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Russischer Broker Finam registriert Krypto-Mining-Investmentfonds

Der russische Broker Finam führt einen Krypto-Mining-Fonds ein, während Russland sein institutionelles Engagement im Bereich der digitalen Vermögensinfrastruktur vertieft.

Russischer Broker Finam registriert Krypto-Mining-Investmentfonds

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der russische Broker Finam hat den ersten auf Mining spezialisierten Krypto-Investmentfonds des Landes aufgelegt.

  • Der Fonds wurde von der Bank von Russland offiziell registriert.

  • Die Minenanlage in Mordwinien nutzt Gasenergie, um die Kosten zu senken.

  • Die Einführung spiegelt Russlands wachsenden Fokus auf reguliertes Krypto-Mining seit der Legalisierung im Jahr 2024 wider.

Die russische Brokerfirma Finam hat bei der Bank von Russland den ersten auf Kryptowährungs-Mining fokussierten Investmentfonds des Landes registriert. Das Unternehmen plant, in den kommenden Tagen den Handel mit den Fondsanteilen zu starten.

Dies ist ein bedeutender Schritt für die russische Kryptoindustrie. Während das Land das Krypto-Mining bereits 2024 legalisiert hat, sind Krypto-Trades für die meisten Investoren weiterhin eingeschränkt. Der neue Fonds von Finam schafft einen regulierten Weg, damit inländische Anleger von Mining-Erträgen profitieren können, ohne digitale Assets direkt kaufen oder handeln zu müssen.

Gasbetriebene Mining-Infrastruktur

Finam hat den Fonds rund um eine gasbetriebene Mining-Anlage in der Republik Mordowien aufgebaut. Das Unternehmen nutzt Erdgas, um Strom für seine Mining-Hardware zu erzeugen. Dieses Setup senkt die Energiekosten, die nach wie vor zu den größten Ausgaben im Krypto-Mining gehören.

Russland verfügt über große Gasreserven, während globale Sanktionen traditionelle Exportmöglichkeiten eingeschränkt haben. Durch den Einsatz von heimischem Gas für Mining können Unternehmen überschüssige Kapazitäten in Einnahmen umwandeln. Finam gibt an, dass derzeit die operativen Vorbereitungen abgeschlossen werden, bevor der öffentliche Handel mit Fondsanteilen startet.

Ein Wandel in der russischen Krypto-Strategie

Die Einführung des Fonds spiegelt Russlands sich entwickelnde Haltung gegenüber Kryptowährungen wider. Die Regierung legalisierte das Krypto-Mining offiziell 2024, um Investitionen anzuziehen und neue Einnahmequellen zu schaffen. Gleichzeitig behalten die Behörden strenge Kontrollen über den Krypto-Handel im Inland bei.

Daten der Universität Cambridge zeigen, dass Russland inzwischen rund 11 % der globalen Bitcoin-Mining-Hashrate kontrolliert. Allein 2025 hat das Land mehr als 1 Gigawatt an Mining-Kapazität hinzugefügt. Dieses schnelle Wachstum deutet auf eine starke staatliche Unterstützung der Mining-Infrastruktur hin.

Der Fonds von Finam bietet Anlegern eine neue Möglichkeit: Anstatt Mining-Operationen direkt zu managen, können sie Anteile kaufen und so potenziell von den Erträgen der Anlage profitieren.

Weitere russische Krypto-Produkte könnten folgen

Finam hat angekündigt, dass in Zukunft möglicherweise weitere krypto-bezogene Investmentprodukte folgen könnten. Dazu könnten Angebote im Bereich Staking oder dezentralisierte Finanzdienstleistungen gehören. Die Einführung solcher Produkte wäre jedoch von der regulatorischen Genehmigung abhängig.

Vorerst stellt der Mining-Fonds einen Meilenstein dar. Er vereint offizielle Registrierung bei der Zentralbank mit einer groß angelegten Infrastrukturunterstützung. Der Start könnte Anleger anziehen, die während anhaltender wirtschaftlicher Beschränkungen nach renditestärkeren Alternativen suchen.

Während Russland seine Krypto-Politik weiter gestaltet, signalisiert der Schritt von Finam ein wachsendes institutionelles Engagement in der Infrastruktur für digitale Assets.

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