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Pi Network testet KYC per Handabdruck, da die Entsperrung des 189-Millionen-Tokens bevorsteht

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Pi Network hat inmitten einer Rekordfreisetzung von 189 Millionen Coins und der erfolgreichen Migration des Mainnets eine Beta-Version der Handflächenabdruck-basierten Kundenidentifizierung (KYC) eingeführt.

Pi Network testet KYC per Handabdruck, da die Entsperrung des 189-Millionen-Tokens bevorsteht

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Pi Network hat KYC per Handflächenabdruck eingeführt, um die biometrische Sicherheit zu stärken.

  • Die Freigabe von 189 Millionen Token im Februar markiert die größte Token-Freigabe im Jahr 2026.

  • Über 16 Millionen Pioneers sind erfolgreich ins Mainnet migriert.

  • Die Auszahlung der Belohnungen für KYC-Validatoren ist weiterhin für Ende März 2026 geplant.

Pi Network hat mit dem Test einer neuen Handflächenprüfung innerhalb seines KYC-Systems begonnen. Das Update erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Netzwerk auf den größten Token-Unlock des Jahres vorbereitet. Rund 189 Millionen PI-Token sollen im Februar freigeschaltet werden. Das erhöht den Druck auf Angebot und Preis. Vor diesem Hintergrund versucht das Team, die Identitätsprüfungen zu verschärfen, bevor weitere Nutzer ins Mainnet gelangen.

Handflächen-KYC startet in der Beta

Die neue Funktion nutzt Handflächenmuster zur Bestätigung der Nutzeridentität. Sie ergänzt die bestehenden Verfahren und soll sicherstellen, dass hinter jedem Konto eine reale Person steht. Zunächst bietet Pi Network diese Option neuen Nutzern an, die KYC beantragen. Später soll sie auch für frühe Nutzer ausgerollt werden, die die bisherigen Prüfungen bereits bestanden haben.

Ziel ist es, Fake-Accounts zu verhindern und Genehmigungen zu beschleunigen. Handflächen-Scans dienen als sogenannter Liveness-Test. Sie arbeiten zusammen mit Gesichtsscans und Ausweisprüfungen. Befürworter sagen, dass Manipulationen dadurch deutlich erschwert werden. Pi Network betont zudem, dass die Methode die Privatsphäre schützt, da sie sich nicht ausschließlich auf Gesichtsdaten stützt.

Migrationsschub und Belohnungen für Validatoren

Der Test folgt auf ein großes Migrations-Update im Januar. Pi hat rund 2,5 Millionen Nutzer freigeschaltet, die zuvor aufgrund regionaler oder sicherheitsrelevanter Prüfungen blockiert waren. Diese Nutzer können ihre Guthaben nun ins Mainnet übertragen, sofern sie aktiv bleiben und die Checkliste abschließen. Außerdem plant das Pi Network, KYC-Validatoren in Kürze zu vergüten. Die Auszahlungen werden bis Ende März erwartet. Die Tests für dieses System laufen noch.

Validatoren prüfen Nutzeranträge und helfen dabei, schlechte Akteure auszufiltern. Mit zunehmender Nutzerzahl braucht Pi mehr Prüfer, um den Prozess am Laufen zu halten.

Token-Unlock erhöht den Druck

Im Februar steht der bislang größte monatliche Unlock an. Etwa 189 Millionen PI-Token gelangen in den Umlauf. Im Januar waren es bereits rund 134 Millionen. Viele Nutzer bringen diese Freischaltungen mit der jüngsten Kursschwäche in Verbindung. Mehr Token bedeuten mehr Angebot – und das führt oft zu Verkaufsdruck.

In Community-Beiträgen wird dieser Monat als „Stresstest“ bezeichnet. Pi hat inzwischen mehr als 16 Millionen Nutzer ins Mainnet migriert. Rund 3 Millionen weitere befinden sich im Prozess. Unterstützer sagen, dass starke Identitätsprüfungen nötig sind, bevor weiteres Angebot auf den Markt kommt. Ihrer Ansicht nach ist Vertrauen aktuell wichtiger als Geschwindigkeit.

Was das für das Pi Network bedeutet

Der Zeitpunkt des Handflächen-Tests ist kein Zufall. Pi will zeigen, dass Wachstum mit strengeren Regeln einhergeht. Mehr Nutzer und mehr Token erfordern stärkere Kontrollen. Das Handflächen-KYC passt in dieses Narrativ. Dennoch sind nicht alle überzeugt. Einige Nutzer sorgen sich um Verzögerungen und die Nutzung ihrer Daten. Andere fordern, dass das Projekt schneller in Richtung offenes Mainnet und echte Nutzung voranschreitet.

Aktuell will das Pi Network den Token-Unlock mit besserer Sicherheit begleiten. Ziel sind weniger Bots und mehr echte Menschen. Ob das dem Preis oder der Akzeptanz hilft, ist noch offen. Klar ist: Das Netzwerk setzt mit steigender Angebotsmenge bewusst auf Vertrauen.

Geschrieben von:
Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
PiNetwork DEX⚡️阿龙
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