Saylor zufolge fällt MSTR, weil sich Bitcoin in einem Bärenmarkt befindet
Michael Saylor erklärt den steilen Kursverfall der MSTR-Aktie, indem er ihn direkt mit dem viermonatigen Bärenmarkt von Bitcoin und dem Hebelengagement in Verbindung bringt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Michael Saylor behauptet, der Bärenmarkt bei Bitcoin habe den Kursverfall von MSTR verursacht.
Bitcoin fiel von über 110.000 Dollar auf fast 70.000 Dollar.
MicroStrategy hält mehr als 250.000 BTC.
Der Hebel verstärkt die Volatilität von MSTR im Vergleich zu BTC.
Michael Saylor hat sich zuletzt zu den wachsenden Sorgen über den fallenden Aktienkurs von MicroStrategy geäußert. Er lieferte dabei eine sehr präzise Erklärung. Saylor zufolge befindet sich Bitcoin seit vier Monaten in einem Bärenmarkt. MSTR sei der Schwäche von Bitcoin gefolgt. Diese Einordnung beseitigt Unklarheiten. Saylor spricht nicht von Umsetzungsproblemen. Er verweist nicht auf operative Fehler. Stattdessen verortet er die Ursache klar im Marktzyklus von Bitcoin.
Saylor explains that $MSTR is down because $BTC has been in a bear market for the past 4 months.
— Satoshi Stacker (@StackerSatoshi) February 11, 2026
Do you agree? pic.twitter.com/sIwDjf7yZv
Bitcoins Rücksetzer war heftig und lang anhaltend
Bitcoin erreichte Ende 2025 einen Höchststand von über 110.000 US-Dollar. Seitdem ging der Schwung verloren. Die Kurse fielen weiter bis in den Bereich von rund 70.000 US-Dollar. Monate des Optimismus wurden durch diesen Rückgang ausgelöscht. Die Volatilität nahm zu. Das Vertrauen bröckelte. Risikoanlagen gerieten unter Druck, als Angst die Zuversicht verdrängte. Der erste Schock traf Bitcoin-nahe Aktien. MicroStrategy stand dabei im Zentrum dieser Entwicklung.
MicroStrategy ist kein gewöhnliches Unternehmen am Markt. Die Aktie folgt nicht dem Wachstum der Umsätze. Sie wird nicht mit klassischen Software-Multiplikatoren bewertet. Stattdessen ist sie faktisch ein Hebel auf die Kursentwicklung von Bitcoin. Anfang 2026 hielt das Unternehmen mehr als 250.000 BTC. Finanziert wurden diese Käufe über Fremd- und Eigenkapital. Entsprechend traf der Bitcoin-Rückgang MSTR deutlich stärker als ein direktes Spot-Engagement.
Warum MSTR schneller fällt als Bitcoin
Hebelwirkung verstärkt die Ergebnisse. MSTR schneidet in Aufwärtsphasen von Bitcoin meist besonders gut ab. Umgekehrt gilt das ebenso. In Abschwungphasen von Bitcoin fallen die Verluste bei MSTR überproportional aus. Die Schuldenverpflichtungen sind fix. Sorgen über mögliche Verwässerungen kehren regelmäßig zurück. Marktteilnehmer bewerten das Risiko neu. In der Folge setzt der Verkaufsdruck schneller ein als bei Bitcoin selbst.
Die Reaktionen der Kryptomärkte auf Saylors Erklärung fielen überwiegend positiv aus. Viele Investoren halten sie für offensichtlich. Andere verweisen auf die emotionale Achterbahnfahrt. Bitcoin hatte erst vor wenigen Wochen ein Rekordhoch von 126.000 US-Dollar markiert. Seither hat sich die Stimmung gedreht. Angst dominiert die Diskussionen. Dennoch sind sich die meisten Analysten einig, dass der Rückgang von MSTR auf makroökonomische Bitcoin-Faktoren zurückzuführen ist – nicht auf unternehmensspezifische Probleme.
Was das jetzt für Investoren bedeutet
Saylor hat seine Strategie nie verheimlicht. Er hat MSTR öffentlich zu einer Bitcoin-Treasury-Gesellschaft gemacht. Diese Entscheidung ging mit asymmetrischen Risiken einher. In Bullenmärkten floriert MSTR. In Bärenmärkten blutet die Aktie. Diesen Zielkonflikt haben Investoren, die MSTR gekauft haben, implizit akzeptiert. Saylors Aussagen bestätigen diese Realität, sie deuten sie nicht neu.
Für die Zukunft gilt es, realistische Erwartungen zu haben. MSTR wird sich nicht von Bitcoin entkoppeln. Die Aktie wird sich nicht stabilisieren, solange BTC unter Druck steht. Erst eine Rückkehr der Dynamik bei Bitcoin kann eine Erholung bringen. Bei einer Konsolidierung oder einem technischen Rebound von Bitcoin könnte MSTR stark anspringen. Bei weiterer Schwäche von Bitcoin droht zusätzlicher Abwärtsdruck. Risikomanagement ist wichtiger als jede Story.
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