD. Trotz anhaltender Volatilität zeigt es keine Anzeichen des von Schiff prognostizierten Zusammenbruchs. Dieser Kontrast unterstreicht die Kluft zwischen Anhängern digitaler Assets und Fans physischer Rohstoffe.

Digitale vs. physische sichere Häfen

Schiffs Bitcoin-Warnung spiegelt einen breiteren Wandel in der Wahrnehmung sicherer Häfen wider. Einige bevorzugen Bitcoin aufgrund des begrenzten Angebots und des globalen Zugangs. Andere vertrauen Metallen wegen ihrer langen Geschichte und physischen Beschaffenheit.

Derzeit ziehen beide Anlageklassen weiterhin Interesse auf sich. Silber profitiert von industrieller Nachfrage und Inflationsängsten. Bitcoin erhält Unterstützung durch Akzeptanz, Knappheit und institutionelles Interesse.

Kurz gesagt, Schiffs Bitcoin-Warnung belebt eine alte Debatte neu. Während Silber starke Gewinne verzeichnet hat, bleibt Bitcoin widerstandsfähig. Investoren stehen erneut vor der Wahl zwischen traditionellen Metallen und digitalen Assets. Angesichts der Marktentwicklung dürfte diese Diskussion so schnell nicht enden.

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