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Pi Network stellt nutzenorientiertes Design für Ökosystem-Token vor

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Der Gründer von Pi Network, Chengdiao Fan, stellt das PiRC1-Framework vor, das funktionierende Anwendungen und liquiditätsgebundene Finanzierung für alle Token des Ökosystems vorschreibt.

Pi Network stellt nutzenorientiertes Design für Ökosystem-Token vor

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Pi Network stellt das PiRC1-Framework vor, das Token mit der Anwendungsnutzung verknüpft.

  • Das vorgeschlagene Design erfordert funktionierende Produkte vor der Ausgabe von Ökosystem-Token.

  • Die Erlöse aus dem Vermögensverkauf fließen in dauerhafte Liquiditätspools und nicht in Projektteams.

  • Pioniere können bis Ende März über GitHub oder Google Forms Feedback geben.

Pi-Network-News heute zeigen, dass das Projekt seine Utility-Strategie weiter verschärft. Am 27. Februar veröffentlichte Mitgründer Dr. Chengdiao Fan ein ausführliches Video, in dem er erklärt, wie Ökosystem-Token auf dem Pi-Mainnet funktionieren sollen. Das Update wurde über den offiziellen Account des Pi Core Teams verbreitet und stieß in der Community schnell auf große Aufmerksamkeit.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die Veröffentlichung erfolgt nur wenige Tage nach dem ersten Jahrestag des Starts des Open Network von Pi. In dem Video machte Fan die Position des Projekts deutlich: Pi will Token, die reale Anwendungen antreiben und das Nutzerwachstum fördern. Es geht nicht um Vermögenswerte, die vor allem für Spekulation oder schnelle Kapitalbeschaffung geschaffen werden.

Pis eigenständiger Ansatz bei Ökosystem-Token

Laut dem Team sind Ökosystem-Token von der Community geschaffene Assets, die auf der Pi-Blockchain aufgebaut werden. Das Konzept existierte bereits im Testnet, doch das Design für das Mainnet nimmt nun konkrete Formen an. Gleichzeitig betont Pi, dass sich die zugrunde liegende Philosophie von den meisten Krypto-Launches unterscheidet.

Dr. Fan unterstrich, der Fokus liege „nicht auf Token um ihrer selbst willen“. Ziel sei vielmehr, echte Innovation und Produktverantwortung zu fördern. Vereinfacht gesagt sollen Ökosystem-Token Apps dabei helfen, Nutzer zu gewinnen und Dienstleistungen bereitzustellen. Sie sollen nicht als isolierte Finanzinstrumente existieren.

Diese Positionierung spiegelt die langjährige Botschaft von Pi wider. Das Netzwerk präsentiert sich weiterhin als nutzungsorientiert und mobil getrieben. Unterstützer argumentieren, dass dieser Ansatz nachhaltigere Werte schaffen könnte – vorausgesetzt, die Umsetzung entspricht der Vision.

Zentrale Designprinzipien und Schutzmechanismen

Der vorgeschlagene Rahmen umfasst mehrere Leitplanken, die Spekulationsrisiken reduzieren sollen. Erstens müssen Projekte ein funktionierendes Produkt vorweisen, bevor sie einen Ökosystem-Token einführen dürfen. Damit sollen leere Token-Starts ohne realen Nutzen verhindert werden. Zweitens fließen Mittel, die im Rahmen des Token-Erwerbs innerhalb des Pi Network gebunden werden, nicht direkt an das ausgebende Projekt. Stattdessen gehen sie in permanente Liquiditätspools. Dieses Design soll laut Team die Stabilität der Token unterstützen und den Missbrauch von Geldern erschweren.

Drittens sind Ökosystem-Token ausdrücklich für Nutzergewinnung und -bindung gedacht. Projekte müssen klare reale Anwendungsfälle vorlegen. Verantwortung ist dabei ein zentrales Thema. Da Pi-Nutzer KYC-verifiziert sind, geht das Netzwerk davon aus, dass Entwickler stärker unter Druck stehen, tatsächlich funktionierende Produkte zu liefern. Zusammengenommen sollen diese Regeln gängige Web3-Kritikpunkte adressieren. In der Vergangenheit sammelten viele Token Kapital ein, ohne jemals substanzielle Produkte zu liefern. Pi versucht offenbar, einen anderen Weg zu gehen.

Rolle der Community und wie es weitergeht

Wichtig ist: Das Design ist noch nicht final. Das Team hat es als „Pi Request for Comment“ auf GitHub veröffentlicht. Pioneers sind aufgerufen, den Vorschlag zu prüfen und Feedback über Issues, Pull Requests oder ein Google-Formular einzureichen. Dieser offene Überprüfungsprozess passt zur stark community-orientierten Strategie von Pi Network.

Das Pi Core Team betont, dass sich Ökosystem-Token durch reale Nutzung und Rückmeldungen weiterentwickeln sollen. Der Vorstoß steht zudem im Zusammenhang mit breiteren Prioritäten nach dem Jubiläum. Aktuelle Pi-Network-News zeigen, dass dazu auch schnellere Migrationen und bessere Entwickler-Tools gehören. Vorerst ist die Botschaft klar: Pi Network will seine nächste Wachstumsphase über reale Apps mit realen Token erreichen. Ob das Modell im großen Maßstab funktioniert, wird davon abhängen, wie Entwickler es annehmen und wie konsequent die Umsetzung in den kommenden Monaten erfolgt.

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