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RippleX entwickelt Zero-Knowledge-Beweise für Datenschutz auf XRPL

RippleX entwickelt Zero-Knowledge-Beweise für das XRP Ledger, um programmierbare Privatsphäre und Compliance zu ermöglichen.

RippleX entwickelt Zero-Knowledge-Beweise für Datenschutz auf XRPL

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Aanchal Malhotra, Forschungsleiterin bei RippleX, bestätigt, dass die Entwicklung von ZK-Prototypen aktiv ist.

  • Das neue Hybridmodell kombiniert die native ZK-Geschwindigkeit mit programmierbaren Schichten.

  • Der Fahrplan für 2026 priorisiert vertrauliche Mehrzweck-Token und sichere Brückenfunktionen.

  • Die Zero-Knowledge-Technologie ermöglicht institutionelle Audits, ohne sensible private Daten preiszugeben.

Ripple arbeitet an einem bedeutenden Upgrade für das XRP Ledger. Das Entwicklerteam RippleX baut sogenannte Zero-Knowledge-Proofs (ZK-Proofs). Das Ziel ist klar: das XRPL privater, sicherer und leistungsfähiger für den realen Einsatz zu machen.

Dies ist nicht nur eine theoretische Idee. RippleX gibt an, dass sich die Arbeit bereits in der Forschungs- und Testphase befindet. In der Video-Serie „Onchain Economy“ von Ripple erklärte Aanchal Malhotra, Head of Research bei RippleX, dass ZK-Proofs nun oberste Priorität für das Team haben. Kurz gesagt: Ripple möchte, dass das XRPL schnell und kostengünstig bleibt – gleichzeitig aber intelligenter und privater wird.

Was sind Zero-Knowledge-Proofs?

Zero-Knowledge-Proofs ermöglichen es, etwas zu beweisen, ohne die eigentlichen Daten preiszugeben. Ein Beispiel: Man möchte nachweisen, dass man über 18 Jahre alt ist. Statt den gesamten Ausweis zu zeigen, kann ein ZK-Proof das Alter bestätigen, ohne Geburtstag oder Name preiszugeben. In der Krypto-Welt bedeutet das: Nutzer und Unternehmen können Guthaben, Zahlungen oder Regeln nachweisen, ohne private Details offenzulegen. Das sorgt für Datenschutz, ohne Vertrauen zu untergraben.

Was RippleX tatsächlich baut

Das XRPL wurde lange vor der Popularität von ZK-Technologie entwickelt. RippleX fügt also nicht nur ein Plugin hinzu. Sie entwerfen ein maßgeschneidertes System, das zur Struktur von XRPL passt. Der Plan setzt auf ein hybrides Modell:

  • Einige ZK-Funktionen werden direkt ins XRPL integriert, um Geschwindigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
  • Andere ZK-Tools existieren in einer programmierbaren Schicht, sodass Entwickler entscheiden können, was für ihre Apps am besten funktioniert.

Das bietet Flexibilität: Eine App benötigt möglicherweise hohe Privatsphäre, eine andere schnelle Verifikation. RippleX will, dass beides reibungslos funktioniert.

Warum dieses Upgrade wichtig ist

Erstens bringt es echte Privatsphäre – nicht versteckte Aktivitäten, sondern intelligente Privatsphäre. Unternehmen können nur notwendige Informationen an Banken, Prüfer oder Regulierungsbehörden weitergeben. Der Rest bleibt privat.

Zweitens verbessert es die Sicherheit über Blockchains hinweg. Viele Krypto-Bridges verlassen sich derzeit auf vertrauenswürdige Mittelsmänner. ZK-Proofs ersetzen Vertrauen durch Mathematik. Das System überprüft Beweise, statt Menschen zu vertrauen.

Drittens unterstützt es Skalierung. Aufwendige Prozesse können auf Layer-2-Netzwerken laufen, die kleine Proofs zurück ans XRPL senden. XRPL bleibt schnell und einfach, während Apps leistungsfähiger werden.

Das große Bild für XRPL

RippleX bringt ZK-Proofs von der Forschung in echte Tests. Das Ziel für XRPL:

  • Bessere Privatsphäre für Nutzer und Unternehmen
  • Sichere Cross-Chain-Transfers
  • Möglichkeiten für fortschrittliche Apps, ohne das Netzwerk zu verlangsamen

XRPL bleibt auf seine Kernstärken fokussiert: schnelle Abwicklung und niedrige Gebühren. Gleichzeitig unterstützt es moderne Web3-Apps, private Finanzanwendungen und sichere globale Zahlungen. So will Ripple die nächste Version der On-Chain-Ökonomie aufbauen: einfach, schnell und endlich privat. Datenschutz ist kein Bonus mehr – er wird zum Kern der Blockchain. RippleX sorgt dafür, dass XRPL für diese Zukunft bereit ist.

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