Polygon entlässt 30 % der Mitarbeiter, da der Fokus auf Stablecoins verlagert wird
Die Entlassungen bei Polygon stellen einen bedeutenden Personalabbau dar, da das Unternehmen seine Strategie auf Stablecoin-Zahlungen umstellt und sich an strengere Vorschriften anpasst.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Polygon hat im Zuge einer umfassenden Umstrukturierung rund 30 % seiner Belegschaft abgebaut.
Das Netzwerk verlagert seinen Fokus auf Stablecoin-Zahlungen und Anwendungsfälle in der realen Welt.
Die Regeln von Googles Play Store in Südkorea werden für Krypto-Börsen-Apps verschärft.
Offshore-Börsen könnten ohne vollständige behördliche Genehmigung von der Börsennotierung ausgeschlossen werden.
Polygon hat im Zuge einer umfassenden Restrukturierung rund 30 % seiner Belegschaft abgebaut. Der Schritt erfolgt, während das Blockchain-Netzwerk sein Geschäftsmodell neu ausrichtet und den Fokus stärker auf stablecoinbasierte Zahlungsanwendungen legt.
Die Entlassungen bei Polygon spiegeln den wachsenden Druck in der Krypto-Branche wider. Viele Unternehmen verengen derzeit ihren Fokus, um in einem stärker regulierten Umfeld zu überleben und zu wachsen.
Ein strategischer Kurswechsel, keine Aufgabe
Die Führung von Polygon bezeichnet die Entscheidung als strategischen Neustart. Ziel ist es, Kosten zu senken und sich auf Bereiche mit langfristiger Nachfrage zu konzentrieren. Stablecoin-Zahlungen stehen dabei im Mittelpunkt.
Stablecoins spielen inzwischen eine zentrale Rolle bei Krypto-Zahlungen und grenzüberschreitenden Transfers. Sie bieten Preisstabilität und eine schnellere Abwicklung als volatile Token. Polygon will sich zudem als führendes Netzwerk für diese Anwendungsfälle positionieren.
Die Stellenstreichungen sind Teil dieses Wandels. Hinweise auf einen Marktausstieg oder die Einstellung wichtiger Produkte gibt es nicht.
Südkorea verschärft Regeln für Krypto-Apps
Die Restrukturierung fällt in eine Phase zunehmenden regulatorischen Drucks in Südkorea. Google hat seine Play-Store-Richtlinien für das Land angepasst. Krypto-Börsen-Apps müssen bis zum 28. Januar 2026 einen Nachweis über die FIU-VASP-Registrierung vorlegen.
Die bloße Einreichung von Unterlagen reicht künftig nicht mehr aus. Plattformen, die die Anforderungen nicht erfüllen, riskieren eine Auslistung oder den Ausschluss von Updates. Die Änderung stellt vor allem Offshore-Börsen vor erhebliche Herausforderungen.
Offshore-Börsen stoßen auf hohe Hürden
Plattformen wie Binance und OKX sehen sich in Südkorea strengen Markteintrittsregeln gegenüber. Sie müssen eine lokale koreanische Einheit gründen. Zudem ist eine ISMS-Zertifizierung für Cybersicherheit erforderlich, die teuer und zeitaufwendig ist.
Diese Hürden könnten viele Anbieter dazu zwingen, ihre Apps aus dem Play Store zu entfernen. Nutzer in Südkorea müssten dann auf den Browser oder auf seitlich installierte Apps ausweichen. Das dürfte die Zugänglichkeit einschränken und das Nutzerwachstum internationaler Börsen bremsen.
Teil eines größeren regulatorischen Vorstoßes
Googles Anpassung steht im Einklang mit dem Virtual Asset User Protection Act, den Südkorea 2024 eingeführt hat. Das Gesetz legt den Schwerpunkt auf Nutzerschutz, Vermögenssicherung und strenge Maßnahmen gegen Geldwäsche.
Lokale Börsen haben bereits Token vom Handel genommen, die die Compliance-Vorgaben nicht erfüllten. Die Aufsichtsbehörden zeigen dabei wenig Nachsicht.
Ein klares Signal an die Krypto-Branche
Die Entlassungen bei Polygon und die verschärften Regeln in Südkorea weisen in dieselbe Richtung: Die Krypto-Branche tritt in eine diszipliniertere Phase ein.
Projekte müssen nun echten Mehrwert, solide Compliance und tragfähige Geschäftsmodelle nachweisen. Für viele Unternehmen bedeutet das Kostensenkungen und klare Prioritäten. Die Phase schnellen Wachstums klingt damit ab. Fokus und Regulierung prägen zunehmend die Zukunft der Krypto-Industrie.
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